Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek

Roman
 
 
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"Umwerfend, einfallsreich und herzzerreißend schön" Esquire

David Whitehouse, der Jungstar der britischen Literatur, erzählt von einer verrückten Irrfahrt mit einem gestohlenen Bücherbus quer durch England. Ihm ist eine tragikomische Abenteuergeschichte...
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David Whitehouse, der Jungstar der britischen Literatur, erzählt von einer verrückten Irrfahrt mit einem gestohlenen Bücherbus quer durch England. Ihm ist eine tragikomische Abenteuergeschichte...

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Kommentare zu "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Thomas E., 22.02.2016

    Das Buch von David Whitehouse „Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek“ war mein erstes Buch dieses englischen Autors. Es war im Bereich Literatur genau richtig eingeordnet, denn es ist sehr gehaltvoll und in einem durchaus anspruchsvollen Erzählstil geschrieben. Dadurch kann man es nicht so nebenher lesen und es gibt auch jede Menge Stoff zu nachdenken.

    Die Protagonisten der Geschichte sind nicht die 08/15 Leute von nebenan und haben alle ein Schicksal zu tragen. Allerdings tun sie dies meist mit einem Lächeln auf dem Gesicht und jeder Menge Mut und guter Laune. Bobby Nusku ist ein einsamer Junge, seit seine Mutter gestorben ist und der trinkende Vater sich eine neue Freundin gesucht hat, die ihn nicht mag. Beide Erwachsene leben ihr Leben ohne sich groß um Bobby zu kümmern. In seiner Einsamkeit sammelt er alles, was er von seiner Mutter finden kann. Als auch sein einziger Freund spurlos verschwindet hat er Glück im Unglück, der er lernt das Nachbarskind Rosa kennen. Diese leidet zwar am Downsyndrom ist aber sonst sehr fröhlich und hat eine tolle Mama, Val. Diese schließt auch Bobby sofort ins Herz und wird fast so etwas wie ein Mutterersatz.

    Irgendwann entschließen die drei sich zu einer heimlichen Reise mit dem Bibliotheksbus, den Val eigentlich putzen soll. Die Geschichte entwickelt sich jetzt zu einem Road-Movie. Sie lernen Joe kennen und nehmen ihn auch noch mit. Und da sie ja den Bus stehlen und Bobbys Vater nicht Bescheid weiß, landen sie irgendwann auf einer Klippe von Polizisten umringt.

    Dazwischen liegt aber eine Reise, die alle Beteiligten mit neuen Erkenntnissen und Erlebnissen bereichert, die sie glücklich macht und den Leser in ihrem Bann zieht. Das Ende ist weniger phantastisch, als ich befürchtet hatte und rundet das Buch zu einem guten nachvollziehbaren Schlußpunkt ab. Ein Autor mit Großem Potential. Das Cover gefällt mir sehr gut.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Fornika, 03.03.2015

    Bobby Nusku hat es nicht einfach. Seine Mutter hat ihn und den saufenden Vater alleine gelassen, in der Schule wird Bobby gemobbt und auch sein einziger Freund Sonny kann ihm nur bedingt helfen. Seine Tage verbringt er damit sich vor dem Vater und dessen neuer Flamme zu verstecken und sein zurückgezogenes Leben für die Mutter zu dokumentieren. Eines Tages trifft Bobby das Mädchen Rosa, deren Mutter Val den örtlichen Bücherbus putzt. Die drei verbindet bald eine wunderbare Freundschaft, die schnell seltsame Blüten treibt.
    Dieses Buch hat mich überrascht, berührt, erheitert und großartig unterhalten. Bobbys Geschichte ist sehr traurig und anrührend, sein Charakter nicht so schnell zu durchschauen. Zunächst wirkt er einfach nur seltsam, ein Nerd der seine Tage damit verbringt Haare seiner Mutter zu archivieren? Freak. Doch schnell wächst er dem Leser ans Herz und man kann z.T. nur fassungslos zusehen wie er mit seiner Einsamkeit umgeht und dabei auch mal über die Stränge schlägt. Auch Val und Rosa sind sehr gut gelungen, auch wenn man beim Verhalten der Mutter manchmal eine Augenbraue hochziehen möchte, weil sie doch sehr unreif handelt.
    Es ist schade, dass die Bücher im Bücherbus keine große Rolle spielen. Die Protagonisten lesen sich zwar fleißig durch die Regale und ab und an wird mal in einem Nebensatz erwähnt welches Buch gerade aktuell ist, trotzdem hatte ich doch etwas mehr erwartet. Im Endeffekt hätte es auch „Die Reise mit dem gestohlenen Wohnmobil“ heißen können. Aber das verzeiht man dem Autor schnell, denn die Story entwickelt sich so skurril und irrwitzig, dass man nichts vermisst. David Whitehouse hat eine tolle Art zu erzählen, die Story wirkt manchmal regelrecht märchenhaft ohne dabei ins Kitschige abzudriften und hält immer mal wieder inne um die Kleinigkeiten des Lebens zu betrachten.
    Fazit: eine sehr schöne Geschichte, auch ohne große Bezüge zur Literatur.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Upmeier, 01.03.2015

    Bobby lebt bei seinem alkoholabhängigen und gewalttätigem Vater und dessen Freundin. Er vermisst seine Mutter und versucht alles um die Erinnerung an sie zu behalten. Seine Schatztruhe ist voller Andenken an sie. Auch in der Schule hat es Bobby mit streitsüchtigen Mitschülern zu tun. Sein einziger Freund Sunny versucht ihn so weit es geht vor Prügelattacken zu schützen. Er will sich für Bobby in einen Cyborg, einen Roboter, verwandeln. Um dieses zu erreichen, bricht er sich alle möglichen Knochen damit diese mit Metallteilen zusammen gehalten werden. Doch nachdem er bei einem Sturz schwer auf den Kopf gefallen ist und sehr lange Zeit im Krankenhaus verbringen musste, ist er plötzlich aus Bobbys Leben verschwunden. Als er einige Zeit später auf dem Nachhauseweg die kleine Rosa und anschließend deren Mutter Valerie traf, gibt es wieder Freude in seinem Leben. Seinem Vater gefällt es nicht, dass Bobby die meiste Zeit dort verbringt und beschuldigt Val sich an Bobby sexuell zu vergehen. Zusätzlich zu dieser Anschuldigung verliert sie auch noch ihren Job, die Reinigung des Bücherbusses. Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, verschwinden sie alle für eine Zeit mit diesem Bücherbus. Auf der Fahrt durch Großbritannien erleben sie so einiges.
    Was ist Familie, was zeichnet das Miteinander unter verschiedenen Menschen aus. Was ist wichtig im Leben. Wie kann eine Kinderseele zerstört werden. Nichts ist so wie es scheint. Ein Roman, der sich mit vielen Fragen im Zwischenmenschlichen Bereich beschäftigt, und dieses auf eine sehr interessante Art und Weise. Dadurch, dass die Reise in einem Bücherbus geschieht werden auch immer wieder literarische Werke zitiert.

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    janein

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