Inselfrühling, Sandra Lüpkes

Inselfrühling

Roman

Sandra Lüpkes

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Frühlingsgefühle bei Windstärke zwölf

In Jannikes charmantem Inselhotel beginnt die Saison: Im Frühling soll für die ersten Gäste alles blitzen und strahlen und besonders einladend sein. Denn etwas ist anders in diesem Jahr: Jannike ist...

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  • 5 Sterne

    6 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    janaka, 10.05.2017

    verschiedene Katastrophen, sympathische Charaktere und schöne Überraschungen

    *Inhalt*
    Alles könnte so schön sein, Jannike und Mattheusz heiraten in Polen und die Geburt der Zwillinge steht bevor. Doch Jannikes Vater Heinrich und ein gewaltiger Sturm bringen das Leben der kleinen Familie ziemlich durcheinander. Beide bedrohen aber auch die Existenz der beiden, wobei es bei dem Frühlingssturm zu verheerende Dünenabbrüchen kommt und das Fundament des Leuchtturms in Gefahr gerät. Kann der Leuchtturm und somit auch das Inselhotel gerettet werden? Und kommt es endlich zu einer Annäherung und Versöhnung zwischen Jannike und ihrem Vater?

    *Meine Meinung*
    Dies und weitere Fragen werden in "Inselfrühling" dem vierten Band der Inselhotel-Reihe von Sandra Lüpkes beantwortet. Obwohl ich nur Band 1 kenne, bin ich sofort in der Geschichte und feiere mit allen Charaktere die Hochzeit von Mattheusz und Jannike. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, er ist so schön locker und sehr anschaulich.

    Die Charaktere sind facettenreich und lebendig, besonders Oma Maria hat es mir angetan. Sie ist so eine herzensgute und bodenständige Frau, die sich aber in diesem Band mit Heinrich, Jannikes Vater auseinandersetzen muss. Dieser will sie als Köchin ablösen und hat einen Sternekoch engagiert. Mir gefällt es richtig gut, dass sie sich nicht aus der Ruhe bringen lässt und Heinrich zeigt, wo es lang geht. Jannikes Entwicklung finde ich gut gelungen, je weiter ihre Schwangerschaft fortschreitet, desto weniger Kraft hat sie, sich ihrem Vater zu widersetzen. Sandra Lüpkes zeigt mir somit, dass ihre Protagonisten keine Übermenschen sind.

    Zusätzlich zum Sturm tauchen Gerüchte über einen Fluch auf. Mittels Tagebucheinträgen eines Seemanns der Gebecca wird die Geschichte des Untergangs und dem somit entstandenen Fluch erzählt. Diesen Roman im Roman habe ich mit großem Interesse verfolgt.

    *Fazit*
    Diesen wunderbaren Inselroman mit seinen sympathischen Charakteren kann ich nur jedem empfehlen. Das Lesen war Erholung pur und viel zu schnell vorbei.
    Von mir gibt es 5 Sterne und ich hoffe, dass ich dieses Inselhotel noch oft besuchen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wencke M., 08.04.2017

    Inselfrühling ist inzwischen der vierte Teil der Reihe um das kleine Inselhotel auf einer ostfriesischen Insel. Ich denke, dass es das Leseerlebnis nicht mindert, wenn man die ersten Teile nicht kennt. Am Ende des Buches ist ein Personenverzeichnis, wo alle Beteiligten sehr schön beschrieben sind. Das Buch ist leicht lesbar und hat einen ganz herrlichen Humor. Manche Personen werden so schön überspitzt dargestellt, dass man beim Lesen richtig schmunzeln muss.

    Zum Inhalt: Gleich zu Beginn des Buches wird die Hochzeit von Jannike und Mattheusz im elterlichen Dorf von Mattheusz nach polnischer Tradition gefeiert. Jannike ist hochschwanger, es soll nicht mehr lange dauern, bis die Zwillinge das Licht der Welt erblicken. Zurück auf der Insel kommt es zu heftigen Frühlingsstürmen, die an der Insel und besonders am Leuchtturm nagen. Ist die Zukunft des Leuchtturm und des Hotels in Gefahr? Zu alledem lastest ein fast zweihundert Jahre alter Fluch auf der Insel.

    Insgesamt ist es eine richtig schöne Geschichte die reichlich Spannung und Humor mitbringt. Die Personen haben teilweise sehr ausgeprägte Eigenschaften, diese machen das Buch besonders lesenswert.

    Dieses Buch hat mir sehr schöne Lesestunden bereitet!

    Ich freue mich auf mehr!

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Chattys Bücherblog, 11.04.2017

    Das Cover stimmt den Leser bereits in eine sonnengegerbte Landschaft der Insel ein. Man fühlt sich direkt wohl und möchte sofort anfangen zu lesen.

    Da der erste Satz (laut Forschung) über Gefallen oder Missfallen entscheidet, möchte ich ihn nicht unerwähnt lassen: Goldene Mützen, silberne Mützen, kupferne Mützen fielen vom wolkenlosen Himmel, vergingen sich in Jannikes komplizierter Hochsteckfrisur oder schlüpften ihr frech ins Dekollete.

    Kommen wir zum Inhalt: Gleich zu Beginn erwartet den Leser die Erzählung des Fluchs über die Insel. Schauerlich, aber auch interessant! Warten wir mal ab, ob und welche Insel für sieben Tage dunkel bleibt.

    Nun war es also soweit: Das Ja-Wort für Jannike und Mattheusz wurde ausgesprochen und die polnische Verwandtschaft freut sich über alle Maßen. Doch...Jannikes Vater scheint sich nicht so richtig wohl zu fühlen. Ob es an der fremden Sprache, den anderen Sitten und Gebräuchen lag? Aber auch andere Probleme plagen ihn.
    Und als er dann auch noch auf die Insel kommt ....

    Aber Jannike hat ja noch weitere Probleme. Der Sturm, das abfallende Land, die Schwangerschaft und nicht zu vergessen: Der Fluch.
    Eine Geschichte übrigens, die mich total fasziniert hat.

    Spannend fand ich hierzu die Tagebucheinträge des Steuermanns Johann Wittkamps. Sehr eindrucksvoll und auch beängstigend wird die Seefahrt bzw. die letzte Seefahrt beschrieben. Brrrr....ich hatte zeitweilig richtig Gänsehaut beim Lesen.

    Als Gegensatz zur "schönen, heiteren" Inselwelt zeigt diese Nebengeschichte unendlich viel Spannung. Meines Erachtens, eine grandiose Idee der Autorin. Respekt!!!

    Fazit:

    Und wieder einmal hatte es die Autorin geschafft, mich an ein Buch zu fesseln. Ja, wirklich. Ich konnte und wollte einfach nicht aufhören zu lesen. Selbst meine Lieblingsserie im Fernsehen musste dem Roman weichen. Gerne möchte ich selbst einmal Urlaub in diesem Hotel beim Leuchtturm machen.

    Ich würde mich freuen, wenn es bald wieder eine Fortsetzung dieser Reihe gibt.

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    janein
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