Fernweh im Herzen

Die Ländersammlerin unterwegs zu neuen Abenteuern
 
 
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Nina Sedano ist die Ländersammlerin. Ausgezogen, um alle 193 Staaten der UN zu bereisen, nahm sie hunderttausende Leserinnen und Leser mit auf ihre Reisen. Nun macht sie sich erneut auf, die Welt zu erkunden. Von Paris bis Sri Lanka, von Martinique bis nach...
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Nina Sedano ist die Ländersammlerin. Ausgezogen, um alle 193 Staaten der UN zu bereisen, nahm sie hunderttausende Leserinnen und Leser mit auf ihre Reisen. Nun macht sie sich erneut auf, die Welt zu erkunden. Von Paris bis Sri Lanka, von Martinique bis nach...

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Kommentare zu "Fernweh im Herzen"

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    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 05.05.2019

    „Reisen ist Liebe für alle Sinne“, der Funke ist bei mir nicht übergesprungen

    Nina Sedano ist sicher von Reiselust vollends durchdrungen und hier findet man Momentaufnahmen aus dem Leben dieser taffen Frau, die schon fast alle Länder der Welt bereist hat. Vor ihrem Mut und ihrer Abenteuerlust ziehe ich meinen Hut. Ich habe mir bei ihren Schilderungen nicht nur einmal gedacht, dass ich dafür nicht zu haben gewesen wäre, obwohl ich durchaus ebenfalls kein Pauschalurlauber bin, der es sich am liebsten im Liegestuhl bequem machen will.

    Die knapp 280 Seiten verteilen sich auf einen Abschnitt mit einleitenden Worten, einundzwanzig Erlebnisberichte aus verschiedensten Ländern, sowie nachdenklichen Worten zum Abschied und einen Dank. Die kurzen Abschnitte haben mir sehr gut gefallen, so kann man zwischendurch immer wieder einmal zum Buch greifen, wenn man mal eben fünf Minuten erübrigen kann.

    Die Autorin bietet hier eine Auswahl an Reisen, die im Jahr 1978 beginnen und im Heute bzw. 2018 enden, und die sie u.a. nach Tahiti, Tibet, Kasachstan, den Iran, auf Martinique, nach Kolumbien, Paris, Venezuela oder auch nach Warschau geführt haben.

    Was hatte ich mir von diesem Buch erwartet? Ich habe gehofft, dass mich die Autorin mit ihren Erfahrungsberichten ein bisschen in fremde Länder träumen lässt. Dazu habe ich besondere landestypische Beschreibungen des Lebens der Einheimischen, deren Bräuche, der Speisen und besonderen Sehenswürdigkeiten oder auch der gigantischen Naturphänomene erwartet. Daher hat mich, obwohl ich tierlieb bin, etwas enttäuscht, dass ich wiederholt Erlebnisse mit Pferden präsentiert bekommen habe. So gefühlvoll diese auch beschrieben sein mögen, diese könnten sich meiner Meinung nach einfach in jedem beliebigen Land ereignen, selbst in der Region Deutschlands, in der ich Zuhause bin. Auch eine schlechte Unterkunft lässt sich meiner Meinung nach überall finden. Ja daher zu einem Bericht über ein Zelt mit Hängematten zum Schlafen, so etwas kenne ich nicht, aber eine billige Absteige zu beschreiben hätte mir einmal sicher genügt. Einige der Episoden haben mir aber durchaus gut gefallen. So fand ich z.B. die Reise in den Iran sehr interessant bezüglich Visum und auch Abaya, die man da als Frau zu tragen hat, konnte ich mich über eine beschriebene Grenzkontrolle im Kleinkindalter bei der Einreise in die ehemalige DDR amüsieren oder auch der abschließende Grönlandaufenthalt hat mich sehr beeindruckt. Hut ab da auch vor ihrer Mutter, die sich mit über 80 auch noch an solche Touren mit Unterkunft in Mehrbettzimmern wagt. Auch die kleinen Erwähnungen von Gesprächen mit Einheimischen, die sich immer wieder einmal finden, fand ich interessant.

    Ich beschreibe normalerweise auch den Schreibstil der Autoren, aber hier fällt mir das äußerst schwer, weil sich die Geschichten so sehr unterscheiden. Ganz viel Leidenschaft und Emotionen sind zu spüren, wenn sie von Erlebnissen mit Pferden berichtet. Diese konnte ich mir auch richtig lebhaft vor Augen ausmalen, meist gelang mir dies auch bei anderen tierischen Begegnungen, wie mit besonderen Raupen, Meeresschildkröten am Strand bei der Eiablage und beim Schlüpfen oder auch im Waisenhaus für Bonobos. Diese Leidenschaft hätte ich mir auch bei so manch anderer Geschichte gewünscht, denn oft habe ich die Beschreibung von Sehenswürdigkeiten oder anderen Erlebnissen eher als blass empfunden. Da konnte mich Nina Sedano nicht richtig mit vor Ort nehmen, allenfalls mein Interesse oder meine Reiselust wecken. Manchmal ist es ihr gelungen mich wirklich auf amüsante Art und Weise zu unterhalten, sei es durch Situationskomik, wenn sie z.B. ein Permanent Make Up made bei Moskitos beschreibt, oder auch durch spitze, pointierte Worte wie „Was es nicht tut: die typisch englischen Weißbrotscheiben, die mit Thunfisch, einem Stück Tomate und Salatblättern belegt sind. Die labbrigen, quadratischen Scheiben sind ….“, mit denen sie z.B. die englischen Genüsse beschreibt. Auch davon hätte ich mir bei manch einer anderen Geschichte etwas gewünscht.

    Alles in allem bin ich vielleicht auch mit zu vielen oder den falschen Erwartungen an die Lektüre gegangen, auf jeden Fall konnten mich die Reiseberichte nicht so fesseln und in ferne Länder entführen, wie erhofft.

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    janein

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