Drecksspiel, Martin Krist

Drecksspiel

Thriller

Martin Krist

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Kommentare zu "Drecksspiel"

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  • 4 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    StMoonlight, 16.02.2017

    Leyla, eine Prostituierte, wird tot aufgefunden.

    Toni hat ein Problem, denn es sind seine Fingerabdrücke die sich am Tatort befinden. Er war der Geliebte, der Freund der Verstorbenen und er ist Polizist. Bis zum nächsten Tag braucht er eine verdammt gute Erklärung, denn er hat nicht vor seinen Kollegen davon zu erzählen. Alle Indizien sprechen gegen ihn. So wie der Fall liegt werden seine Kollegen davon ausgehen, dass er den Mord begangen hat. Das Gegenteil würde ihm vermutlich keiner glauben, denn am Abend hat er sich mit Leyla auch noch gestritten. Fingerabdrücke und Spermaspuren sind überall von ihm. Er hat nur eine einzige Möglichkeit seine Unschuld zu beweisen: Er muss den richtigen Mörder zu finden.

    So einfach ist das aber leider auch Polizist nicht. Toni gerät immer weiter in einen Strudel aus Verrat und Gefahren. Es dauert gar nicht lange und auch sein Leben ist in großer Gefahr.

    Die Geschichte an sich ist nicht neu: ein Verdächtiger der seine eigenen Nachforschungen anstellt und dabei selbst in (noch größere) Gefahr gerät. Das es sich hierbei um einen Polizisten handelt gibt dem ganzen eine gewisse Spannung. Diese Umsetzung ist sehr gut gelungen.
    Es hätte auch jemand andren treffen können, aber um es mit einem Zitat aus dem Buch zu sagen:
    „… Toni war einfach nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort … und mit der falschen Frau zusammen gewesen.“
    Zwar war die Verstorbene Prostituierte, doch auch so kommt der Sex in diesem Roman nicht zu kurz. Nicht immer ist es verblümt, sondern oft umgangssprachlich oder vulgär. Ich fand es jetzt nicht allzu schlimm, aber so auf Dauer nervte es doch ein wenig.
    „Zweifelnd musterte sie seinen Schwanz, der jetzt nur noch schlaff und ebenfalls rot verschmiert aus seinem Hosenschlitz baumelte.“
    „Er vergrub die Hand zwischen seinen Beinen, rieb sie vulgär im Schritt, bevor er seine Finger unter Hannahs Nase hielt.“
    Neben der Suche nach dem Mörder gibt es aber noch einen zweiten Handlungsfaden. Toni hat nämlich einen Sohn. Leider liegt dieser im Krankenhaus und die Ärzte geben ihm Mitschuld an seinem Zustand. Mir tat Toni irgendwie leid. Wirklich willkommen scheint er nirgends zu sein und jeder gibt ihm die Schuld an irgendetwas. Nicht genug, dass er einen Mörder jagt, auch droht er seine Familie zu verlieren, ehe er sie für sich gewonnen hat.
    „Der Junge litt unter dem rätselhaften Verschwinden seines Vaters und der Verzweiflung seiner Mutter. Jands seelische Konflikte manifestierten sich auf der körperlichen Ebene, so zumindest hatten es die Ärzte Caro erklärt. Erst als seine Beine und Gesichtsnerven unter wiederholten Lähmungserscheinungen litten, wurde die Poliomyelitis erkannt – aber da war es zu spät.“
    Ohne Mörder auch kein Mord oder doch? Wer weiß…

    Der Mörder der hier am Werk ist, ist mehr als das. Er ist brutal, ein Schlächter. Er wird so tiefgründig beschrieben, dass man es als Leser schon mit der Angst zu tun bekommen kann. Ich liebe ja bildlich Beschreibungen, auch bei so grauenvollen Dingen. (Steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Psycho? ;)) Zartgemüteten Gesellen rate ich daher vom lesen ab, denn wer nichts vom ausweiden eines Menschen und dessen Gedärmen lesen kann, würde vermutlich einen Eimer benötigen. Ich finde es stärkt den Gänsehautfaktor!

    „Noch schlimmer … der Bauch … aufgeschlitzt und ausgeweidet … die Innereien wie bei einem Schlachtvieh herausgerissen und achtlos neben das Bett geworfen …“
    Schon an diesen Beispielen merkt man das die Charaktere sehr gut ausgearbeitet sind. Mit jeder Seite lernt der Leser die Personen besser kennen und entwickelt Sympathie oder Antipathie. Ich finde dieses sehr wichtig. So kann ich mich besser in den Roman hineinversetzen.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Melanie B., 09.02.2014

    Was gibt es Schlimmeres für eine Mutter, als sich und sein Kind, ein unschuldiges Baby, in den Händen eines brutalen Entführers zu wissen? Martin Krist hat in diesem Buch ganz gemein mit meinen Nerven gespielt, man muss sicher kein eigenes Kind haben um sich diese Situation vorstellen zu können. Selbst gefesselt und hilflos muss Hannah um ihre kleine Tochter Millie hoffen und wird schließlich zur rasenden Löwenmutter.
    David, privater Ermittler, auf der Suche nach einem verschwundenen Teenager und schließlich Toni, Polizist mit einer Vorliebe für Kokain und Kontakt zum Rotlichtmilieu.
    Drei Erzählstränge die immer mehr zusammenfließen, interessante und kantenreiche Protagonisten in einer spannenden Story, Martin Krist weiß, wie man die Leser unterhält und ist eine Top-Empfehlung für jeden Thriller-Fan.

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    janein
  • 4 Sterne

    7 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    coffee2go, 08.07.2014

    Martin Krist startet sehr temporeich und führt mehrere Handlungsstränge ein, die sich dann immer mehr miteinander vermischen und zum Schluss wird klar, wie alles zusammenhängt. Außerdem startet der Autor im ersten Kapitel mit dem Schluss des Buches und rollt dann den Fall auf. Diese Variante hat mich auch sehr angesprochen. Die Hauptcharaktere dieses Buches waren allesamt nicht besonders sympathisch und es war auch relativ schwierig sich in die Personen hineinzuversetzen. Gewünscht hätte ich mir auch noch eine Auflösung der Geheimnisse rund um David oder Markus am Ende des Buches. Hier bleiben die LeserInnen mit einem vagen Gefühl zurück und werden im ungewissen gelassen, was mir persönlich nicht gefallen hat. Ich hatte das Gefühl, dass der Thriller nicht ganz rund und in sich abgeschlossen ist.

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    janein
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