Jan Römer Band 1: Die Lichtung

Kriminalroman
 
 
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Ein Party-Wochenende. Zwei Tote. Und ein Mörder auf freiem Fuß.
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In den 80ern wurde dein bester Freund getötet - jetzt jagst du seinen Mörder.
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Kommentare zu "Jan Römer Band 1: Die Lichtung"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    10 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Markus, 26.10.2014

    Ich habe dieses Buch in anderthalb Tagen förmlich verschlungen - ohne Frage gehört "Die Lichtung" für mich zu den Krimihighlights des Jahres! Die Story ist außergewöhnlich, von Seite zu Seite steigert sich die Bedrohung und das Ende ist ein echtes Highlight: Obwohl man die ganze Zeit miträtselt, was 1986 auf "Der Lichtung" passiert ist, haut einen die Wahrheit dann um...

    Es geht um einen Kölner Journalisten, der gezwungener Maßen über einen lange zurückliegenden Doppelmord an zwei Teenagern schreiben muss, die er als Sechzehnjähriger selber gekannt hat. In Rückblenden erinnert er sich mit seiner Ex-Kollegin "Mütze" an die heißen Tage, die vor dem Mord lagen, als sich sein Leben um Mopeds, Mädels und die Musik von Depeche Mode gedreht hat. Dabei ist das Zeitgefühl der 80er so gut getroffen, dass man sich als Leser direkt in die Vergangenheit versetzt fühlt.

    Zu 70 Prozent jedoch spielt das Buch in der Gegenwart, in der Jan Römer erkennen muss, dass er sein Leben lang getäuscht wurde: Die Morde wurden nicht von dem großen Unbekannten verübt, sondern von einem seiner Freunde, der damals im Bergischen Land mit dabei war. Doch von wem? Als noch ein Mord passiert, wird es für Jan Römer und Mütze richtig gefährlich...

    Eine tolle Idee, ein fesselnder Schreibstil, sympathische und glaubhafte Figuren und eine Spannung, die von Seite zu Seite zunimmt: Dies ist ein Krimi, den man nicht so schnell vergisst, der im Gedächtnis bleibt! Ganz großes Lesevergnügen, 5 Sterne mit Zusatzzahl ;-)

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wortschätzchen, 21.11.2014

    Die Ehe von Jan Römer ist nicht mehr die beste. Seine Frau Sarah ist mit Sohn Lukas schon im Urlaub an der Nordsee. Jan hat vergessen, den Urlaub rechtzeitig zu beantragen und kann deshalb erst eine Woche später folgen. Doch dann bekommt er den Auftrag, einen Bericht über einen 27 Jahre zurückliegenden ungeklärten Mordfall zu schreiben. Jan kann es nicht fassen – nach all den Jahren holt ihn die Vergangenheit wieder ein: die beiden Mordopfer sind seine Freunde aus der Jugend gewesen. Jetzt will Jan die Wahrheit herausfinden und macht sich mit Mütze, einer ehemaligen Kollegin, die seit einer Erbschaft das Leben als Privatier genießt, auf die Jagd nach dem Mörder. Er trifft die alten Freunde wieder und die alten Gefühle kommen hoch ...

    Linus Geschke hat es geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Zeile an seinen Krimi zu fesseln. Mir wurde fast schon schwindlig, so lebendig und realtiätsnah hat er die Story von Jan und seiner Clique geschildert. Der Leser erlebt immer wieder Zeitsprünge von der Gegenwart ins Jahr 1986, wird aber nie davon überrannt. Es ist unbeschreiblich, wie leicht man Jans Gedanken folgen kann. Es ist, als erinnere man sich selbst daran. Ein bißchen ist das auch so, denn Geschke hat die 80er unglaublich gut eingefangen und lebendig werden lassen. Immer wieder mal eingestreute Songtitel und Namen von Musikern holen noch mehr das Feeling dieser Zeit zurück. Dabei ist die Dosierung perfekt – man wird es nicht satt, es passt genau.

    Die Protagonisten zeichnet er mit wenigen, aber exakten Pinselstrichen gerade so klar, dass dem Leser genug Raum für sein eigenes Kopfkino bleibt. Dabei hat jede Figur ihren ganz eigenen Charakter und ihre ganz eigene Persönlichkeit. Das wahre Leben wird hier widergespiegelt. Erste Liebe, Unstimmigkeiten unter Freunden, Pubertätsprobleme – es ist alles eingebaut und macht die Story umso lebendiger. Die eine oder andere Person möchte man am liebsten selbst kennenlernen. Oktay beispielsweise ist ein ganz besonderer Typ, der sich sicher auch in den 80ern pudelwohl gefühlt hätte. Und Mütze ist natürlich der Hit schlechthin! Schwimmt im Geld und lässt andere trotzdem gern die Restaurantrechnung übernehmen – aber sie ist wach und hört zu, hilft und ist einfach eine Powerfrau.

    Geschke kommt mit „nur“ zwei Leichen, von denen man sehr früh erfährt, sehr weit. Die Spannung baut sich sanft auf, hat immer wieder kleine und mittlere Spitzen, um im Showdown mit einem Überraschungseffekt ihren Höhepunkt zu finden. Bis dahin hat der Leser ein Kaleidoskop an Gefühlen durchlebt. Man spürt das Herzklopfen der Verliebten, trauert mit Jan um seine verlorenen Freunde, grübelt mit ihm über seine wackelige Ehe nach, staunt über so manche Figur und Handlung und lacht immer wieder, denn Geschke fängt auf wunderbare Weise Situationen so gut ein, dass man ihre Absurdität, der man selbst im wahren Leben immer wieder begegnet, geradezu genießen kann.

    Ich habe es sehr genossen, mit Jan die 80er wieder revuepassieren zu lassen und mich an meine eigene Clique und unsere gemeinsame Zeit, an das Lebensgefühl damals und die Jugend ansich zu erinnern. Mit ihm herauszufinden, wie es zu der Tat kommen konnte, wer zu dieser Tat fähig war und wie sich seine Freunde von damals entwickelt haben und wie und wer sie heute sind – das hat großen Spaß gemacht. Für mich ist „Die Lichtung“ mein Lesehighlight 2014!

    Von daher: Fünf blitzeblanke Sterne und eine dringende Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katrin, 14.11.2014

    Was für ein überragender Krimi!

    Hier stimmt einfach mal wieder alles: Spannung, Thema, Figuren und Auflösung - und obendrauf gibt es noch eine so dichte Atmosphäre, das man meint, selbst Teil der Handlung zu sein!

    Ich habe dieses Buch geliebt und binnen anderthalb Tagen förmlich verschlungen. Spätestens nach dem ersten Drittel fühlt man sich wie in einem Bann, der es einem unmöglich macht, den Krimi nwieder zur Seite zu legen! Jetzt bin ich fast ein wenig traurig, dass es vorbei ist und freue mich schon riesig auf den zweiten Teil, der hoffentlich bald erscheint...

    Kati

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    janein

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