Drei Schwestern am Meer, Anne Barns

Drei Schwestern am Meer

Roman

Anne Barns

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Das Weiß der Kreidefelsen und das Grün der Bäume spiegeln sich im Meer - Rügen! Viel zu selten fährt Rina ihre Oma auf der Insel besuchen. Jetzt endlich liegen wieder einmal zwei ruhige Wochen voller Sonne, Strand und Karamellbonbons vor ihr. Doch...

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    Elke S., 06.03.2018

    Loslesen, nach Rügen träumen und genießen…

    Anne Barns hat mich mit „Das Brombeerzimmer“ und „Apfelkuchen am Meer“ ganz wunderbar unterhalten und deshalb war es für mich absolute Pflicht ihr neustes Werk zu lesen. Auch ihre „Drei Schwestern am Meer“ haben mich nicht enttäuscht und gekonnt mit einem gefühlvollen Plot und sympathischen Protagonisten nach Rügen entführt.

    So schön war alles geplant. Endlich wieder einmal Oma auf Rügen besuchen, zwei Wochen Urlaub auf der schönen Insel und zum Start auch noch einige gemeinsame Tage mit ihrem Freund Daniel. Doch für Rina heißt es Träume sind Schäume, denn plötzlich steht ihr Leben Kopf. „Manche Menschen hinterlassen eine Lücke, andere machen Platz.“. Kaum angekommen muss sich darüber klar werden, zu welcher Kategorie Daniel gehört. Einen klaren Gedanken kann sie aber kaum noch fassen, als sie einen lauten Polter hört und Oma Marianne bewusstlos im Wohnzimmer findet. Maligne Arrhythmie, vorsorglich ins Koma gesetzt steht jetzt erst einmal deren Überleben im Vordergrund. Welch ein Glück, dass sie zwei Schwestern hat und für die drei Zusammenhalt zu den größten Stärken gehört.

    Wie steht es um die Oma, wird sie überleben, wenn ja wie? Wie geht es bei Rina in Liebesdingen und ganz grundsätzlich in ihrem Leben weiter? Das sind zwei zentrale Fragen, die es zu beantworten gilt und die an die Geschichte fesseln. Zusätzliche Spannung verschaffen kursive Einschübe, scheinbar wirre Gedanken, die einen vor Rätsel stellen. Ein fremder Männernamen, Karamellbonbons, rote Stiefel, was ist in der Vergangenheit passiert? Gewürzt wird dieser Plot noch mit jede Menge Zusammenhalt unter Schwestern, die alle ihr Päckchen zu tragen haben, gemeinsamen Strandspaziergängen und vielen Köstlichkeiten zubereiten. Eine Liebesgeschichte fehlt natürlich auch nicht.

    Der lockere Sprachstil der Autorin sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Tolle Beschreibungen nehmen einen mit vor Ort, lassen ein Bild im Kopf entstehen und auch gefühlsmäßig gelingt es der Autorin einen beim Lesen einzufangen, sodass man mitfiebert. Auch das Schmunzeln kommt mit Sicherheit nicht zu kurz.

    „ Ihr seid ein tolles Gespann, total verschieden, aber zusammen seid ihr eins, das merkt man.“ Die Beschreibung trifft das Verhältnis der Schwestern mehr als perfekt und beim Lesen wurde ich fast ein bisschen wehmütig, weil ich als Einzelkind aufgewachsen bin. Die jüngste ist Jana. Sie hat mich ganz oft zum Schmunzeln gebracht mit ihrer Hausfrauenpsychologie, Erstsemester Studentin. Sie ist pfiffig, nie um eine passende Antwort verlegen und sorgt für gute Laune. Pia, die Künstlerin, die auch auf Rügen wohnt, hat ebenfalls wie Rina nicht besonders viel Glück mit Männern. Sie hat auf jeden Fall Omas Freude am Backen und Kochen geerbt und mir damit ganz oft den Mund wässrig gemacht. Rina ist die Älteste, die wohl auch von der Situation zuerst einmal am meisten gefordert ist. Bestimmt hat sie auch nach dem frühen Tod der Eltern schon neben der Oma so eine Art Mutterrolle für ihre Schwestern eingenommen, sie kümmert sich einfach um alles. Sehr gut hat mir Omas Freundin Thea gefallen, eine wirklich gute Seele, da kann sich Marianne glücklich schätzen. Einmal Oma immer Oma und das trifft auf Marianne zu. Das herzliche Verhältnis ist richtig zu spüren und es ist rührend wie gut sie sich um ihre Enkel kümmert, zumindest solange sie das noch kann. Wobei die drei ihr da im Notfall wenig nachstehen. Auch die anderen Nebendarsteller sind gut gezeichnet, bei Miro, dem Arzt mit den rasierten Beinen angefangen, über Johanna, die nach langen Dienstzeiten auf Intensiv dringend auch mal Ausgleich bräuchte, bis hin zu Ludwig, der beweist, dass er Stinkstiefel besonders gut drauf hat, wenn ihm etwas nicht passt.

    Wie immer darf man auf gar keinen Fall hungrig lesen, denn selbst pappsatt fällt es einem unglaublich schwer bei den ganzen Köstlichkeiten, bei eingelegten Heringen angefangen, über duftendes Ofenfleisch mit frisch gebackenem Brot, bis hin zu Karamellbonbons in allen Variationen keine enormen Gelüste zu entwickeln. Damit man Zuhause nicht ganz verzichten muss, findet man im Anhang aber auch noch einige Rezepte als kleines Zuckerl.

    Oma Marianne hat ihre Enkelinnen mit ganz viel Nähe zur Natur erzogen und das ist deutlich zu spüren. Was man kennt, das schützt und achtet man. Bei Spaziergängen, wird genau hingesehen, vieles erklärt, was mir unheimlich gut gefallen hat, so wusste ich z.B. nicht, woher der Schaum am Strand rührt. Auch das Rügenfeeling ist wieder einmal perfekt. Ich hatte das Meer in seinen Farben vor Augen, den Duft von Muscheln in der Nase und selbst plötzliche Gewitter hatten etwas Besonderes.

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    janein
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