Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft

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Ferdinand würde gerne schlafen, aber er kann nicht. Eva könnte schlafen, aber sie hat Angst. Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung. Dass sich die Wege dieser drei Menschen kreuzen, ist so absonderlich, erstaunlich, urkomisch und tief...
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Ferdinand würde gerne schlafen, aber er kann nicht. Eva könnte schlafen, aber sie hat Angst. Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung. Dass sich die Wege dieser drei Menschen kreuzen, ist so absonderlich, erstaunlich, urkomisch und tief...

Kommentare zu "Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft"

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  • 5 Sterne

    MissSophi, 25.03.2017

    Der Titel hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und ich erwartete ein Buch, abseits der Normalität - ein Buch voller Magie und Zartheit und ich bin nicht enttäuscht worden.

    Annika Fechner gelingt es mühelos mit Sprache umzugehen. Sie lässt Bilder vor dem inneren Auge entstehen, die aussagekräftig und lebensfroh sind. Ihre Art, mit Worten zu spielen, hat mich sehr beeindruckt.

    Auch die Geschichte an sich: zwei Menschen, die so gar nichts miteinander zu tun haben, treffen aufeinander. So als hätten sich sich unbewusst gesucht und dann auch gefunden. Es ist so viel Wertschätzung in den Beschreibungen, so wirklichkeitsnah erzählt.
    Ferdinand schläft nie und begibt sich auf Zugreisen, bei denen er allerhand Menschen trifft. Sie sind so beschrieben, als würde man sie selbst treffen... und dann eines Tages, trifft er auf Melissa. Die Begegnung sollte so sein und findet ihren Fortgang auf unbeschreiblich leise und behutsame Art.

    Mich hat dieses Buch sehr gefesselt, nicht etwa, weil es spannend wäre, nein, vielmehr ist es das, was zwischen den Menschen entsteht, von denen geschrieben ist - es geht nicht darum, wer etwas vom Anderen profitieren kann, worum es heute ja leider immer öfter geht. Es geht um Andersartigkeit - um Akzeptanz des Lebens - um zarte Begegnungen, voller Tiefe und Ehrlichkeit. Vielleicht ist es etwas, wie eine Ode an das Leben? Mir hat es unglaublich gut gefallen.

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    janein
  • 4 Sterne

    nellsche, 21.03.2017

    Ferdinand würde gerne schlafen, aber er kann nicht. Eva könnte schlafen, aber sie hat Angst. Und Melissa ist auf der Suche nach der perfekten Beerdigung.

    Ferdinand Schmelzer erscheint auf den ersten Blick wie ein normaler Mann Mitte Vierzig. Sein Leiden ist nicht sichtbar. Seit frühester Jugend leidet er unter absoluter Schlaflosigkeit, bei der auch die Ärzte ratlos sind. Nur in kurzen Ruhephasen, die er selbst Silentium nennt, kann er ein wenig Erholung finden. Die Phasen erreicht er, wenn er sich in Zügen die Geschichten fremder Menschen anhört. Aus diesem Grund ist er ständig auf Reisen. Dabei lernt er die sechzehnjährige Melissa kennen, die ebenfalls viel unterwegs ist - sie sammelt Beerdigungen. Langsam entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft.

    Auf dieses Buch bin ich wegen des besonderen Titels aufmerksam geworden. Es lässt sich dank des leichten Schreibstils zügig lesen.
    Den Einstieg in die Geschichte fand ich recht beschwerlich. Es ist in der Ich-Form aus Sicht von Ferdinand geschrieben, den man am Anfang ausführlich kennen lernt. Da musste ich mich ein wenig durchkämpfen, weil es sehr wenig Dialoge gab. Das änderte sich dann, als er Melissa kennenlernte. Die Freundschaft, die sich zwischen den beiden entwickelte, empfand ich als sehr besonders. Beide haben nicht versucht, irgendwas darzustellen, was sie nicht sind, sondern waren ehrlich zueinander. Als dann im Laufe der Geschichte noch Melissa Mutter Eva dazukam, hat sich das besondere Band der Freundschaft auf diese drei Menschen erweitert. Wie Ferdinand mit Eva umging, war einfach berührend ehrlich und ging mir zu Herzen. Denn Eva ist schwer krank und hat Angst vor der Nacht und dem Schlafen. Wie passend, dass Ferdinand nie schlafen kann.

    Dieses Buch beschreibt eine wunderbare Freundschaft zwischen unterschiedlichen Menschen verschiedenen Alters. Aus einer zufälligen Begegnung entsteht ein tiefes Bündnis von Vertrauen.
    Wenn man sich durch den, wie ich finde, anstrengenden Beginn gelesen hat, erlebt man eine berührende Geschichte um Freundschaft, Krankheiten und Verlust und dass das Leben danach weitergeht. Ich vergebe vier Sterne.

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    janein

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