Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Das Buch, das den Kinofilm von Twentieth Century Fox inspirierte. Deutsche Erstveröffentlichung

Margot Lee Shetterly

Durchschnittliche Bewertung
4.5 Sterne
2 Kommentare
Kommentare lesen (2)

4.5 von 5 Sternen

5 Sterne1
4 Sterne1
3 Sterne0
2 Sterne0
1 Sterne0
Alle 2 Bewertungen lesen

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen".

Kommentar verfassen
1943 stellt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA,die später zur NASA wird, erstmalig afroamerikanische Frauen ein. "Menschliche Rechner" - unter ihnen Dorothy Vaughan, die 1953 Vorgesetzte der brillanten afroamerikanischen...
Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen, Margot Lee Shetterly

Buch 14.00

In den Warenkorb
Bestellnummer: 5697388 lieferbar
Auf meinen Merkzettel

Versandkostenfrei

Bestellungen mit diesem Artikel sind versandkostenfrei!

Ihre weiteren Vorteile

  • Selbstverständlich 14 Tage Widerrufsrecht
  • Per Rechnung zahlen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen"

  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 03.02.2017

    Auf der Frankfurter Buchmesse 2016 habe ich den Titel in einer Verlagsvorschau von HarperCollins zum ersten Mal entdeckt. Ich muss gestehen, dass ich mich bis dahin - und eigentlich sogar bis ich das Buch dann endlich in den Händen hielt – noch nie mit der Thematik beschäftigt hatte. Es war mir völlig unbekannt, welche Rolle schwarze Frauen in der Geschichte der NACA/ NASA gespielt haben. Sicherlich ist dies zum Teil der Tatsache geschuldet, dass es eben ein Teil der Geschichte der USA ist und nicht Deutschlands oder Europas, dennoch gab es in dem Buch auch immer wieder Dinge und Sachverhalte, die mir dann doch bekannt waren.

    Margot Lee Shetterley erzählt in „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ die Geschichte vieler schwarzer Frauen, der Fokus liegt jedoch auf drei schwarzen Frauen, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg in das Langley Memorial Aeronautical Laboratory gefunden haben und dort ihre Fähigkeiten weiterentwickeln konnten und mit ihrer Arbeit maßgeblich die Forschungen für die Raumfahrt vorangetrieben haben. Es geht um Dorothy Vaughan, Katherine Johnson, Mary Jackson. Alle drei sind starke Frauen, die mich beim Lesen vor allem dadurch beeindruckt haben, wie sie trotz Diskriminierung und vielerlei Vorurteile ihren Weg gefunden haben.

    Als Dorothy sich beworben hat und tatsächlich als eine der „West-Computer“ im Langley Memorial Aeronautical Laboratory anfing, hat sie sicherlich nicht im Traum daran gedacht, wie sich die Dinge im Laufe der Jahre bzw. Jahrzehnte ändern würden. Während es heute normal ist, wenn Afroamerikaner - ganz gleich ob Männer oder Frauen - als Wissenschaftler oder Ingenieure arbeiten, so sah es für Dorothy erstmal völlig anders aus. Sie und die anderen Frauen haben gewissermaßen versteckt, am westlichen Rand des Geländes gearbeitet und bekamen wenig Anerkennung für ihre Arbeit. Doch nicht nur die schwarzen Frauen, auch den weißen Mathematikerinnen wurde zunächst nicht viel zugetraut:
    „Langleys erstes mit Frauen besetztes Rechenzentrum war 1935 in Betrieb gegangen und hatte die Männer der Forschungsanstalt in Aufruhr versetzt. Wie konnte ein weibliches Gehirn derart analytische und exakte Arbeit wie Mathematik verrichten? Schon der Gedanke, 500 Dollar in eine Rechenmaschine zu investieren, die dann ein Mädchen bedienen sollte!“ (S.26)

    Doch trotz der Vorurteile gegen Frauen und vor allem schwarze Frauen, war für Dorothy und die anderen schwarzen Mädchen das Leben im Labor nicht ganz so beschränkt, wie außerhalb, wo die Rassentrennung ganz klar verfolgt wurde. In Langley verschwammen im beruflichen Miteinander mitunter die Grenzen, selbst wenn auch hier Schilder in der Cafeteria oder an Toilettentüren allgegenwärtig waren. So führte auch die Personalabteilung „eine Kartei mit freien Wohnungen für neue Angestellte, sorgfältig nach Rassen getrennt, um >angemessene Kontakte zu ermöglichen< und >Unannehmlichkeiten zu vermeiden<.“ (Seite 58)

    Es war packend und lehrreich in das Buch einzutauchen. Man merkt jeder Zeile an, dass die Autorin sehr gründlich recherchiert hat. Davon zeugen insbesondere die vielen Zitate und Fußnoten. Allein schon der Anhang umfasst mit seinen Anmerkungen und Quellenangaben etwa 50 Seiten. Er ist übersichtlich gegliedert und somit auch während des Lesens gut zu handhaben. Mit einem guten Gespür für die damalige Zeit lässt Margot Lee Shetterley uns teilhaben an einem Stück amerikanischer Geschichte, dass lange übersehen wurde und im letzten Jahr durch das Buch und wohl mehr noch durch die umgehende Verfilmung in den Fokus der Allgemeinheit gerückt wurde.

    Mein Fazit: „Hidden Figures“ ist eine spannende Lektüre, die den Leistungen der so lange unbekannten schwarzen Mathematikerinnen Tribut zollt. Mir hat es sehr gefallen, wie die vielen Zitate in das Buch eingeflossen sind und so nicht nur das Leben von Dorothy und den anderen greifbarer, sondern auch das damalige Zeitgefühl anschaulich gemacht haben. Leider war mir allerdings gerade die erste Hälfte des Buches stellenweise zu trocken und nüchtern, so dass ich trotz des faszinierenden Inhalts nur recht langsam vorankam. Daher „nur“ vier von fünf Sternen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    , 07.03.2017

    aktualisiert am 07.03.2017

    Margot Lee Shetterly widmet sich in diesem Buch den ersten farbigen Frauen in gehobenen Berufsstellungen.

    Das Ganze wird umso imposanter, als dass es in den USA zu Zeiten von Rassentrennung stattfand.

    Die NACA, später NASA, war grob gesagt in den 30ern und 40ern auf der Suche nach Fachkräften, die durch mathematisches Wissen den Krieg gewinnen können.
    So suchte man auch unter schwarzen Frauen und fand eine Reihe beeindruckend ausgebildete, intelligente und ehrgeizige Damen. Als „lebendige Computer“ berechneten sie wichtige Dinge und waren ihren männlichen Kollegen oft weit voraus. Die Berichterstattung über diese starken schwarzen Frauen war nur marginal im Vergleich zu dem Erfolg, den sie für ihre Arbeitgeber bedeutet haben.

    Shetterly widmet dieses Buch den Biographien dieser tüchtigen Frauen. Sie möchte ihnen ein Gesicht geben und sie aus der Anonymität herausholen. Sie verhilft diesen Frauen ein sichtbarer Teil der amerikanischen Geschichte zu werden. Berichtet aber auch über die Hürden der Rassentrennung, die schwer zu überwinden waren.

    Hinzu kommt ein wahrer Schatz an zeitgeschichtichen Augenzeugenberichten. So erfährt man von den Hintergründen, wie die Rede von Martin Luther King Jr. zustande kam, oder von der Parade nachdem John Glenn wieder aus dem All zurückgekommen ist. Sehr wichtig ist auch Asa Philip Randolph, der sich sehr für die Rechte der Schwarzen eingesetzt hat. Nur seinem Esprit und seiner Durchsetzungskraft ist es zu verdanken, dass die Rassentrennung immer mehr verschwand.

    Fazit:
    Ich habe viel über die amerikanische Geschichte erfahren und über Frauen, die durch ihren Einsatz die Geschichte Amerikas maßgeblich mitgestaltet haben. Das Ganze ist sowohl informativ als auch lebendig geschrieben. Für ein Sachbuch ist das eine gute Mischung. Durch viele Fußnoten am Ende des Buches kann man bei Bedarf das Gelesene vertiefen und findet so noch jede Menge mehr Informationen als ohnehin schon in diesem großartigen Buch.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

Mehr Bücher des Autors

Ähnliche Artikel finden

0 Gebrauchte Artikel zu „Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen“

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
Willkommen in der Osterwelt 2017!

Willkommen in der Osterwelt 2017!

Entdecken Sie zauberhafte Osterdeko, Geschenkideen für Kinder, Schönes für den Garten, Bücher, Musik, DVDs und mehr! Lassen Sie sich inspirieren und sehen Sie sich in Ruhe um. Also am besten gleich klicken und bequem online bestellen!


X
schließen