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Günther hat sein Käsebrot fotografiert. 342 Freunden gefällt das

Über den sozialen Niedergang durch Smartphones und die Digitalkultur. Mit e. Vorw. v. Monika Gruber
 
 
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Es gab einmal eine wunderbare, längst vergangene Zeit, in der wir noch Briefe auf Papier schrieben, unseren Schwarm leibhaftig in der Tanzschule ansprachen und Freunde aus Fleisch und Blut besaßen, mit denen wir uns auch in einer echten Kneipe trafen. Heute...
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Kommentare zu "Günther hat sein Käsebrot fotografiert. 342 Freunden gefällt das"
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  • 5 Sterne

    11 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Birgit R., 08.02.2017

    Buch war ein Geburtstagsgeschenk - hab mal kurz reingelesen - sehr gut geschrieben - Lieferung schnell und gut verpackt - Lieferung auch mit Rechnung möglich (schön auch vorgedrucktes Rechnungsformular). Ich bestelle auf jedem Fall wieder.

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    6 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jennifer H., 02.07.2018

    Treffende Beschreibung des derzeitigen digitalen Status quo

    Da ich bereits Andreas Hocks Bestseller prämierte Sprachbücher mit Freude und Gewinn gelesen habe, konnte ich mir sein 2017 erschienenes Sachbuch über den sozialen Niedergang in Zeiten von Social Media und Smartphones natürlich nicht entgehen lassen. Schon allein der aberwitzige Titel ist eine Lektüre wert gewesen.

    Mit dem vorliegenden Buch beweist der erfahrene Schreiberling Hock sein Talent sowie Bewusstsein für zeitkritische Themen. Wie die digitale Revolution uns verändert, merkt Autor und Leser nahezu täglich. Wenn man wie Hock in den 70ern oder eher groß geworden ist, kennt man sogar noch internet- und handylose Zeiten. Früher verlief vieles langsamer, entspannter und vor allem persönlicher. Man hatte seinen festen Freundeskreis und nicht unzählige virtuelle Bekannte auf Facebook, verließ zum Spielen das Haus und verabredete sich noch mündlich, verfasste gar noch handschriftliche Briefe. Ja, lang, lang ist's her, aber so lang hat es nun auch wieder nicht gedauert. Denn die Selbstverständlichkeit im Umgang mit digitalen Medien bzw. elektronischen Kommunikationsmitteln ist überhaupt nicht so alt, vor gerade einmal drei Jahrzehnten nahm alles seinen Lauf. Und so schön die ständige Erreichbarkeit auch sein mag und wie viel Erleichterung die Digitalisierung gebracht haben mag, die sozialen Kompetenzen, die direkte Kommunikation untereinander, aber auch die Geduld bzw. Ausdauer haben arg darunter gelitten; von Zivilisationskrankheiten, wie Adipositas, Mausarm oder Kurzsichtigkeit, einmal ganz zu schweigen. Der Autor sieht bei allem Fortschritt den sozialen Umgang wie die Bildung in immenser Gefahr. Nun sind dies alles keine neuen Erkenntnisse, doch durch Hocks prägnante Form bzw. seine luzide Darstellungsweise wird dem Leser das gesamte Dilemma einmal überblicksartig vorgeführt. Und der Effekt ist m. E. beträchtlich, denn schnell wird die Sinnhaftigkeit von Apps, sozialen Netzwerken bzw. autonom agierenden Elektroartikeln in Frage gestellt. Mehr und mehr wird dadurch nicht nur unser Verstand aufgeweicht, sondern vor allem Schindluder mit unseren privaten Daten betrieben. War uns die Privatsphäre einst heilig, so müssen wir uns heute unentwegt mitteilen und wenn es nur der Besuch eines Restaurants oder eines Konzerts sein mag. Ich frage mich dann oftmals: Wer will das eigentlich wissen?

    "Doch Facebook spült immer wieder neue Profilneurotiker ans Tageslicht, die den Sinn ihres Daseins in der Produktion gepflegter Nebensächlichkeiten haben." (S. 94)

    Vor allem noch nicht gefestigte Jugendliche sind für solche Zwänge, Süchte empfänglich und produzieren sich täglich via Internetdienste, wie Twitter, YouTube oder Facebook. Man beginnt sich miteinander zu vergleichen und kriegt dabei das echte Leben oft gar nicht mit. Schlimmer noch. Zeiten offline werden wie ein kalter Entzug empfunden und man weiß nichts mehr mit der freien Zeit anzufangen. Das ist schon irre und sollte nachdenklich machen. Auch die Tatsache, dass Jugendliche immer weniger Bücher lesen und sich gar von längeren Texten überfordert fühlen, finde ich sehr bedauerlich. Darüber hinaus hat Mobbing in Form von feigem Cybermobbing und Shitstorms zugenommen und sollte noch stärker von der Öffentlichkeit thematisiert werden.

    Kurzum, Hocks Buch geht uns alle an und sollte vor allem von der jüngeren Generation als Warnsignal/-schuss wahrgenommen werden. Daher bin ich dafür, es auszugsweise im Ethik- oder Deutschunterricht zu lesen.

    FAZIT
    Ein brandaktuelles Buch, das auf 175 Seiten alle negativen Auswüchse und Folgen unserer "schönen neuen Welt" thematisiert. Beim Lesen wusste ich daher oft nicht, ob ich darüber lachen oder weinen sollte.

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