Farina - Der Duft von Köln, Ina Knobloch

Farina - Der Duft von Köln

Historischer Roman

Ina Knobloch

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Köln 1715. Giovanni Maria Farinas Aussichten sind düster. Es ist die Zeit der Hungersnöte, Kriege und Vertreibung, für Luxuswaren wie Parfüm haben die Menschen kein Geld. Zudem muss sich der Erfinder des Eau de Cologne gegen skrupellose Rivalen...

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Kommentare zu "Farina - Der Duft von Köln"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Malaika E., 20.04.2017

    Giovanni Maria Farina ist schon von klein auf ein Duftheld. Er kann in einem Raum voller Menschen die geringsten Duftnoten erschnuppern.

    Er ist dabei, sein Parfum “Eau de Cologne” europaweit auf dem Markt zu bringen. Alle sind begeistert von dem unglaublichem Duft, der einem wieder “jung” macht, nur dummerweise können viele sich das Jungwasser nicht leisten, da es mit der Wirtschaft in Europa zur Zeit nicht so gut steht.

    Giovanni freut sich über den Erfolg, aber er interessiert sich mehr für seine Geliebte, Antonia, die leider durch einen Betrug mit Bernardo, Giovannis Erzfeind, verheiratet ist. Viel lieber würde er mit ihr über die Wiesen laufen, wie sie es einst als Kinder taten, aber Antonia hat Kinder von Bernardo und will sie nicht einfach im Stich lassen.

    Währenddessen scheint Bernardo seine Finger überall im Spiel zu haben und mit allen Mitteln zu versuchen, Giovannis Leben zur Hölle zu machen….

    Die Geschichte hat mich nach den ersten paar Kapiteln völlig in den Bann gezogen. Ich bin voll und ganz in die Vergangenheit abgetaucht und habe die Düfte geradezu riechen können.

    Die Protagonisten waren sehr bildhaft beschrieben und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Über Giovannis Duftsensibilität musste ich öfters schmunzeln, das macht ihn so lebendig. Noch ein anderer Höhepunkt waren die historischen Figuren, die eine Rolle spielten, darunter Antonio Vivaldi und Maria Sibylla Merian.

    Auch die Umgebung wurde sehr real beschrieben und ich hatte oft großartige Kopfkinos. Mir hat die Variation von den unterschiedlichen Orten, wo sich die Geschichte abspielt, sehr gefallen - von Mailand, über Köln bis nach Paris, eine abwechslungsreiche Umgebung sorgt automatisch für ein interessantes Buch und das wurde hier sehr gut gemacht.

    Der Schreibstil ist nicht extrem kompliziert aber auch nicht so einfach, dass es uninteressant wird, das Buch zu lesen, eine gelungene Kombination.

    Ein wunderbarer historischer Roman, den ich jedem herzlichst weiterempfehlen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    mabuerele, 25.04.2017

    „...Macht und Geld verschleiern den Charakter, selbst Verderbtheit wurde unkenntlich in der goldenen Hülle..."

    Wir schreiben das Jahr 1715. Während des Kölner Karnevals gerät Giovannni vor dem Kölner Dom in einen Mob. Er wollte seinem Freund Levallé ein Fläschchen seines „Eau de Cologne“ bringen. Im Gedränge fällt das Gefäß runter. Der Geruch lässt die Leute verharren und Giovanni kann friedlich seines Weges gehen.
    Im Schloss am Genfer See entdeckt Antonia zufällig ein geheimes Zimmer ihres Gatten Bernardo. Es zeugt von sexuellen Ausschweifungen.
    Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman über den Erfinder des Eau de Cologne geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Es ist allerdings der zweite Teil. Doch alles, was ich über den Vorgängerband wissen muss, wird während der Handlung erwähnt.
    Die Personen werden gut charakterisiert. Giovanni zeichnet sich durch seinen hervorragenden Geruchssinn aus. Der ist zwar für sein Geschäft ein Segen, kann in manchen Situationen aber auch zum Fluch werden. Allerdings kümmert sich Giovanni vor allem um die Herstellung des Parfüms. Vermarktung, Verkauf und Geschäftsführung liegen zum großen Teil in den Händen seines Bruders Baptist. Der erweist sich als geschickter Geschäftsmann.
    Antonia ist Giovannis Jugendliebe.durch eine Intrige, die im ersten Band beschrieben und hier kurz erwähnt wird, gelingt schafft es Bernardo, dass Antonia ihn heiratet. Offiziell duldet er die Begegnungen von Giovanni und Antonia. Wegen ihrer Kinder wird sie Bernardo noch nicht verlassen.
    Bernardo hat es aus dem Nichts zu einem Grafentitel und Reichtum gebracht. Er genießt hohes Ansehen in der Gesellschaft. Seine Vergangenheit und der Weg seines Aufstiegs sind vergessen und werden nicht mehr hinterfragt. Das eröffnet ihn die Möglichkeit, nun auch an der völligen Vernichtung von Giovanni zu arbeiten. Dabei geht er sehr geschickt vor. Er ist ein erstklassiger Schauspieler und vermag es, Menschen zu manipulieren.
    Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Das Buch zeichnet sich durch eine umfassende und exakte Recherche aus. Das wiederum ermöglicht es, die Zeitverhältnisse detailliert zu beschreiben. Krieg und Hungersnot, Vertreibung der Protestanten aus Frankreich sind Themen, die die Handlung beeinflussen. Außerdem begegne ich als Leser etlichen historischen Persönlichkeiten, so der Künstlerin Maria Sybilla Merian und dem Philosophen Voltaire. Ich darf Giovanni nach Paris an den Hof des Sonnenkönigs und in seine italienische Heimat begleiten. Sehr gut gefallen haben mir die vielfältigen Informationen, die gekonnt in die Geschichte integriert wurden. Heilpflanzen und ihre Bedeutung, die Stadtgründung von Karlsruhe und abartige medizinische Experimente sind nur einige der Themen. Natürlich durchzieht die Beschreibung angenehmer und weniger angenehmer Düfte die gesamte Geschichte. Zwei Frauen haben mich besonders beeindruckt. Das ist zum einen Liselotte von der Pfalz. Ihr Gespräch mit Antonia gehört für mich zu den stilistischen Höhepunkten des Buches. Sie ist eine gute Menschenkennerin, kommt schnell zum Punkt und lässt sich nichts vormachen. Zum anderen ist es Paola, eine Tante Giovannis. Sie trägt entscheidend dazu bei, dass Bernardo sein Ziel nicht erreicht.
    Obiges Zitat bezieht sich auf Bernardo, dessen Reichtum seinen hinterhältigen Charakter verschleiert.
    Ein ausführliches Glossar ergänzt das Buch.
    Das schlichte weiße Cover mit der Zierranke und dem Titel, bei dem das erste und das letzte Wort in Goldbuchstaben gesetzt wurde, wirkt edel.
    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist nicht nur ein umfassendes Zeitgemälde, sondern ebenfalls spannend und informativ. Sicher werde ich auch Band I noch lesen.

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    janein
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