Die Phileasson Saga - Schlangengrab

Roman

Bernhard Hennen
Robert Corvus

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Die Seeschlangen des Perlenmeers zerdrücken die Planken stolzer Segler und ziehen kühne Recken in ein nasses Grab. So sagt man. Ungeheuer so schrecklich, dass ihr Zorn dereinst die Welt entzweireißen wird. So sagt man. In ihrem fünften Abenteuer...

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Kommentare zu "Die Phileasson Saga - Schlangengrab"

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karin W., 29.04.2018

    Als eBook bewertet

    Auf der Suche nach dem Seeschlangzahn

    Auf geht’s ins Perlenmeer und das bunte und schrille Maraskan! Es gilt, den Zahn einer Seeschlange zu erbeuten, um in dieser fünften Runde einen Punkt zu erringen, der sowohl den Foggwulf als auch den Blender näher an den ersehnten Titel „König der Meere“ bringt. Dazu müssen die Koontrahenten jedoch zuerst ein Schiff und Mannschaft zu finden, welche sie bei ihrer Aufgabe unterstützt. Was gar nicht so einfach ist, gelten die Seeschlangen doch als Ausgeburten der Dämonen und selbst die waghalsigsten Haijäger machen einen Bogen um die Bestien. Während Phileasson verzweifelt nach einer Mitfahrgelegenheit sucht, konnte Beorn bereits einen alten Bekannten dazu überreden, ihm sein Schiff und seine Mannschaft zur Verfügung zu stellen. Jedoch vermeidet es Beorn, ihm die ganze Wahrheit über die Mission zu erzählen.

    Es geht weiter bei der Wettfahrt um den Titel „König der Meere“: die Aufgabe ist diesmal eine besonders gefahrvolle Herausforderung, bei der es alles andere als sicher ist, wieviele der Recken aus den beiden Ottajaskos dieses Abenteuer überleben werden. Kein Wunder also, dass dieses Buch besonders spannend ist.

    Direkt zu Beginn der Handlung habe ich mich mal wieder über Pardona und den Namenlosen geärgert, als klar wird, dass der Gott die Prophezeiung, welche Shaya erhalten hat, etwas abgewandelt hat, um die Ottajasko um Phileasson in die Irre zu leiten. Und als ob das noch nicht genug ist, gelingt es dem Foggwulf einfach nicht, ein Schiff zu finden, welches ihre wahnwitzige Mission unterstützen würde. Dagegen ist Beorn schon längst Schiffsplanken unter den Füßen und auf dem Weg, einen Zahn zu erbeuten. Es bleibt also die ganze Zeit sehr spannend, wer es diesmal schaffen wird, sich den Punkt zu verdienen.

    Die Reise führt die Helden des Buchs und den Leser in das laute, bunte, schrille und chaotische Maraskan. Solch einer verrückten Stadt sind wir in den letzten Abenteuern noch nicht begegnet. Ihre Bewohner sind der Meinung, ihre Stadt ist schön, das Leben ist schön und sollte das nicht der Fall sein, dann wird es eben schön gemacht. Ich musste einige Male über die Besonderheiten dieser Stadt lachen. Sie ist zwar ziemlich anstrengend, aber gleichzeitig finde ich es auch ein bisschen schade, dass wir diesen quirligen Ort wieder verlassen. Die Flora und Fauna, die es auf Maraskan gibt, ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, weil sie völlig anders und fremdartig ist.
    Für die Traviageweihte Shaya stellt Maraskan und eine ihrer Bewohnerin eine besondere Herausforderung dar.

    Den Prolog habe ich mit besonderem Interesse gelesen, da wir diesmal einen wichtigen Teil aus Beorns Vergangenheit erfahren, der ein ganz neues Licht auf ihn wirft. Ich mus gestehen, ich hoffe zwar, dass Phileasson am Ende den Titel erringen wird, aber Beorn hat bei mir zwischenzeitlich auch einige Sympathiepunkte erringen können. Außerdem werden im Prolog wieder ein paar interessante Figuren vorgestellt.

    Aber auch die Nebenschauplätze, wie das brisante Dreiecksverhältnis Tylstyr-Zidaine-Tjorne, kommen nicht zu kurz. Und auch Abdul der Magier hat seine spannenden Auftritte, bei denen man sich immer wieder fragt, ob er wirklich weiß, was er tut.

    Die Mischung aus Tropenmeer und den spannenden Jagdszenen, das verrückte Maraskan mit seinen schillernden Bewohnern und der fremdartigen Tier- und Pflanzenwelt, alte Kulte und neue Götter machen dieses Buch für mich zu einem der Highlights dieser sowieso schon grandiosen Serie.

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    janein
  • 5 Sterne

    Janesway, 09.05.2018

    Als eBook bewertet

    Die Fahrt geht weiter!

    Mittlerweile sind wir mit „Schlangengrab“ im 5. Band der Phileasson-Saga (aus der Welt des Rollenspiels Das Schwarze Auge) angekommen und unsere beiden Kontrahenten Asleif Phileasson und Beorn der Blender werden im Wettstreit um den Titel „König der Meere“ diesmal vor eine große neue Herausforderung gestellt: Sie sollen eine Seeschlange, den Schrecken der Meere, besiegen und ihr einen Reißzahn rauben. Keine leichte Aufgabe und wieder sind die Herangehensweisen der beiden sehr unterschiedlich.

    Im Prolog erfahren wir, wie Beorn der Blender sich seinen Namen gemacht hat. Er erhält deutlich mehr Farbe und kann dadurch möglicherweise auf mehr Verständnis und Sympathie beim Leser stoßen.

    Die Reise verschlägt uns auf das Perlenmeer und auf die Insel Maraskan. Nicht nur das tückische Meer birgt seine Gefahren. Wer Maraskan kennt, der weiß um ihre tödliche Flora und Fauna. Zudem leben die Menschen dort nach einer eigenen Religion und Philosophie, die für Außenstehende nicht immer leicht zu begreifen ist. Dennoch kann man Maraskan und ihren Bewohnern ihre Schönheit nicht absprechen und sollte sie unbedingt erlebt haben. Gerade das Entdecken der facettenreichen Welt Aventuriens gemeinsam mit den Helden, birgt ungemeine Faszination und bietet uns in jedem Band wieder etwas völlig Neues.

    Actiongeladen geht es her und spätestens bei der tatsächlichen Gegenüberstellung mit einer Seeschlange stellen sich unsere Nackenhaare auf. Neben den spannenden Begegnungen ist es besonders die Charakterentwicklung, die dem Roman seinen Charme verleiht. Beorn, Zidaine und Shaya stehen dabei im Vordergrund. Leider bleiben einige Fragen und Konflikte unaufgeklärt, aber bei geplanten zwölf Bänden insgesamt bleibt dafür noch reichlich Raum.

    Wie schon bei den Vorgängern, ist das Ende viel zu schnell erreicht. Glücklicherweise heißt es, kein ganzes Jahr warten, denn der nächste Teil, „Totenmoor“, ist bereits für September 2018 angekündigt.

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    janein

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