Hillen, B: Agfa Leverkusen, Boris Hillen

Hillen, B: Agfa Leverkusen

Roman

Boris Hillen

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Kishone Kumar, ein junger indischer Provinzfotograf, reist 1977 mit seinem besten Freund per Motorrad nach Deutschland. Er will bei den Agfa-Werken in Leverkusen die Technik der Farbfotografie erlernen - und er will in Europa Joan wiedersehen,...

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Kommentare zu "Hillen, B: Agfa Leverkusen"

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  • 4 Sterne

    Lesestunde m., 09.11.2015

    Dieser spannende Roadtrip wird auf drei Zeitebenen erzählt, was an einigen Stellen ein wenig verwirrend ist. Der Haupthandlungsstrang ist allerdings die recht spontane Reise des Fotografen Kishone Kumar von Indien nach Deutschland im Jahr 1977. Der noch junge aber geschäftstüchtige Fotograf Kishone ist nach wie vor auf Schwarz-Weiß-Fotografien spezialisiert. Als die Nachfrage nach seinem Angebot rapide abnimmt, bleibt ihm nichts über als sich doch endlich der Farbfotografie zu öffnen. Spontan entschließen sich sein Freund Amitabh und er mit ein paar Dollar auf zwei indischen Motorrädern nach Deutschland zu reisen - Kishone mit dem Ziel der weltberühmten Agfa-Werke in Leverkusen, um dort alles über die Farbfotografie zu lerne, Amitabh, der Motorradfan, mit der Absicht Arzt zu werden. Die beiden scheinen sich eher naiv auf ihre Reise zu begeben und so stolpern sie mehr oder weniger in abenteuerliche und skurrile Erlebnisse hinein. Auf ihrem Weg lernen sie sowohl interessante als auch merkwürdige Persönlichkeiten kennen, lernen die große Liebe kennen und rauchen so manchen Joint. Geschichtliche Hintergründe werden geschickt in die Storyline eingewoben.
    Auf der zweiten Zeitebene, die in der Gegenwart in Indien spielt, unterhält sich Saxona, eine Frau von knapp 40 Jahren und Tochter einer damaligen Reisebekanntschaft von Kishone und Amitabh mit Kishone und seiner Frau.
    Saxona, auf der Suche nach ihren Wurzeln, unternimmt auf der dritten Zeitebene in der jüngsten Vergangenheit einen Roadtrip in umgekehrter Richtung, von Deutschland aus ebenfalls auf dem Motorrad startend, in Begleitung von Tom, der offensichtlich einen ähnlichen Lebenslauf wie der Autor Boris Hillen hat.

    Boris Hillen hat hier eine phantasievolle Geschichte erschaffen, die einen wahrhaft in die Hippiezeit der 70er versetzt. Mit allen Sinnen dürfen wir an den teilweise kuriosen Begebenheiten teilhaben. Seine Charaktere, obwohl oft vielschichtig, sind für den Leser sehr gut zu erfassen. Der unvorhersehbare Verlauf der spontanen Reise ist ein Spiegel des Lebens dieser Zeit. Auch wenn ein bisschen sehr viele Joints die Runde machen.

    Obwohl ich es normalerweise liebe, aus unterschiedlichen Handlungsebenen durch ein Buch geführt zu werden, wird es in diesem Buch durch die unterschiedlichen Erzählstränge, die nur durch *** abgetrennt sind und das plötzliche Auftauchen irgendwelcher Personen, die dann manchmal erst später in einer anderen Zeitebene näher erklärt werden, fiel mir das Lesen und Verstehen an der ein oder anderen Stelle nicht unbedingt leicht.

    Fazit:
    Toller, lesenswerter Roadtrip durch die Hippiezeit, der aber hohe Lesekonzentration erfordert.

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    janein
  • 3 Sterne

    elafisch .., 10.06.2015

    Boris Hillens „AGFA Leverkusen“ ist ein bisschen wie ein durchgeknallter Road-Movie.
    Indien in den 70er Jahren: Kishone ist ein Fotograph, der sich auf Schwarz-Weiß-Fotographie spezialisiert hat. Um mit dem Fortschritt mithalten zu können möchte er nach Leverkusen reisen , um dort, beim Hersteller des besten Farbfilms (AGFA), die Farbfotographie zu erlernen. Auf diesen ereignisreichen Weg, auf Motorrädern nach Europa, macht er sich gemeinsam mit seinem Freund Amitabh, der in Deutschland Medizin studieren möchte.

    Das Buch spielt in drei verschiedenen Zeitebenen, was mich zu Beginn des Buches sehr verwirrt hat, da man noch zu wenige Informationen hatte um die Ebenen richtig zuordnen zu können. Das wurde aber im Verlauf des Buches immer besser, da man mehr Informationen hatte, und am Ende war es überhaupt kein Problem mehr.
    Etwas Schade fand ich, dass das Thema Fotographie im Verlauf des Buches deutlich an Bedeutung verloren hat. Das fand ich zu Beginn nämlich sehr interessant.
    Nicht so gut zurechtgekommen bin ich mit der Art wie diese Geschichte erzählt wurde, in vielen Episoden, die man irgendwie als Außenstehender betrachtet. Man konnte kaum eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Ich persönlich mag es aber, das Gefühl zu haben direkt dabei zu sein und mit den Protagonisten mit zu fiebern. Das hat mir hier gefehlt.
    Das größte Manko war aber für mich, dass die Geschichte etwas wirr und abgedreht war, vieles kam mir einfach zu dick aufgetragen und die Sichtweise auf die 70er-Jahre etwas einseitig vor. Vielleicht habe ich aber auch einfach nicht den richtigen Bezug zur damaligen Zeit…

    Als Fazit kann ich nur sagen: das Buch ist gut geschrieben und flüssig zu lesen. Die Geschichte für jemanden der einen Bezug zu den 70ern und zur Fotographie hat sicher interessant, meins war sie leider nicht.

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    janein

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