Frevel im Beinhaus, Petra Schier

Frevel im Beinhaus

Historischer Roman. Originalausgabe

Petra Schier

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Neugierig und furchtlos: Apothekerin Adelina geht wieder auf Mörderjagd.

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Kommentare zu "Frevel im Beinhaus"

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  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lesestunde m., 15.08.2016

    Der historische Krimi „Frevel im Beinhaus“ ist der vierte Teil der sogenannten „Adelina-Reihe“, geschrieben von der erfahrenen Autorin Petra Schier. Da die Einzelbände der Reihe aber jeweils in sich abgeschlossene Geschichten enthalten, kann dieses Buch auch einzeln gelesen werden. Ich selber habe bisher nur den ersten Teil der Reihe gelesen und bin dennoch ohne Probleme mit diesem vierten Band zurechtgekommen. Petra Schier versteht es einfach wunderbar, den Leser da abzuholen wo er steht. Wobei ich dennoch anmerken muss, dass es sicher noch ein größeres Lesevergnügen bereitet, wenn man die Entfaltung der Protagonisten von Band zu Band begleiten kann. Nicht zuletzt in Bezug auf die familiären Verhältnisse und den „Zuwachs“ an Charakteren ist die Verfolgung der Gesamtentwicklung sicher spannend und interessant. Wer also die Möglichkeit hat, mit Band 1 „Tod im Beginenhaus“ zu beginnen, sollte die Chance nutzen!

    Auch in „Frevel im Beinhaus“ dreht sich mal wieder alles um Mord, Todschlag, Lug und Betrug im mittelalterlichen Köln. Bereits im Prolog wird ein hinterhältiger Überfall auf eine schwangere Frau verübt, was sofortige Spannung erzeugt. Natürlich erfahren wir erst ein ganzes Stück später, um wen es sich handelt und was aus der armen Frau geworden ist. Denn zunächst beginnt die Handlung um die Protagonistin Adelina. Die Apothekerin ist hoch schwanger und kehrt mit ihrer Familie von einer längeren Reise ins sommerlich schwüle Köln zurück. Hier erfährt sie von den aktuellen Vorkommnissen. Schon die politisch-kirchlichen Entwicklungen sowie die absonderlichen Raube von Gebeinen versprechen eine spannende Story. Als jedoch Adelinas Ehemann Neklas, der Medicus und Alchemist, unter Ketzerei und Mordverdacht gerät, ist Dramatik garantiert. Denn wer Adelina kennt, weiß, dass sie ihrem Gerechtigkeitssinn folgend nach Aufklärung streben wird – erst recht, wenn sich ihr geliebter Gatte in Lebensgefahr befindet. Ihre Bestrebungen erfolgen dabei wieder in typischer Adelina Manier mal mehr, mal weniger diplomatisch, oft eigensinnig und dickköpfig, aber stets sympathisch beherzt.

    Doch der schwangeren Adelina sind quasi die Hände gebunden, da sie und ihre restliche Familie aufgrund der Vorkommnisse unter Hausarrest steht und die Stadtwache in ihrem Haus dulden muss. Ausgerechnet der ungeliebte Tilmann Greverode, der ihr bereits im ersten Band das Leben schwer machte, quartiert sich bei ihr als Wachmann ein. - So ans Haus gebunden, macht Adelina auf einmal eine unglaubliche Entdeckung im Kellerlaboratorium ihres Mannes, das ursprünglich ihrem Vater gehörte …

    Charakter wie der zwiespältige Bruder Thomasius, die geheimnisvolle und weise Ludmilla, der dienstbeflissene, aber undurchsichtige und bärbeißige Hauptmann Greverode oder die begabte, adelige, teils aufsässige Jungfer Mira, die bei Adelina in der Ausbildung steht, geben dem historischen Roman durch ihre ausgefeilte und teilweise unerwartete Entwicklung eine besondere Note.

    Neben dem Plot faszinieren mich die Einblicke in die Alchemie sowie die bildhaft dargestellten, sowohl geheimnisvollen als auch unheimlichen Gemäuer und Gangsysteme unter der mittelalterlichen Stadt. Hier macht sich die gute Recherche der Autorin bemerkbar.

    Das Personenverzeichnis am Anfang und das Glossar am Ende des Buches bieten eine gute Leseunterstützung und helfen ungemein für das Leseverständnis. Denn Begriffe wie Alembik, Blidenhaus oder Surcot sind sicher nicht jedem auf Anhieb geläufig.


    Fazit:

    Diese Geschichte um verschwundene Knochen, ungeborene Kinder, unterirdische Gewölbe, Beinhäuser, Alchemie, Macht, Ketzerei, Inquisition und Satanismus schürt Zweifel und Hoffnungen, führt in die Irre, klärt auf und nimmt ungeahnte Wendungen. Als Leser durfte ich mich auf eine tollkühne Reise durch, bzw. unter die bischöfliche Domstadt des 14. Jahrhunderts begeben. Ich freue mich bereits auf Band 5 und 6 der Reihe und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    renate w., 26.07.2016

    Frevel im Beinhaus von Petra Schier, ist mittlerweile bereits der vierte historische Roman rund um die Apothekerin Adelina.
    Als Neueinsteigerin ist es mir dank Personenbeschreibung zu Beginn und immer wieder Erklärungen zu den vorigen Romanen gelungen, der spannenden Geschichte mühelos zu folgen.
    Die hochschwangere Adelina muss tatenlos mit ansehen, wie man ihren Mann Neklas, den städtischen Medicus, wegen Mordes verhaftet. Da man ihn bereits in der Vergangenheit mit diversen Verbrechen wie Ketzerei oder Giftmischerei in Verbindung gebracht hat, ist mit ihm scheinbar der richtige Täter verhaftet worden.
    Da aus dem Beinhaus Knochen gestohlen wurden ist für die Kölner Bürger schnell klar, dass diese für geheime Experimente missbraucht werden.
    Welche Absichten hat Hauptmann Greverode, der sich plötzlich für das Schicksal Adelinas interessiert? Gelingt es Bruder Thomasius nun endgültig Neklas aus dem Verkehr zu ziehen?
    Anonyme Anzeigen und Drohungen machen es Adelina immer schwerer sich mit dem scheinbar unabwendbaren Schicksal abzufinden. Da sie mit allen Mitteln versucht Neklas´ Unschuld zu beweisen, begibt sie sich selbst in Gefahr wo ihr Leben und das ihres ungeborenen Kindes auf dem Spiel stehen.
    Der Roman ist nicht nur spannend, sondern auch sehr lehrreich. Zum Glück gibt es am Ende ein Glossar mit den Begriffen die kaum bekannt sind wie z.B. Surcot, Alembik,Blidenhaus….Man taucht in eine unbekannte Zeit ein wo man gerne die Protagonisten begleitet.
    Man ist einfach in dem Roman gefangen, ob man will oder auch nicht. Die Figuren leben mit all ihren Stärken und Schwächen. Man fühlt mit ihnen und dank der flüssigen Schreibweise kann man einfach nicht aufhören zu lesen. Die Beschreibungen über das Leben und Treiben der Kölner Bürger der damaligen Zeit sind so lebhaft und anschaulich, dass man meinen könnte man befinde sich unter ihnen.
    Spannung, Humor und gute Unterhaltung bekommt man dank der Autorin Petra Schier und dem ,,Frevel im Beinhaus´´

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    janein
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