Die Kunst der Begleitung

Was die Gesellschaft von der ehrenamtlichen Hospizarbeit wissen sollte
 
 
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"War es eine Träne, die Zuwendung gewünscht hatte?
Oder nur ein Reiz im Auge?"

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen arbeiten oft im Hintergrund. Mit diesem Buch treten sie aus dem Schatten. Hospizbegleiterinnen erzählen Geschichten aus ihren Begleitungen...
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Oder nur ein Reiz im Auge?"

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Kommentar zu "Die Kunst der Begleitung"

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabriele S., 19.08.2018

    Wächter der Einfühlsamkeit am Rande des Lebens

    Dieses Buch entstand aus einem Forschungsprojekt über ehrenamtliche Arbeit, in der Menschen Sterbenden verschwenderisch ihre Zeit zur Verfügung stellen, ohne dafür Geld zu verlangen. Denn sie verfügen im Gegensatz zu vielen Hauptamtlichen über die Möglichkeit, sich zweckfrei und absichtslos auf die Lebenssituation derjenigen einzustellen, die aus Gesundheits- oder Altersgründen am Ende ihres Lebens stehen. In ihrer Tätigkeit sind sie nicht für die körperliche Versorgung zuständig, sondern für den Seelenschmerz, der Sterbende quält. Oft sind es ältere Frauen, „die eine Fülle drastischer, dramatischer und erfahrungreicher Geschichten über Sterben und Trauer zu erzählen haben.“ (Seite 9)

    Die Berichte der Ehrenamtlichen zeugen von einer bemerkenswerten Sensibilität und einer großen Fähigkeit sich auf die unterschiedlichsten Situationen einzulassen. Natürlich kommt auch Hilflosigkeit zur Sprache, wenn es beispielsweise nicht gelingt, einen Zugang zum Sterbenden zu finden. Auch Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Begleitern werden thematisiert.

    Insgesamt ein Buch, das zeigt, wie Ehrenamtliche, die in der privaten Umgebung und in Pflegeheimen häufig gestresste Angehörige und Hauptamtliche unterstützen und durch ihr Dasein dem Ende des Lebens einen Teil des Schreckens nehmen.

    Ich wünsche diesem interessanten, gut lesbaren Buch, dass es viele Menschen in die Hand nehmen und lesen, damit sich noch mehr Menschen dafür erwärmen, anderen das Lebensende etwas menschlicher zu gestalten.

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    janein

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