Die Meisterbanditin

Historischer Kriminalroman

Silvia Stolzenburg

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Die Welt der siebzehnjährigen Marie bricht jäh zusammen, als der Sohn eines wohlhabenden Bauern ihr eröffnet, dass er eine andere heiraten wird. Durch die Demütigung vom väterlichen Hof getrieben, tritt Marie in die Dienste der Mätresse des...

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Vampir989, 17.10.2018

    Klapptext:


    Die Welt der siebzehnjährigen Marie bricht jäh zusammen, als der Sohn eines wohlhabenden Bauern ihr eröffnet, dass er eine andere heiraten wird. Durch die Demütigung vom väterlichen Hof getrieben, tritt Marie in die Dienste der Mätresse des Herzogs von Württemberg ein. Als Dienstmagd auf Schloss Brenz muss sie sich der Nachstellungen des herzoglichen Jägers erwehren, der sie des Diebstahls bezichtigt. Anstatt sie zu bestrafen, schlägt Wilhelmine ihr vor, sich einer Truppe von fahrenden Schauspielern anzuschließen und für sie zu spionieren. Marie willigt ein und gerät dadurch schon bald in einen Strudel aus tödlichen Intrigen.

    Ich habe schon viele Bücher von Silvia Stolzenburg gelesen.Deshalb waren meine Erwartungen natürlich sehr groß.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat es die Autorin geschafft mich in den Bann zu ziehen.
    Der mir schon bekannte Schreibstil war leicht,flüssig und locker.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen,wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
    Die Autorin verführte mich in das Herzogtum Württemberg des 18.Jahrhunderts.Dort lernte ich die Bauerntochter Marie kennen und begleitete sie eine Weile.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Marie.Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch Wilhelmina und alle anderen Personen waren interessant.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Besonders Marie hatte mich wahnsinnig beeindruckt.Eine sehr willensstarke und selbstbewusste Frau die sich allen Herausforderungen stellte.Dies war für ein Bauernmädchen zu jener Zeit eigentlich nicht üblich.Durch die packende und fesselnde Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgefühlt und mitgebangt.Gerade die Mischung aus Liebe,Intrigen und Spionage hatte für mich diesen Roman so lesenswert gemacht.Durch die guten Recherchen von Silvia Stolzenberg habe ich auch viele Informationen über das Leben der armen Bevölkerung,der adligen Gesellschaft und der Gaukler erhalten.Das hat mir sehr gut gefallen.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Viel zu schnell hatte ich das Buch ausgelesen welches mit einem Cliffanger endete.Und so freue ich mich jetzt schon auf die Fortsetzung.
    Das Cover finde ich auch wunderschön.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das geniale Werk ab.
    Mich hat dieser Roman sehr begeistert und mitgerissen.Ich danke Silvia Stolzenburg dafür und vergebe glatte 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    mabuerele, 11.10.2018

    „...Deine Schwester muss zusehen, dass sie irgendwo unterkommt, wo man sie haben will. Wählerisch kann sie nicht sein...“

    Als die 17jährige Marie erfährt, dass Bartholomäus die Tochter eines Pferdebauern heiraten wird, bricht für sie die Welt zusammen. Sie ist die Tochter eines Kleinbauern und muss sich nun eine Arbeit suchen. Außerdem hat sie im Dorf ihr Gesicht verloren. Die Worte der Mutter im Eingangszitat klingen heftig, doch Marie ist nun ein überflüssiger Esser. Die Hochzeit mit Bartholomäus wäre ein gesellschaftlicher Aufstieg gewesen. Marie geht zur Burg der Gutsherrin Wilhelmine von Grävenitz und wird dort als Küchenmädchen eingestellt. Der Jäger, dem sie sich verweigert, beschuldigt sie des Diebstahls. Um den Pranger zu entgegen entscheidet sich Marie, das Angebot von Wilhelmine anzunehmen und als Spionin in einer Schaustellertruppe zu arbeiten.
    Die Autorin hat einen spannenden historischen Krimi geschrieben.
    Wilhelmine von Grävenitz ist die Mätresse des Herzogs von Württemberg. Gleichzeitig ist sie als Landhofmeisterin für die Geschicke des Landes verantwortlich. Allerdings hat sie sich eine Menge Feinde gemacht. Insbesondere die Herzogin lässt nichts unversucht, um sie los zu werden.
    Der Schriftstil des Buches ist ausgereift und lässt sich angenehm lesen.
    Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Marie ist mit mehreren Brüdern aufgewachsen und hat gelernt, sich zu wehren. Das sollte ihr in Zukunft zugute kommen. Bartholomäus` Verrat allerdings hat sie hart getroffen. Der Abschied von der Heimat fällt ihr nicht leicht, wie das folgende Zitat zeigt:

    „...Das Dorf war ihre einzige Heimat, die sie kannte. Obwohl sie nichts sehnlicher gewünscht hatte, als frei zu sein, fühlte es sich unvermittelt an, als laste ein Stein auf ihren Herzen...“

    Das dörfliche Leben und dessen Zwänge werden an Maries Schicksal deutlich. Aber auch das Leben bei Hofe hat seine Schattenseiten. Die Mägde sind Freiwild. Verrat und Intrige sind an der Tagesordnung.
    In der Schauspieltruppe zeigt sich Marie talentiert. Allerdings hat sie auch dort eine Feindin, die durch Marie ihre Stellung beim Besitzer der Bühne wanken sieht. Überrascht war ich, dass es zur damaligen Zeit schon Drehbühnen gab.
    Das Leben auf der Straße war nicht einfach. Es galt, die Platzgebühr wider einzuspielen. Lustige und derbe Stücke waren an der Tagesordnung. Die Leute wollten zum Lachen gebracht werden. Manchmal musste das Zelt vor der Stadt aufgebaut werden. Andere Orte stellten einen Saal zu Verfügung.
    Die Geschichte zeichnet sich durch einen hohen Spannungsbogen aus. Marie ahnt nicht, dass der Auftrag von Wilhelmine lebensgefährlich werden kann.
    Im Nachwort trennt die Autorin Fiktion von Realität.
    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

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    janein
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