Göttlich Trilogie Band 2: Göttlich verloren

Josephine Angelini

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Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, aber noch schlimmer quält sie tagsüber, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die...

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Kommentare zu "Göttlich Trilogie Band 2: Göttlich verloren"

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  • 5 Sterne

    9 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherblog-freyheit, 09.01.2017

    Und düster geht es weiter.
    Achtung: Falls du den ersten Teil der Reihe noch nicht gelesen haben solltest, erwarten dich in dieser Rezension einige, sehr große Spoiler! Das könnte dir den Lesespaß nehmen, also lese meine Rezension erst, nachdem du den ersten Band „Göttlich – Verdammt“ gelesen hast. ;-)

    Inhalt:


    Helen hat viel zu verarbeiten. Nicht Jerry ist ihr Vater, sondern Ajax von Theben. Das macht sie zur Lucas´ Cousine.
    Bisher hat nur die nicht erlaubte Verbindung ihrer Häuser und die Vergangenheit ihrer Familien gegen eine Beziehung der beiden gesprochen. Doch nun geht es um Inszest. Und das ist selbst bei den Scions (Halbgöttern) eine Sünde! Die Kinder, die aus einer inzestuösen Beziehung hervorgehen, verfallen dem Wahnsinn.
    Obwohl Helen und Lucas versuchen, Abstand zu halten, werden sie immer wieder geradezu magisch voneinander angezogen. Um Helen von sich fernzuhalten, hat Lucas nur eine Wahl: Er muss dafür sorgen, dass sie ihn hasst. Dafür muss er zu dem ein oder anderem außergewöhnlichen Mittel greifen.

    Doch gerade jetzt braucht Helen seine Hilfe und Unterstützung so dringend!
    Helen ist der Dezender. Eine sehr seltene Gabe. Sie ist die einzige Scion, der jederzeit in die Unterwelt reisen kann und lebend wieder herauskommt. Jede Nacht besucht sie den Hades (die Unterwelt). Dort muss sie nach den Furien suchen , diese besiegen und somit den Fluch brechen, der auf ihrer und Lucas´ Familie liegt.
    Jede Nacht auf´s Neue läuft sie durch das heiße, öde Land. Oder sie hängt an Klippen und darf nicht stürzen. Ein anderes Mal versinkt sie im Treibsand oder sie ist gefangen in einem Haus mit zahlreichen Zimmer, aber ohne Ausgang. Beinah jede Nacht findet sie ihren Tod in der Unterwelt. Wenn sie dann wieder aufwacht, ist sie zurück in der realen Welt.
    Das Schlimmste jedoch ist, dass Helen das Alles alleine durchmachen muss...
    In der Unterwelt gibt es keinerlei Geräusche. Nur modrige, verweste Gerüche und den Treibsand, in dem sie regelmäßig versinkt und der widerlich schmeckt. Ständig plagt sie der Hunger und Durst...
    Das zehrt stark an ihren Nerven und ihren Kräften.

    Da Helen nicht mehr träumt, findet sie auch keinen erholsamen Schlaf mehr. Diesen Entzug sieht man ihr auch bald an. Sie wird immer dünner, bekommt dunkle Augenringe, hört Stimmen und ihre Gedanken schweifen auch immer häufiger ab. Schließlich bekommt sie Nasenbluten. Ein Zeichen dafür, dass Helen das nicht mehr lange überlebt.

    Helen ist am Rande der Verzweiflung, weil sie nicht mal den kleinsten Erfolg verbuchen kann. Doch dann kommt die Wende: bei einem ihrer Besuche in der Unterwelt kommt ihr ein unbekannter Junge zur Hilfe. Dieser wurde geschickt von Daphne und ist Anführer des Hauses Rom und Erbe des Hauses von Athen. Noch dazu besitzt er den Goldenen Zweig von Aeneas, der es ihm ermöglicht, ein Portal zur Unterwelt zu öffnen.

    Helen ist glücklich darüber, dass sie nun endlich Hilfe hat und diesen schweren Weg nicht mehr alleine gehen muss. Es dauert zwar ein bisschen, bis sie ihm vertraut, doch schließlich freunden sich die beiden an und Helen möchte auf keinen Fall auf ihn verzichten.

    Gemeinsam beschreiten sie die gefährliche Suche durch die Unterwelt, in der Hoffnung, eine Lösung zu finden. Denn die Zeit sitzt ihnen im Nacken: Helen wird bald sterben!


    Meine Meinung:


    Dies ist nur ein winzig, kleiner Ausschnitt aus dem Buch.
    Ich würde euch gerne mehr erzählen, doch ich habe schon genug gespoilert! :-)

    Angelini hat einen unglaublichen Schreibstil: einfach, verständlich und doch sehr umfangreich. Es ist einfach eine Freude, etwas von ihr zu lesen.

    Bei diesem Buch habe ich zwar so gar keine Freude empfunden, doch das liegt nicht an dem Stil, sondern viel mehr am Inhalt.
    Ich kann mich derart in Helen hineinversetzen, dass ich ihre Verzweiflung miterlebe. Den Hunger, den Durst, die Panik. Der kräftezehrende Kampf, mich von Lucas zu lösen, werden zu meinem Bestandteil für viele Stunden.
    Als ich das Buch fertig habe, fühle ich mich leer. Aber diese gute Art von „leer“.
    Selten hat mich ein Buch derart ergriffen!


    Fazit:


    Auch dieses Buch möchte ich euch wärmstens empfehlen.
    Auch wenn es etwas düsterer ist, so wird es sowohl Jugendliche als auch Menschen bis ins hohe Alter unterhalten und mitreißen.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nikola H, 03.06.2014

    Eine tolle Fortsetzung! Ich konnte richtig mit Helen mitfühlen als Lucas sie angeschrien hat und wie sie sich danach gefühlt hat. es ist so ein lebendiger Schreibstil der einen sofort in den Bann zieht und es kommt einem vor als wäre man selbst dabei. Auch die Spannung steigt immer weiter bis sie sich am Ende funkensprühend entlädt. Ich habe es in einem einzigen Tag gelesen und konnte kaum auf den finalen dritten Teil warten.

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    janein

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