Elsa ungeheuer

Astrid Rosenfeld

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Elsa ungeheuer
Elsa ist starrköpfig, widerspenstig, verletzlich. Für den Künstler Lorenz Brauer und seinen Bruder Karl ist ihr Name gleichbedeutend mit Schicksal. Doch was ist am Ende stärker? Ruhm? Rausch? Rache? Liebe? Zärtlich und schonungslos schlägt Astrid Rosenfeld einen Bogen von einer verrückten Kindheit auf dem Land bis zu den Perversionen der Kunstwelt.

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Kommentare zu "Elsa ungeheuer"

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    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Janine2610, 20.04.2015

    Die elfjährige Elsa ist ein kleiner Teufel, zumindest nach Ansicht ihrer Mutter und der anderen Erwachsenen. Nur einer hat scheinbar sein Herz an dieses vollkommene Ungeheuer verloren: der achtjährige Karl. Denn von der kurzen Berührung von Elsas Lippen auf seiner Wange hat er sich nie wieder erholt.
    Elsa hat den Menschen das Leben schwer gemacht, gleichzeitig muss dieses Mädchen eine unglaubliche Faszination bei gewissen Leuten hervorgerufen haben, denn anders kann ich es mir nicht erklären, wieso Herr Murmelstein (aka Murmeltier) sie als 'Königin' bezeichnet hat und Karl sie über die Jahre hinweg nicht vergessen konnte und ihr am liebsten überall hin gefolgt wäre.

    Dieses Buch ist in einem Ton geschrieben, wie ich ihn noch nie gelesen habe: auf eine Art und Weise melancholisch und zeitgleich mit einem auflockernden Witz.
    Ich musste währenddessen dauernd an einen älteren Film denken, wegen den alten Namen, den benutzten Ausdrücken und auch der Gepflogenheiten der Zeit, in der es spielt.
    Auch an dem eigenen Humor habe ich Gefallen gefunden. So waren zum Beispiel die alte Haushälterin, Frau Kratzler, bei der sich Karl und Lorenz nie sicher waren, ob sie nicht die älteste Frau der Welt ist, mit ihrem Gerede über das Herzjesulein, oder 'das Murmeltier' mit seinen Frauengeschichten inkl. ordinärer Ausdrücke, recht unterhaltsame Gestalten.

    Der Protagonist Karl, aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, war mir sehr sympathisch. Möglicherweise hatte ich hin und wieder auch etwas Mitleid mit ihm. Ich hätte ihm auf jeden Fall gewünscht, dass diese Geschichte mehr Gutes für ihn bereithält.
    Zu Karls Bruder Lorenz habe ich viel schwerer Zugang bekommen. Dieser Charakter war mir mit seiner Malerei, seinen Motiven und seiner, in meinen Augen ein wenig eigenartigen Beziehung zu seinem Bruder, oft ein Rätsel.

    Der Schluss, ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll. Er hat jedenfalls etwas sehr Tröstliches und ist voller Gnade. ;)
    Gerne empfehle ich diese melancholisch humorvolle, etwas gehobenere Lektüre mit seinen unvergesslichen Charakteren weiter.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Janine2610, 20.04.2015

    Die elfjährige Elsa ist ein kleiner Teufel, zumindest nach Ansicht ihrer Mutter und der anderen Erwachsenen. Nur einer hat scheinbar sein Herz an dieses vollkommene Ungeheuer verloren: der achtjährige Karl. Denn von der kurzen Berührung von Elsas Lippen auf seiner Wange hat er sich nie wieder erholt.
    Elsa hat den Menschen das Leben schwer gemacht, gleichzeitig muss dieses Mädchen eine unglaubliche Faszination bei gewissen Leuten hervorgerufen haben, denn anders kann ich es mir nicht erklären, wieso Herr Murmelstein (aka Murmeltier) sie als 'Königin' bezeichnet hat und Karl sie über die Jahre hinweg nicht vergessen konnte und ihr am liebsten überall hin gefolgt wäre.

    Dieses Buch ist in einem Ton geschrieben, wie ich ihn noch nie gelesen habe: auf eine Art und Weise melancholisch und zeitgleich mit einem auflockernden Witz.
    Ich musste währenddessen dauernd an einen älteren Film denken, wegen den alten Namen, den benutzten Ausdrücken und auch der Gepflogenheiten der Zeit, in der es spielt.
    Auch an dem eigenen Humor habe ich Gefallen gefunden. So waren zum Beispiel die alte Haushälterin, Frau Kratzler, bei der sich Karl und Lorenz nie sicher waren, ob sie nicht die älteste Frau der Welt ist, mit ihrem Gerede über das Herzjesulein, oder 'das Murmeltier' mit seinen Frauengeschichten inkl. ordinärer Ausdrücke, recht unterhaltsame Gestalten.

    Der Protagonist Karl, aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, war mir sehr sympathisch. Möglicherweise hatte ich hin und wieder auch etwas Mitleid mit ihm. Ich hätte ihm auf jeden Fall gewünscht, dass diese Geschichte mehr Gutes für ihn bereithält.
    Zu Karls Bruder Lorenz habe ich viel schwerer Zugang bekommen. Dieser Charakter war mir mit seiner Malerei, seinen Motiven und seiner, in meinen Augen ein wenig eigenartigen Beziehung zu seinem Bruder, oft ein Rätsel.

    Der Schluss, ich weiß immer noch nicht, was ich davon halten soll. Er hat jedenfalls etwas sehr Tröstliches und ist voller Gnade. ;)
    Gerne empfehle ich diese melancholisch humorvolle, etwas gehobenere Lektüre mit seinen unvergesslichen Charakteren weiter.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jane K., 15.04.2016

    Nie und nimmer habe ich mit der Lektüre gerechnet, die hier und jetzt vor mir liegt..
    Zuerst hatte ich beim Lesen immer den Film "Forrest Gump" im Kopf. Nicht wegen der Story, sondern weil Forrest ja seine Geschichte erzählt und das mit einer Stimme, die ein wenig melancholisch angehaucht ist. Genau diese Stimme verband ich anfangs mit Karl, aus dessen Sicht dieses Buch geschrieben wurde. Ich fand, das passte einfach super und hat mich von Beginn an in die Geschichte mitgenommen. (auch wenn sich das irgendwann verlor - die Stimme, nicht das Mitnehmen)
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr speziell. Nicht zu speziell, aber doch wirklich außergewöhnlich. Es klingt alles sehr poetisch und doch nicht zu abgehoben. Ich finde, sie trifft einfach genau den richtigen Ton für dieses Werk. Ich bin sonst nicht so für einen gehobenen Text, aber hier war für mich einfach alles stimmig.
    Auch die Story ist keine 0815-Abfertigung, was man beim Lesen des Klappentextes vielleicht annehmen könnte. Der ein oder andere Charakter bleibt vielleicht ein bisschen schwach, dafür sticht jemand wie Karl wunderbar heraus. Zwar hat mit der Anfang besser gefallen, aber auch das Ende ist nicht so verkehrt. Eine Geschichte, die man irgendwie schon kennt und doch ganz anders daherkommt.
    Es ist jetzt nicht unbedingt eines meiner Lieblingsbücher, weil es halt so ganz speziell ist, aber auf jeden Fall hallt es lange nach und ich werde es Lesern empfehlen, die gerne auch mal etwas anderes als Mainstream lesen.
    Ich kannte von Astrid Rosenfeld bisher kein Buch, aber ich werde mir nun ebenfalls "Adams Erbe" anschauen, welches ja auch richtig hoch gelobt wird.

    ©2016

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    janein

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