Gerhartz, I: Tragische Schuld

 
 
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Griechische Tragödien wie Sophokles' "König Ödipus" sind lange im Lichte eines modernen, auf individuelle Verantwortlichkeit reduzierten Verständnisses von Schuld interpretiert worden. Erst die philosophische Reflexion grundlegender Begrifflichkeiten...
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Griechische Tragödien wie Sophokles' "König Ödipus" sind lange im Lichte eines modernen, auf individuelle Verantwortlichkeit reduzierten Verständnisses von Schuld interpretiert worden. Erst die philosophische Reflexion grundlegender Begrifflichkeiten...

Kommentar zu "Gerhartz, I: Tragische Schuld"

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HSL, 15.02.2017

    Mein Eindruck
    Aus der Alber–Reihe Thesen, entstand das 66. Band vom Autor Ingo Werner Gerhartz, der in Mainz Philosophie und Griechische Philologie studierte.
    Es ist eine Doktorarbeit zur Erlangung seltener Promotionsschrift, oder Doktorarbeit in der Philosophie. In diesem Werk vom Alber Verlag wird nun wörtlich versucht, die Welt und die menschliche Existenz in der Frage Schuld in der griechischen Tragödie zu deuten und zu verstehen.
    Durch eine besondere Herangehensweise des Autors und die vielfältigen Gegenstandsbereiche charakterisiert er die griechische Tragödie bzw. das Antike Drama für mich perfekt. Die behandelten Themen reichen von philosophischen bis zu religiösen und existentiellen, wie die Seinsfrage, das Individuum und die Welt, Menschen und Götter, Schuld und Sühne und auch Charakter und Schicksal.
    Als größten Tragödiendichter wird Aristoteles gepriesen und am gutem Beispiel von König Ödipus des Syphokles das Schicksal der Akteure, die in eine unauflösliche Situation, den für die griechische Tragödie typischen Konflikt, welcher den inneren und äußeren Zusammenbruch einer Person zur Folge hat. Es gibt keinen Weg, nicht schuldig zu werden, ohne seine Werte aufzugeben was einem tragischen Akteur wohl nicht möglich ist. Schuld verliert sich wohl in Selbstaufhebung, doch Tragik und Schuld, so wie Ödipus seine wahre Identität im Bezug auf Herkunft entdeckt, offenbart dieses Thema ihren Sinn des Lebens mit seinen Ursprung und zukünftigen Lebens. Mitmenschen als Spiegel eigener Möglichkeiten können wir oft darin erkennen. Aus dem antiken, griechischen Drama sollten wir erkennen, das der Begriff Tragik und Schuld sich erst erweisen, wenn wir durch die Geschichte über uns selbst für die Zukunft zu lernen im Stande sind.
    Für das Wunder der Antike und insbesondere für die griechischen Philosophie muss die Liebe zur Weisheit vorhanden sein um in dieses Thema einzutauchen.
    Wie stehen Sie zum Thema Schuld?

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    janein

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