Die Liebe meines Vaters

Roman

Sabine Eichhorst

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Als Loris Schorb 1930 in Budapest aus dem Zug steigt, verliert er sein Herz: Erst an die Stadt mit ihren Kuppeln und Brücken, ihrem pulsierenden Leben, den freundlichen Menschen, dem Duft von Mokka und warmem Mohnstrudel. Dann an die eigenwillige...

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Kommentar zu "Die Liebe meines Vaters"

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    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susi Aly -., 06.03.2016

    Bei diesem Roman habe ich mich auf eine sehr bewegende Geschichte eingestellt. Dazu muss man auch wissen, es beruht auf einer wahren Begebenheit.
    Und ich denke gerade dieses Wissen, hat mich umso mehr mitgenommen und leiden lassen.
    Zum Anfang kam ich jedoch etwas schwer rein.
    Ich musste mich erst an die vielen Namen gewöhnen und die Zusammenhänge verinnerlichen.
    Doch nach und nach gewann ich Zugang.
    Zu den Menschen, ihren Geschichten und auch zu der Umgebung.
    Und diese wurde wirklich sehr intensiv und bildhaft beschrieben.
    Das hat das Ganze für mich lebendiger und authentischer gemacht.
    Man lernt Loris kennen und ich mochte ihn einfach.
    Einfach seine Einstellung und wie er die Dinge sah. Er war warmherzig, aber ich hatte auch das Gefühl, daß er eine Traurigkeit verströmt.
    Sein Leben war nicht einfach und so empfand ich vieles als drückend.
    Was vielleicht auch an den Umständen lag. Denn man befindet sich in der Kriegszeit.
    Und die Autorin versteht es wirklich diesen ganzen Umstand zu verdeutlichen.
    Loris´ Weg hat mich tief bewegt.
    Seine Liebe die verschiedenen Menschen galt. Aber auch was der Krieg aus ihm gemacht hat.
    Ich habe mich ihm nahe gefühlt und einfach Anteil genommen und mitgelitten.
    Eine weitere Person Eva lernt man auch recht gut kennen. Sie mochte ich ebenfalls.
    Sie ist eine sehr bewegende Persönlichkeit, aber es gab auch Momente , da wurde ich nicht schlau aus ihr.
    Im Gegensatz zu diesen beiden fand ich zu Elsa keinen Zugang. Sie war mir zu unnahbar, zu leidend.
    Die Umstände waren nicht leicht, dennoch.
    Ich konnte sie nicht immer verstehen.
    Es hat eine Weile gedauert bis ich Emotionen entwickeln konnte, aber danach hat es mich voll in Beschlag genommen.
    Es ist eine Geschichte voller Leid, Tragik,aber auch voll Liebe.
    Es ist eine Geschichte die doch etwas nachdenklich stimmt und ich denke, so leicht werde ich sie nicht vergessen.

    Hierbei erfährt man einige Perspektiven, z.b. die von Loris, Eva und Maria.
    Das schenkt ihnen mehr Raum und Tiefe.
    Aber auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie sind ausdrucksstark und nehmen für sich ein.
    Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und spielt im Zeitraum von 1930-1963.
    Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
    Der Schreibstil der Autorin ist stark einnehmend und fließend, dabei auch sehr mitreißend gehalten.
    Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Buch.

    Fazit:
    Eine tief bewegende Geschichte über das Leben von Loris Schorb.
    Es ist eine Geschichte voller Liebe und Tragik.
    Eine Geschichte die mich leiden ließ und auch jetzt nich loslässt.
    Eine klare Leseempfehlung.
    Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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    janein

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