Die Widerspenstigkeit des Glücks, Gabrielle Zevin

Die Widerspenstigkeit des Glücks

Roman. Deutsche Erstausgabe

Gabrielle Zevin

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Ein bezaubernder Roman und ein modernes Märchen

A.J. Fikry lebt auf einer malerischen Insel, ist umgeben von seinen wertvollsten Besitztümern - Tausenden von Büchern - und ist trotzdem ein unglücklicher Mensch. Bis er eines Morgens einen...

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Kommentare zu "Die Widerspenstigkeit des Glücks"

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  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Carina, 15.05.2015

    Der Buchhändler und Witwer A.J. Fikry sieht eines Morgens ein kleines Mädchen bei sich in der Buchhandlung sitzen. Gegen seinen Willen nimmt er sich der zweijährigen Maya an, welche sein Leben kurzerhand auf den Kopf stellt. Und auch die Verlagsvertreterin Amelia wird er nicht so schnell vergessen können…

    Zunächst einmal: Ich finde den Titel und das Cover absolut gelungen! Das ist auf jeden Fall ein Buch, das mich optisch total anspricht und welches ich mir in einer Buchhandlung genauer ansehen würde. Aber hält das Buch, was es verspricht?

    Meiner Meinung nach ja! Der Schreibstil ist zwar gewöhnungsbedürftig, da er eher nüchtern ist, aber irgendwie passt das gut zu der Hauptperson A.J. Fikry. Auch an diesen muss man sich erst einmal gewöhnen, aber mit der Zeit habe ich ihn ins Herz geschlossen. Obwohl er eigentlich ein absoluter Einzelgänger ist, seit seine Frau Nic gestorben ist, kümmert er sich liebevoll um das kleine Mädchen, was einen großen Wendepunkt in seinem Leben darstellt. Ich finde, er durchläuft eine große Entwicklung während des gesamten Buches.

    Außerdem findet man in der Handlung die verschiedensten Gefühle: es gibt sowohl glückliche als auch traurige Momente. Vor allem das Ende hat mich sehr berührt. Insgesamt ist das Buch sehr warmherzig. Was ich auch toll finde, ist, dass Bücher und bedeutende Schriftsteller einen großen Platz in dem Buch einnehmen. Die Bücher, die immer wieder genannt werden und zu denen A.J. sich Gedanken macht, findet man außerdem vorne auf dem Cover wieder. Solche Details gefallen mir einfach richtig gut.

    Natürlich ist es schön, dass Maya zu einer vernünftigen jungen Frau heranwächst und dass der Griesgram A.J., der vorher an der Grenze zum Alkoholismus stand, sich zu einem guten Menschen entwickelt. Aber ist das auch realistisch? Da kann man, denke ich, drüber streiten. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wortschätzchen C., 10.06.2015

    A.J. Fikry hat auf Alice, einer von Hyannis aus mit der Fähre zu erreichenden, ansonsten ungünstig gelegenen Insel , eine kleine Buchhandlung. Die führt er auf sehr spezielle Art und Weise, auch wenn das bedeutet, dass er wenig Umsatz macht. Amelia, neu bei Knightly-Press, hat ihren ersten Termin bei A.J. und kommt mit dem alten Brummbär ganz gut zurecht. Wer ihn kennt, mag ihn, trotz all seiner Macken. Und die hat er nicht ohne Grund. Als dann ein zweijähriges Mädchen in seinem Buchladen sitzt mit einem Zettel, dass die Mutter verzweifelt ist und die Kleine mit Büchern aufwachsen soll, gerät viel mehr in Bewegung, als A.J. sich je hätte träumen lassen …

    Dieses Buch ist einfach wunderbar! Gabrielle Zevin schafft es, diese hochemotionale, weise, zärtliche, romantische, spannende, witzige, bewegende, leise und tiefgehende Geschichte so zu erzählen, dass der Leser völlig alleine die Gefühle entstehen lassen kann. Sie liefert quasi den Rahmen, den der Leser dann mit Gefühl ausfüllt. Das gefällt mir sehr, denn so DARF ich Gefühle haben, ich MUSS es aber nicht. Und genau deshalb sind da so viele unterschiedliche, sich teils widersprechende Gefühle, die mich schlicht überwältigt haben.

    Mir liegen kitschige Romane nicht. Aber wenn man es streng nimmt, ist dieses Buch komplett und durch und durch kitschig. Aber ich LIEBE es! Nichts an diesem Buch hätte ich anders haben wollen, wenn auch die traurigen Szenen zunächst den Wunsch nach einer heilen Welt im Buch geweckt haben. Aber das Leben ist nun mal, wie es ist – da gehört auch dies dazu.

    Die Protagonisten, mit denen man als Leser hier in Berührung kommt, sind nicht alle nett und sympathisch, aber man mag sie trotzdem irgendwie, denn die Autorin hat „so nebenbei“ die eine oder andere Lektion zu erteilen. Dazu gehört auch, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist, auch mit und manchmal gerade wegen seiner Macken. Sie zeigt uns, dass niemand einfach nur glücklich ist, sondern jeder auf seine Weise sein Päckchen zu tragen hat. Es kommt immer darauf an, wie man das macht.

    Gabrielle Zevin erzählt mit diesem Buch so viel mehr, als eigentlich auf den 287 Seiten Platz hat. Zwischen den Zeilen steckt noch so viel mehr! Dadurch hallt das Buch sehr lange nach und lässt auch lange nachdenken. Nur der Titel ist nicht so glücklich – im Original ist es „ The storied life of A.J. Fikry“, das trifft es doch besser, zumal jedes Kapitel mit einer Notiz von A.J. zu einem Buchvorschlag für Maya beginnt. Überhaupt kommen immer wieder Bücher, Buchtitel und Autoren im Buch vor. Manche kennt man, andere vielleicht nicht – aber darauf kommt es auch gar nicht wirklich an. Wichtig ist, dass dieses Buch sagen möchte: man muss sein Glück manchmal zwingen, es ist widerspenstig und kommt nicht von alleine – außerdem ist es sehr flüchtig! Trotzdem ist es immer in der Nähe und auch ein kleines Stück davon ist es wert, darum zu kämpfen.

    Knapp fünfzehn Jahre im Leben von A.J. Fikry zeichnet die Autorin in diesem Buch auf. Manchmal kommen die Zeitsprünge überraschend, aber ich habe mich immer sehr schnell wieder zurechtgefunden. Man mag gar nicht aufhören zu lesen, weil man so gern auf Alice Islands ist und gern Teil der Gemeinschaft wäre. Nicht nur bibliophile Leseratten werden dieses Buch lieben. Es hat schon seinen Grund, warum dieser wirklich ganz außergewöhnliche Roman, der 2014 in den USA erschienen ist, seitdem (!) auf der New York Times-Bestsellerliste steht.

    Bei mir hat es „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ jedenfalls auf die Liste meiner persönlichen Lieblingsbücher ganz weit nach oben geschafft! Deshalb ganz klar volle fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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    janein

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