Kleine große Schritte

Roman

Jodi Picoult

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Jodi Picoult - bewegend wie nie

Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren...

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  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Isaopera, 17.11.2017

    Jodi Picoult ist vielen Lesern bereits durch ihre gut recherchierten Romane zu schwierigen Themen bekannt, in denen sie in Form eines Gerichtsprozesses stets alle Seiten darstellt und oft genug zum Nachdenken angeregt hat. Mir persönlich ist "Neunzehn Minuten" als sehr brisant und aufwühlend im Gedächtnis geblieben.
    Mit "Kleine große Schritte" wagt die Autorin nun ein großes Projekt, wie sie im hinten enthaltenen Interview eindrücklich beschreibt. Das Thema Rassismus ist in den USA ein omnipräsentes und immer noch sehr schwieriges Thema, obwohl bereits viele positive Dinge in Bewegung gesetzt wurden. Ich finde, die Darstellung der verschiedenen Sichtweisen in diesem Roman gelingt ihr ganz ausgezeichnet und obwohl ich die Ideologie der sogenannten arischen Bewegung ablehne, die hierbei genau beschrieben und charakterisiert wird, konnte ich das Gedankenkonstrukt der Personen nachvollziehen und habe viel darüber gelernt. Die detaillierte Darstellung der Seiten lässt nicht nur auf eine intensive Recherchearbeit schließen, sondern auch auf eine hohe Identifikation der Autorin mit diesem Thema. Für mich ist es sehr passend, dass das Buch häufig in die Tradition von "Wer die Nachtigall stört" gesetzt wird!

    Obwohl das Buch recht dick ist, sind die Seiten für mich nur so verflogen. Gerade während des eigentlich Gerichtsprozesses konnte ich es nicht mehr weglegen und musste eine halbe Nacht durchlesen. Die Spannung, mit der dieses Buch geschrieben ist, schaffen nur wenige Autorin so zu vermitteln und ich kann das Buch sowohl als Roman, als auch als wichtiges Zeugnis unserer Gesellschaft absolut weiterempfehlen.
    Eine Verfilmung ist mit Viola Davis und Julia Roberts geplant - bis dahin sollte man das Buch unbedingt gelesen haben :)

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    janein
  • 5 Sterne

    Liebe Dein Buch, 13.12.2017

    Kurzbeschreibung: Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist …

    Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut. Die gedeckten Farben harmonieren perfekten mit den hübschen Blüten und den goldenen Punkten. Natürlich hat die Gestaltung wenig mit dem Thema des Buches zu tun. Allerdings ist es auch sehr schwierig einem solch brisanten und großen Thema grafisch gerecht zu werden.

    Lieblingszitat: "Und zwar, weil es beim Rassismus nicht nur um Hass geht. Wir haben alle Neigungen, selbst wenn wir uns das nicht eingestehen wollen. Weil es beim Rassismus nämlich auch darum geht, wer Macht hat … und wer Zugang dazu." (Seite 544)

    Meine Meinung: Wenn mich jemand fragen würde, welche Autorin/ welcher Autor für mich eine/ einer der bedeutendsten und beeindruckendsten unser Zeit ist, dann müsste ich nicht lange überlegen. Für mich persönlich ist das Jodi Picoult. Diese Frau schreibt über Themen die unangenehm und schwierig sind, die einen ganz tief im Inneren berühren und zum Nachdenken anregen. Sie ist dabei in ihrem Feingefühl nicht zu übertreffen. Auch in „Kleine große Schritte“ schreibt sie über ein Thema, das unglaublich wichtig ist und über das gleichzeitig viel zu wenig gesprochen wird. Die Rassendiskriminierung in unserer Gesellschaft ist ein Problem über das wir sprechen müssen. Jodi Picoult weist mit diesem Buch auf Missstände hin und geht dabei auch mit sich selbst scharf ins Gericht.

    Um diesem Thema überhaupt gerecht werden zu können, wird die Geschichte rund um das Gerichtsverfahren aus drei Perspektiven betrachtet. Aus der Sicht der afroamerikanischen Hebamme und Säuglingskrankenschwester Ruth, des rechtsradikalen Vaters des toten Babys Turk und der weißen, privilegierten und augenscheinlich nicht rassistischen Rechtsverteidigerin Kennedy. Manche Szenen werden auch aus unterschiedlicher Perspektive nochmal erzählt. Was mir normalerweise gar nicht gefällt, war in diesem Buch genau richtig gewählt, um die Sicht der verschiedenen Personen zu verstehen. Da man sich in die Charaktere schwer hineinversetzen kann, wenn man nicht ihre Auffassung oder Erfahrungen teilt.

    Jodi Picoult betrachtet die Rassendiskriminierung wirklich aus allen Blickwinkel und jeder neue Charakter bringt seine eigene Haltung und seine eigene Auffassung mit in die Geschichte hinein. Und auch die Vergangenheit wird ausführlich betrachtet. Wie war Ruths Kindheit? Wie ist sie zu der Frau herangewachsen, die sie heute ist? Wie ist ihre Haltung zum Rassismus entstanden? All diese Fragen und noch viele mehr werden beantwortet. Aber auch andersrum lernt man viel über Turks Vergangenheit und die arische Bewegung in den USA. Wie ist sein Fremdenhass entstanden? Wie konnte es überhaupt so weit kommen?

    Alle Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte und des Gerichtsverfahrens charakterlich weiter. Jeder zieht seine eigenen Schlüsse und verändert sich. Aber auch ich selber habe viel gelernt. In ihrem Abschlussplädoyer spricht Kennedy über aktiven und passiven Rassismus und wie (fast) jeder von uns nur augenscheinlich keinen Rassismus unterstützt. Ich würde am liebsten das ganze Plädoyer abtippen, aber da dies nicht geht, kann ich nur jedem wärmstens ans Herz legen dieses Buch zu kaufen.

    Fazit: Jodi Picoult hat für mich mit diesem Buch mal wieder ein Meisterwerk vollbracht. Wie sie mit der Gesellschaft und auch mit sich selbst scharf ins Gericht geht, Kritik übt und auf Missstände aufmerksam macht, ist beeindruckend. Das Thema dieses Buches, die Rassendiskriminierung, ist ein so wichtiges Thema, daher sollte jeder dieses Buch gelesen haben! Klare fünf Sterne und meine größten Respekt für diese Frau!

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    janein
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