Die Zitronenschwestern, Valentina Cebeni

Die Zitronenschwestern

Roman

Valentina Cebeni

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3.5Sterne
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Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie...

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Kommentare zu "Die Zitronenschwestern"

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  • 4 Sterne

    17 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 14.03.2017

    Elettra geht es nicht gut. Sie hat kein Geld und weiß auch sonst nicht weiter. Ihre Mutter Edda liegt im Koma. Elettra ist nun auf sich gestellt, denn ihren Vater kennt sie nicht. Als sie sich im Krankhaus nicht ans Bett der Mutter traut, begegnet sie Eva, die mit ihrer Mutter befreundet ist. Eva gibt ihr den Hinweis, Anisbrötchen zu backen und sich damit auf den Weg zum Kloster Santa Elisabetta auf der Isola del Titano zu machen. Auch Elettras Freundin Esther hat ihr geraten, eine Reise zu machen, um sich abzulenken, und sie steuert sogar das Geld dafür bei. Also begibt sich Elettra auf die Insel.
    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und sehr bildhaft. Ich konnte mir die beeindruckende wilde Landschaft auf der Insel sehr gut vorstellen und ich habe Elettra gerne auf die Insel begleitet. Aber die Inselbewohner sind verschlossen, unfreundlich und leben in der Vergangenheit. Frauen, die ihren Mann an das Meer verloren haben, tragen ihre Trauer ein Leben lang nach außen durch ihre schwarze Kleidung. Auf der Insel findet Elettra nicht nur mehr über ihre Mutter heraus, sondern sie findet auch zu sich selbst.
    Die Charaktere sind sehr gut und authentisch geschildert.
    Elettra hat eine komplizierte Beziehung zu ihrer Mutter. Sie wollte ihre Träume verwirklichen und wäre gerne Journalistin geworden, aber ihre Mutter hat das verhindert. Stattdessen musste sie in der Bäckerei mitarbeiten, aber sie ist nicht mit ihrem Herzen dabei. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihre Gefühle für die Mutter zwischen Liebe und Hass schwanken. Trotzdem waren die beiden halt füreinander.
    Elettras Mutter war eine begnadete Bäckerin und zwischendurch gibt es Rezepte, die uns das immer wieder nahe bringen.
    Auf der Insel begegnet Elettra Lea, die sie aufnimmt, wie sie auch andere Frauen aufgenommen hat. Wird sie hier Antwort auf alle ihre Fragen finden?
    Es ist eine komplexe und faszinierende Geschichte, voller Gefühl und ein wenig süß.

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    janein
  • 4 Sterne

    7 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Laura B., 08.07.2017

    Vollständige Rezension: derbuecherwald.blogspot.de
    Ich weiß nicht warum, aber, obwohl dieses Buch wirklich wunderschön gemacht ist, konnte es mich nicht ganz überzeugen.
    Besonders an "Die Zitronenschwestern" ist, dass immer mal wieder kleine Rezepte eingefügt wurden, die zum jeweiligen Kapitel passen. Wenn Elettra in einem Kapitel zum Beispiel gerade Anisbrötchen backt, folgt kurz darauf das Rezept für Anisbrötchen. Grundsätzlich dreht sich in diesem Buch alles um die Liebe zum Backen und zu selbstgemachten Speisen. Denn Elettra folgt der Tradition ihrer Mutter und entwickelt sich im Kloster zu einer immer besseren Bäckerin.
    Außerdem habe ich in diesem Buch viele schöne Zitate gefunden, die ich mir natürlich sofort markiert habe.
    Ich fürchte ich kann nicht genau erklären warum dieses Buch mir trotzdem nicht zu hundert Prozent gefallen hat. Ich kann nur sagen, dass es mir schwer fiel mich dazu aufzuraffen, dieses Buch weiter zu lesen. Meiner Meinung nach wird ein bisschen zu lange auf dem Unglück, das die Insel ereilt hat, herumgekaut. Elettra kommt auch längere Zeit mit den Nachforschungen nach der Vergangenheit ihrer Mutter nicht voran. Dann kommt plötzlich am Ende die Auflösung und ich hatte das Gefühl, dass sie eigentlich gar keine Hinwiese gefunden hat. Dennoch muss ich sagen, dass die Auflösung überraschend und durchdacht war.
    Natürlich gibt es noch ein paar Sidestorys, die mir im Gegensatz dazu wirklich gut gefallen haben, über die ich aber nicht zu viel verraten möchte.
    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch eine gute Strandlektüre ist, die man gemütlich in der Sonne lesen kann. Ich konnte aber nicht so recht darin abtauchen.

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    janein
  • 3 Sterne

    13 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja K., 30.03.2017

    Elettras Mutter liegt schon ein Jahr im Koma, die Bäckerei, die sie von ihr übernommen hat, musste sie aus finanziellen Gründen schließen. Was nun? Da entdeckt Elettra innerhalb weniger Tage einige Hinweise, die auf eine Mittelmeerinsel hindeuten. Liegt da die Vergangenheit ihrer Mutter ? Viel weiß sie nicht darüber, auch wer ihr Vater war, hat ihre Mutter ihr immer verheimlicht. Kurzentschlossen bricht Elettra auf um mehr zu erfahren.
    Dort angekommen entdeckt sie ein altes Kloster. Bewohnt von drei Frauen. Was für ein Geheimnis verbergen sie ? Elettra spürt, dass sie hier mehr heraus finden kann. Dass ihre Mutter hier gelebt hat. Was verbergen die Frauen? Und können sie sich zusammentun um das Kloster zu retten?

    Valentina Cebeni hat nicht nur Geheimnisse aus der Vergangenheit, Freundschaft, Liebe und schöne Landschaften, ein ganz eigenes Inselvölkchen, sowie Kummer und Intrigen miteinander verwebt, sondern auch mit dem Duft von Anisbrötchen, Zitronen und manch anderer Leckerei mit einbezogen. Gut, dass auch die Backrezepte zu den beschriebenen Backwerken abgedruckt sind und zum nachbacken einladen.

    Die Autorin schildert aus Sicht von Elettra, die hinter ihre Ursprünge, die Vergangenheit der Mutter kommen will, aber auch einsam ist und sich nach Liebe sehnt. Nach einem Zugehörigkeitsgefühl. Die anderen Protagonisten haben auch ihre Last zu tragen und daher hat jede ihr kleines oder größeres Geheimnis.

    Die Geschichte ist interessant, verwickelt und ein interessantes Ambiente wird beschrieben. Erst nach und nach lüftet sich ein Geheimnis nach dem anderen, zudem gibt es auch Spannungen zwischen den aktiven Protagonisten. Doch um das Kloster zu retten müssen sie zusammen halten. Eigentlich eine spannende Ausgangslage. Dennoch konnte es mich nicht wie gewollt fesseln, da es doch für mich einige unnötige Längen gab. Und manch eine Stelle, die entweder zu zufällig oder zu unrealistisch war. Aber es gab auch viele Momente, wenn es um die Landschaft oder die Backkunst ging, bei denen ich das Beschriebene vor Augen hatte.
    Der Roman spielt in den 1980er Jahren und man merkt, dass es eine andere, ruhigere, aber auch vom Verhalten eine verschlossenere Gesellschaft auf dieser Insel war. Eine andere Zeit, die hier im Roman beschrieben worden ist.

    Für alle, die gerne Frauenromane mit Verwicklungen, Liebe, Geheimnissen lesen und sich über die abgedruckten Backrezepte freuen, empfehle ich es mit Einschränkungen weiter. Aber vielleicht gefällt es euch besser als mir ?
    Das Cover ist jedenfalls herrlich erfrischend, anziehend und peppig gemacht!

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    janein
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