Die Schwestern vom Ku'damm - Jahre des Aufbaus

Roman

Brigitte Riebe

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Wirtschaftswunder, Kaufrausch, Träume in Pastell - drei Schwestern und ein Kaufhaus am Ku'damm.
Der Auftakt der großen 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe.

Berlin im Mai 1945: Es ist die Stunde Null, die Stadt liegt...

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Kommentare zu "Die Schwestern vom Ku'damm - Jahre des Aufbaus"

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  • 5 Sterne

    55 von 60 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Norge, 23.10.2018

    Dies ist Teil 1 der großen 50er-Jahre-Trilogie von der wunderbaren Autorin Brigitte Riebe. Ich liebe ihren gefühlvollen Schreibstil der aber auch gleichzeitig ausdrucksstark ist und die verschiedenen Charaktere sind so fein gezeichnet, das man sie sich vor seinem inneren Auge beim Lesen gut vorstellen kann. In diesem Buch dreht sich der Hauptteil um Ulrike genannt Rike, die mit ihren Schwestern Silvie und Florentine versucht, das im Krieg zerbombte Kaufhaus ihrer Familie wieder zum Leben zu erwecken. Sie fangen ganz klein an und nähen in der Wohnung der Großmutter, bis sie sich so nach und nach wieder einen Namen machen, denn das zerstörte Kaufhaus Thalheim ist den meisten Berlinern noch ein Begriff. Nach der Währungsreform sind die Menschen förmlich gierig nach neuen Sachen. Sie wollen sich wieder etwas Gutes tun und so haben Rike und ihre Damen viel zu tun. Doch wie es immer so ist, kann nicht alles glatt gehen, natürlich tauchen Probleme auf und ein dunkles, unvorstellbares Geheimnis aus der Vergangenheit taucht unverhofft auf. Rike ist eine starke und taffe junge Frau, die das Leben der ganzen Familie versucht wieder in die richtigen Bahnen zu lenken, was leider nicht so einfach ist. Silvie hat eher Musik, Gesang und die Männer im Kopf, als sich richtig in den Aufbau des Geschäfts zu hängen und die junge Florentine benimmt sich wie ein bockiges junges Ding mit lauter Flausen im Kopf. Rike muss ihre ganze Kraft einsetzen, um alle Frauen der Familie unter Kontrolle zu halten. Doch dann tritt ein Mann in ihre Leben und alles steht auf dem Kopf. Die Autorin hat die verschiedenen Personen so detailliert und mit ihren Macken und Eigenschaften angelegt, das man einfach mitleiden muss wenn Probleme auftreten, oder man freut sich einfach, wenn ihnen etwas gelingt. Kurz gesagt, beim Lesen wird man ein Teil der Familie Thalheim. Mittendrin statt nur dabei. Das Ende ist sehr überraschend und macht richtig Lust auf den Folgeband. Ein wundervolles Buch, welches ich kaum zur Seite legen konnte und ich bin schon so gespannt auf den zweiten Band.

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    janein
  • 5 Sterne

    55 von 61 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 26.10.2018

    Endlich, endlich ist der Krieg vorbei und nun wird das ganze Ausmaß der Zerstörung erst richtig sichtbar. Die drei Thalheim -Schwestern stehen nicht nur vor den Trümmern Berlins, sondern auch vor den Trümmern ihres einst so schillernden und erfolgreichen Kaufhauses.
    Zwischen Schutt und Ruinen entsteht ein großer Traum: Rike möchte das Kaufhaus wieder aufbauen und somit Farbe in das graue Nachkriegs-Berlin bringen, wieder Träume ermöglichen und Frauen wieder Frau sein lassen.
    Doch wie das so ist mit Träumen...es gelingt nicht immer, sie reibungslos umzusetzen und so stoßen die Thalheim-Schwestern an Grenzen, nicht nur finanzieller Art...

    Brigitte Riebe ist für mich der Garant für fesselnde, zeitgeschichtliche Romane, die unter die Haut gehen und lange nachklingen.
    Mit dem Auftakt ihrer 50er Jahre-Trilogie nimmt sie mich mit auf eine Reise, die mich von ersten Seite an fasziniert.
    Beginnt das Buch noch wie ein Blick in ein Familienalbum, dass sepiafarbene Fotos dem Betrachter zeigt, so wird mit fortlaufender Geschichte das Bild immer klarer, immer farbenfroher und lebendiger. Die Protagonisten sind ihr außerordentlich lebhaft gelungen, überzeugen durch ihren Facettenreichtum und je mehr Seiten gelesen sind, desto mehr wird man ein Teil von ihnen.
    Brigitte Riebe schildert den Alltag vom Wideraufbau, vom Hunger und der Kälte so eindringlich und klar, dass ich mir ab und an wirklich die imaginäre Decke höher ziehe, um nicht zu frieren. Ich leide, lebe und liebe mit den Darstellern ihres Buches mit, als würde ich die Szenen selbst erleben.
    Die Zerstörung Berlins und die aufkeimenden Hoffnungen sind eine besondere Kulisse, um die Akteure gekonnt in Szene zu setzen und ihnen so eine wirkungsvollen Hintergrund zu geben, um mit ihrem Handeln zu glänzen.
    Dunkle Familiengeheimnisse, immer wieder der Blick zurück in das dunkelste Kapitel Deutschlands und eine akribische Recherche lassen diesen Roman zu etwas ganz Besonderem werden. Man merkt immer wieder, mit wieviel Herzblut die Autorin sich dem Schreiben ihrer Geschichte gewidmet hat und so wird aus dem Roman immer mehr ein Film, der sich vor meinem geistigen Auge abspielt und ich mich mit den Thalheim-Schwestern durch die Jahre des Wiederaufbaus bewege.
    Für mich hat dieses grandiose Werk ein Krönchen verdient - ich ziehe meinen Hut und verneige mich vor diesem Talent, Menschen mit einer Vision zu begeistern !

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Maria L., 01.11.2018

    Berlin im Mai 1945. Die Stadt liegt in Trümmern. Das Kaufhaus der Familie Thalheim ist zerstört und die Familienmitglieder sind zerstreut und aus ihrem Haus ausquatiert. Rike, die älteste Tochter, versucht zu retten, was sie kann und ihre Familie zusammenzuhalten. Es sind schwere Zeiten in Berlin. Es gibt kaum etwas zu essen, Heizung und Strom funktionieren nur sporadisch und überall herscht große Not. Rike hat den Traum, das Kaufhaus der Familie neu aufzubauen und den Menschen mit neuen Stoffen und Modekrationen wieder die schönen Dinge des Lebens näherzubringen . Dabei wird jedoch deutlich, dass die Vergangenheit immer Einfluss auf die Geschicke der Familie haben wird und es gibt einige Geheimnisse der Familie, die nun ans Licht kommen.

    Bisher war mir die Autorin nicht bekannt. Das hat sich nun mit diesem interessanten Auftakt einer Triologie geändert. Als Leser wird man direkt vom Schreibstil eingefangen und kann sich die Handlung bildlich vorstellen. Im ersten Teil der Trilogie steht die älteste Tochter der Familie Thalheim, Rike, im Mittelpunkt. Ohne das Familienoberhaupt ist sie alleine auf sich angewiesen und übernimmt Verantwortung für die, die von der Familie Thalheimer noch übriggeblieben sind. Die Autorin hat die Zeit sehr genau recherchiert und so begegnen dem Leser historische Tatsachen, die mit der Geschichte verwoben werden. Die Geschichte der Thalheimers steht stellvertretend für viele Erlebnisse der wohlhabenden Bevölkerung, die auch von den Folgen des Krieges betroffen war.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Einmal angefangen , kann man nicht mehr aufhören mit dem Lesen. Die Thalheimschwestern und besonders Rike lernt man sehr gut kennen, ihre Gedanken, Wünsche und Vorstellungen. Die Sorge um das Familienoberhaupt und den vermissten Bruder überschatten die schwierige Zeit, wo gerade die Frauen hart arbeiten müssen, um überhaupt etwas zu essen zu haben. Der Krieg hinterlässt ein Trümmerfeld . Dieser Roman verschafft dem Leser von heute einen kleinen Einblick in die damalige Geschichte und ist dabei so realistisch, dass Erinnerungen hochkommen und auch manches zum Nachdenken anregt. Meine Empfehlung für diesen interessanten, unterhaltsamen und nachdenklich machenden Auftakt einer Familiengeschichte.

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    janein
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