König der Hobos, Fredy Gareis

König der Hobos

Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas

Fredy Gareis

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Kommentare zu "König der Hobos"

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  • 5 Sterne

    Elisabeth U., 03.05.2018

    Durch das Buch hat sich mir eine bisher unbekannte Welt aufgetan in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich hatte zuvor noch nie von den Hobos gehört, konnte mit dem Begriff zuerst gar nichts anfangen, bis ich mich durch Internet, Google und dergleichen erstmals in die Materie eingearbeitet hatte und dann aber mit vollem Herzen bei der Lektüre dieses Buches dabei war. Der Autor Fredy Gareis war monatelang mit diesen Leuten unterwegs, hat mit ihnen gelebt, als sie ihm endlich ihr Vertrauen geschenkt haben. Es sind die letzten Abenteuerer im Land des amerikanischen Traumes, moderne Nomaden. Sie verzichten auf Sicherheit, Wohnung, regelmäßiges Einkommen und leben ein Leben in vollkommener Freiheit, nur sich selbst überlassen. Sie durchqueren das Land auf Güterzügen von Alaska bis Miami, setzen sich Hitze, Sturm, Regen und Kälte aus, sind auf Almosen angewiesen, holen ihr Essen aus Mülltonnen und treffen sich dann im sogenannten "Dschungel", wo sie alles miteinander teilen. Leider sind viele von den Leuten dem Alkohol und den Drogen verfallen, viele krank von dem Leben, das ihnen viel abverlangt. Wir lernen Ricardo, Tuck, Iwegan, Jewel, David, Ron, Alise Soto und vor allem Shoestring kennen, der heute schon unter den Hobos eine Legende zu sein scheint. Wunderbar sind die Fotos in der Mitte des Buches, die uns ein wenig Einblick in das Leben der Hobos geben. Sie setzen täglich ihr Leben aufs Spiel, um von einem Zug auf den anderen zu springen, viele tragen dabei lebenslängliche Verletzungen davon oder kommen dadurch zu Tode. Mich hat das Buch und das Leben dieser Leute total fasziniert und sehr nachdenklich gemacht. Sie pfeifen auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation sondern leben ihren Traum vielleicht vergleichbar mit den Cowboys früherer Zeiten. Jedoch stellt sich mir hierbei immer wieder die Frage, was diese Hobos machen, wenn sie alt und krank sind? Die Hobos sind zwar arm und eine Randgruppe der amerikanischen Gesellschaft, sie sind aber frei und haben keinen Vorgesetzten, kein tägliches Allerlei vor sich.

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    janein
  • 5 Sterne

    Isabel R., 03.05.2018

    Der sympathische Autor und Lebenskünstler Fredy Gareis entführt uns in eine unbekannte Welt, nämlich in den Hobo-Alltag USA, das vermeintlich letzte große Abenteuer. Ihm gelingt es mit viel Geduld in diese Welt einzutauchen, und so reist er das längste Stück des Weges mit Shoestring, einem Hobo der schon fast ein bisschen Kultstatus hat. Auf seiner Reise erfährt er Freiheit und Nervenkitzel, lernt aber auch die Schattenseiten dieses Daseins kennen. Er hat Einblick in die Welt der Drogen und des Alkohols, die von vielen Hobos in rauen Mengen konsumiert werden, was natürlich oft in der Kriminalität endet, denn beides ist nicht billig. Der Ausdruck „living life on the edge“ scheint mir perfekt zu sein um das Leben dieser „Vagabunden“ zu beschreiben. Während sie sich an eiskalten und feuchten Nächten sicher manchmal zu Hause an den warmen Herd wünschen, brennt tief in ihrem Inneren ein Feuer, das sie immer wieder losziehen lässt. Sehr schön beschreibt Fredy am Ende des Buchs, dass auch aus ihm dieses Abenteuer einen veränderten Menschen gemacht hat. Er ist rastloser geworden und entscheidet für sich „to get rid of all the clutter and stuff“ in seinem Leben.
    Mir hat das Buch mit seiner wunderbaren Bilderstrecke in der Mitte sehr gut gefallen. Ich habe viel gelernt über das Leben auf den Gleisen und den unheimlichen Weiten Amerikas. Vielen Dank, dass ich dich auf deiner Reise ein Stück begleiten durfte, lieber Fredy!

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    janein
  • 4 Sterne

    Claudia J., 16.05.2018

    Hobos, bis zu diesem Buch wusste ich nichts über sie. Ja, dass es gerade in den USA Leute gibt, die illegal auf Güterzügen fahren, davon hatte ich mal gehört, aber nichts näheres ge-wusst und schon gar nicht den Ausdruck Hobo gekannt.
    Fredy Gareis war einige Monate mit Hobos unterwegs auf Güterzügen. Wobei es erst gar nicht mal so einfach war so einen Kontakt aufzubauen, dass der Autor auch mitgenommen wurde. Der Ritt auf den Zügen ist gefährlich, es droht Entdeckung durch die Polizei. Es ist ein Leben ohne Vorschriften und Zwänge, eine Abwendung vom Konsum und toller land-schaftlicher Eindrücke. Andererseits ist es die tägliche Sorge um eine sicheren Ort, Essen, Drogen. Eine völlig andere Welt, doch auch dort gibt es Zusammenhalt und jeder hat seine Geschichte, wie überall.
    Fredy Gareis erzählt von seiner Zeit unter den Hobos. Von den verschiedenen Menschen und deren Eigenheiten. Den Erlebnissen in der Nähe der Bahngleise, von hilfsbereiten Menschen und dem Verstecken vor der Polizei. Dem Wetter, das wirklich nicht immer angenehm ist und dem grenzenlosen Freiheitsgefühl mit dem Zug durch menschenleere Landschaften zu fahren. Hier wird einem ein ganz anderes Leben gezeigt.
    Dazu die Fotos, die einige Hobos und Eindrücke zeigen. Dadurch konnte ich mir vieles bes-ser vorstellen. Eine ganz andere Seite des Landes, die natürlich auch Frage aufwirft zu den einzelnen Lebensstilen. Die Frage, wer braucht all das Zeug, hat sich nachhaltig bei mir festgesetzt. Die Landschaft, das Gefühl der Freiheit, wer möchte das nicht mal erleben? Doch auch für mich wäre die Lebensweise der Hobos nichts.
    Der Autor schreibt in einem guten Stil über seine Erfahrungen. Dabei werden zwangsläufig auch Probleme der Leute, des Landes angerissen.
    Mal ein anderer Reisebericht und empfehlenswert.

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    janein

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