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Mit seinem Million-Seller "Die Vermessung der Welt", der auch erfolgreich verfilmt wurde, gelang Daniel Kehlmann als Schriftsteller der internationale Durchbuch. Die erzählerische Raffinesse des Nachfolgeromans "Ruhm" wurde von der...
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Mit seinem Million-Seller "Die Vermessung der Welt", der auch erfolgreich verfilmt wurde, gelang Daniel Kehlmann als Schriftsteller der internationale Durchbuch. Die erzählerische Raffinesse des Nachfolgeromans "Ruhm" wurde von der...

Kommentar zu "F"

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  • 4 Sterne

    10 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bernd H., 12.10.2014

    D. Kehlmann kann schreiben. Mir gefällt vor allem die gelungene Ironie.

    Zum Beispiel der adipöse Pfarrer, der beim Beichten im Beichtstuhl Schokoriegel mampft..

    Es beichtet gerade ein Alkoholiker. Martin (der Pfarrer) möchte ihm - im Sinne der anonymen Alkoholiker- das Versprechen abringen, doch wenigstens zwei Tage/einen Tag auf den Alkohol zu verzichten.. der Trinker sagt: ... Ich kann nicht und plötzlich: Sie essen Herr Pfarrer, sie essen beim Beichten.. und der Pfarrer lügt: „Nein ich esse nicht“.. das ist eine starke Szene , Anlass zu vielen Gedanken.
    Auch die Eulenböckgeschichte hat mich amüsiert. Ein Maler, der sich für mittelmäßig hält, malt im Stile bekannter Maler Bilder, die unter den Namen Eulenböck berühmt und teuer werden. Gut konstruiert. Der Autor hat überhaupt ein ziemlich emotionales aggressives Verhältnis zu modernen Künstlern., wurde an „ Ich und Kaminski“ erinnert..

    Was nicht gefällt: manchmal sind ermüdend wirkende Passagen, z.B. die unendlichen Wiederholungen der unfreiwillig verstorbenen Ahnen. Da entsteht eine bittere Tragik,aber die wirkt irgendwie nicht glaubwürdig.
    Die Story erlebe ich als raffinierte Schilderung der Entwicklung einer Paranoia bei einem zunächst erfolgreichen Finanzjongleur, der sich verspeckuliert hat, und der mehr und mehr psychotisch wird.. im Laufe des Romans lässt aber die Psychose durch einen anderen Wahn, einen primitiven Kinderglauben ersetzen.. Hat mich an die Teufelsaustreibung des Malers
    Haitzmann erinnert, die einst Freud kommentiert hat ..

    Dann ist da noch die traurig- lustige Rahmengeschichte vom etwas schrägen Autor(dem Vater),der im Unterschied zum Autor schon nach einem Buch scheitert.

    Dabei erlebe ich es so ,dass es in dem Roman um die Entzauberung /karikaturhafte Entlarvung
    des Kunstmarktes/der Finanzwelt/der Religion und des Okkultismus geht..

    Das ist eigentlich ein weites Feld/viel Holz. Aber für mich gelingt dem Autor diese Entlarvung weit gehend. Kompliment.

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    janein

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