Herzkur

Roman

Julia Greve

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Fünfzig Frauen, hundertzehn Kinder, zwei Väter. Drei Wochen auf engstem Raum. Eine Mutter-Kind-Kur mit massiven Nebenwirkungen.

Verena kann es nicht fassen, als ihr Mann Rainer sich völlig überraschend eine "Auszeit" von Familie und Ehe nimmt....

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Kommentare zu "Herzkur"

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  • 5 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 25.04.2019

    Verenas Mann ist gerade auf dem Selbstverwirklichungstrip - er nimmt einen Job in Jordanien an, nur um sich zu beweisen, dass er noch ein ganzer Mann ist.
    Verna steht mit der neuen Situation kreuzunglücklich da, ist sie doch Alleinerziehende auf Zeit. Die Idee ihrer Mutter, sich selbst auch eine Auszeit Form einer Mutter-Kind-Kur zu gönnen, stößt zunächst auf wenig Begeisterung. Doch erst einmal auf der Insel angekommen merkt Verena, dass die Seeluft nicht nur den Kopf, sondern auch das Herz frei macht und es Zeit für einen Neuanfang ist.


    "Herzkur" ist das Debüt von Julia Greve und schon nach wenigen Seiten ist klar, dieser quirlige Roman trifft genau ins Herz.
    Die Geschichte ist locker flockig erzählt, geizt nicht mit Situationskomik und nimmt sich doch ernsten Themen an, ohne dabei schwermütig zu werden.
    Die Figuren sind herrlich gezeichnet, gerade Moni ist supergut getroffen und sie erobert mein Herz im Sturm. Das allseits beliebte Schubladendenken bekommt hier eine große Plattform eingeräumt und man revidiert mit Verena gerne den ersten Eindruck, wenn man nur erst den Blick hinter die Fassade des Einzelnen geworfen hat.
    Der Kuralltag ist sehr treffend geschildet, reicht er doch vom gut organisierten Kurplan bis hin zu heimlichen Treffen, um mal eben einen zu zwitschern, Freundschaften werden genschlossen und Mitkurende in die ewige Verdammnis geschickt, Der Kurlalltag zeichnet sich sehr plastisch für den Leser ab und man kurt quasi mit, wenn die Autorin hier Verena und Co die erlebnisreichen Wochen der Kur durchlaufen lässt. Egal ob entspannende Massage bei Kurbeau Raoul oder Aquafitness im Schwimmbad, immer ist man direkt mit dabei, wenn es um Action, Spaß und Erreichen der Kurziele geht.
    Julia Greve lässt ihre individuell gestalteten Figuren zum Leben erwachen, und man fühlt sich sofort in den Kreis der Tischgruppe aufgenommen. Herrlich, wenn hier gelästert und gemutmaßt wird, wenn kleine und große Probleme besprochen werden und sich Amors Pfeil seinen Weg sucht.
    Die Entwicklung von Verna von der verkniffenen Mutter mit Stock im Hintern zur lebenslustigen, verliebten Frau ist glaubhaft und nachvollziehbar geschildert und so kure, lache und hoffe ich mit, wenn die einzelnen Kapitel einfach nur wie im Flug an mir vorüber ziehen.
    Dazu kommt noch der Charme der Insel, genügend Wellenglitzern der Ostsee und abwechslungsreiche Szenen - perfekte Unterhaltung, die wirklich eine Auszeit für Herz und Seele bedeuten.
    Dieses Debüt macht Lust auf Meer und mehr aus der Feder von Julia Greve

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kunde, 01.05.2019

    Verena steht plötzlich mit ihren zwei Töchtern Ella und Annie allein da. Ehemann Rainer nimmt sich einfach eine Auszeit und einen Job für ein Jahr in Jordanien. Veena ist am Ende ihrer Kräfte. Ihre Mutter verordnet ihr eine Mutter-Kind-Kur. Verena ist wenig begeistert, nimmt den Vorschlag jedoch an. Auf geht es nach Fehmarn! Kaum dort angekommen, sieht Verena all ihre Vorurteile über unmögliche Mütter und nervende Kinder bestätigt. Doch nicht alles ist schlecht in dieser Kur. Vor allem Kurvater Jan ist für Verena ein Lichtblick...


    "Herzkur" von Julia Greve kommt als sommerlicher Gute-Laune-Roman daher - jedoch ist er viel mehr. Man erlebt hier sehr deutlich, wie sehr Vorurteile und voreiliges Schubladen-Denken das Leben schwer machen können. Und wie einfach das Leben sein kann, wenn man über seinen eigenen Schatten springt. Dies wird hier anhand von Verena sehr deutlich beschrieben. Zunächst will sie von ihren Tischnachbarn nichts wissen, sie sind ihr alle zuwider. Doch schnell merkt sie, daß auch die z. B. vorlaute Moni gar nicht so schlimm ist und ein gutes Herz hat. Diese Entwicklung, wie sich die Freundschaften soweit entwickeln, daß auch nach der Kur noch reger Kontakt herrscht, ist wunderschön zu beobachten. Als Leser mag man die Charaktere allesamt sofort und kann Verena fast nicht verstehen. Die einzelnen Personen hat Julia Greve perfekt und vielseitig skizziert. Man trifft auf jeden Typen. Vorlaut, still oder introvertiert - hier ist alles versammelt. Gewürzt mit einer Prise Humor ist dieser Roman wunderschön zu lesen und bereitet Freude. Besonders bei den Spaziergängen am Strand fühlt man sich direkt auf die Insel Fehmarn versetzt. Die Ausflüge ins Meereszentrum oder in die Stadt (dies kann ja nur Burg sein), haben bei mir Urlaubsfeeling erweckt. Ich glaube, den Laden des Bernsteinsammlers kenne ich sogar....

    "Herzkur" ist ein wunderschön sommerlicher Roman mit Herz, Humor und Tiefgang. Letzteres hat mich überrascht und gefreut -vermißt man dies doch bei Romanen dieses Genre sehr häufig.

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    janein
  • 5 Sterne

    April1985, 30.04.2019

    Inhalt:
    Verena, aufopferungsvolle Mama von 2 Töchtern, wird von ihrem Mann Rainer in eine beziehungstechnische Warteschleife gelegt. Denn Rainer genehmigt sich eine berufliche Auszeit in Jordanien, um sich selber wieder zu finden wie er sagt. Nach einigem Zureden ihrer Mutter, beschließt Verena eine, ihr eigentlich verhasste Mutter-Kind-Kur, anzutreten. Von einer Menge Vorurteilen begleitet tritt Verena die Reise an die Ostsee an und trifft dabei auf schrullige, aber auch liebevolle Charaktere wie die Moni, die schweigsame Jenny, das Powerduo Irina und Raoul aber auch den sympatischen Single-Papa Jan.....ihr persönlicher Lichtblick.

    Meinung:
    Der Debütroman von Julia Greve ist wirklich gelungen. Ich habe beim Lesen schon lange nicht mehr so herzhaft gelacht; aber auch die eine und andere Träne wurde verdrückt.

    Dank des lockeren Schreibstils bin ich geradezu durch die 382 Seiten des Romans geflogen.

    Die Charaktergestaltung war einfach nur toll. Dank der Beschreibungen konnte mir schnell zu jeder Person ein Gesicht machen.

    Das Schubladendenken von Verena hat mir immer wieder ein Schmunzeln entlockt und hin und wieder habe ich dabei an mich selber denken müssen. Das hat das ganze aber noch glaubhafter für mich gemacht.

    Die Entwicklung der Protagonisten ist realistisch und zugleich humorvoll dargestellt. Besonders gut gefallen haben mir die Szenen, in denen sich Verena wie ein verliebter Teenager fühlt. Und davon gab es ja einige.
    Monis Weisheiten ala "Scheiße stinkt auch, wenn man se Häufchen nennt" haben dem ganzen die Krone aufgesetzt. Da blieb bei mir kein Auge trocken.

    Das Ende des Buches hält nochmals eine Überraschung parat, mit der ich jetzt so nicht gerechnet hätte. Die Spannung war bis zur letzten Seite groß.

    Fazit:
    Ich hoffe bald wieder etwas von Julia Greve lesen zu können. Für mich top!

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    janein
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