Lokal, Georg Schweisfurth, Simon Tress

Lokal

Das Kochexperiment

Georg Schweisfurth
Simon Tress

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Zwei Freunde. Elf Reisen. Ein Kochbuch.

Vor knapp 15 Jahren war es noch ganz normal, Obst, Gemüse, Getreide, Milch oder Fleisch aus der eigenen Region zu beziehen. Doch über die Jahre hat sich die Bezeichnung und auch der wahre Ursprung der...

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    Jana B., 31.12.2016

    Ein sehr empfehlenswertes Kochlesebuch!

    Was vor nicht einmal vierzig Jahren gang und gäbe war, scheint heute nur schwerlich umsetzbar: Obst, Gemüse, Getreide, Milch oder Fleisch aus der eigenen Region zu beziehen. Das Prädikat „regional“ ist schon längst ein viel weiter gedehnter und kommerzialisierter Begriff als früher und nur mühsam zu durchschauen, da vieles als regional Angepriesene gar nicht regional ist.
    Die beiden Freunde Georg Schweisfurth und Simon Tress machen sich daher gemeinsam auf die Suche nach dem echten, lokalen Geschmack. Deswegen reisen sie an elf ganz unterschiedliche, über das Internet zuvor vorgeschlagene, Orte in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz. Nur mit einem Sack guten Salzes ausgestattet haben sie sich die Regel auferlegt, nur Lebensmittel aus einem Umkreis von maximal 15 Kilometern zu verwenden. Auf das Zubereiten folgt das gemeinsame Essen mit einigen Gästen.
    Nacheinander werden so Gammertingen, Heilbronn, Berlin, Frankfurt, Lech, Wien, Bremen, Gladbeck, Mühlbach, Arth und Bischofsheim besucht. Das von den Autoren als „Kochlesebuch“ beschriebene Werk beginnt mit einer Einführuing, welche die Beweggründe für die Lokal-Challenge umfasst , die besonderen Momente aufzeigt und eine gute Einstimmung ermöglicht.
    Am liebsten würde ich auf jeden einzelnen Halt eingehen und somit zu jedem Kapitel etwas schreiben. Da dies allerdings zu einer äußerst langen und vielleicht zu ausführlichen Rezension führen würde, werde ich darauf verzichten.
    Die Kapitel beginnen stets mit einer kurzen Beschreibung der Region, einer Art Reisebericht und verschiedenen Stationen, welche das Duo aufsucht. So beispielsweise den „Heidäckerhof“ in Hohenstein (S.20), wo die euterfrische und unbehandelte Kuhmilch für den Zickleinschlegel (S.44, ff.) besorgt wird. Diese einzelnen Stationen sind sehr interessant beschrieben und es macht Spaß die Autoren auf ihren Entdeckungsreisen zu begleiten. Auffällig ist, dass sowohl in ländlicheren als auch in städtischen Gebieten zahlreiche Möglichkeiten regionaler Nahrungsmittelbersorgung zu finden sind. Die Adressen der Bioerzeuger werden ebenfalls angegeben, sodass man, sofern man in der Nähe wohnt, diese aufsuchen kann. Allerdings liefern diese Anlaufstellen auch Denkanstöße, um selber vergleichbare Möglichkeiten zu finden. Zusammen mit Interviews mit Menschen, die Wert auf gute und nach ökologischen Grundsätzen hergestellte Lebensmittel legen, sind die Kapitel sehr lebhaft und lebensnah gestaltet, sodass selbst das reine Schmökern bereits eine Freude bereitet.
    Selbstverständlich folgen danach die Rezepte, wobei stets mehrere Gänge vorgestellt werden. Diese lassen auch nichts zu wünschen übrig, da für wirklich jeden Geschmack sehr reizende Köstlichkeiten zu finden sind. Die Rezepte sind äußerst verständlich geschrieben, auch Abwandlungen werden erklärt, sodass keine Fragen offen bleiben. Man merkt, dass das Duo den guten und hochwertigen Zutaten mit den Gerichten gerecht werden wollte – und dies ist ihnen vorzüglich gelungen.
    Äußerst ansprechend ist zudem die Gestaltung des Buches, vor allem da viele Schwarzweiß- und Farbfotos diesem Werk Leben einhauchen und die Lust, nachzukochen, steigern.
    Darüber hinaus lässt sich das Buch sehr angenehm lesen, da der Schreibstil locker gehalten ist und viele Beobachtungen, Gespräche und Ähnliches eingebracht werden. Das ist sehr spannend und bleibt stets kurzweilig.
    Besonders konnten mich die Rezepte „Kartoffel-Brennnessel-Stampf (mit Pastinaken, Kürbis und Gierschpüree)“ (S.74-77), „Walnussküchlein (mit Kiwanos und Honigbaiser)“ (S.196-198), „Forelle & karamellisierte Radieschen (mit Trauben- und Apfelreduktion, Asiasalat und frittierten Brennnesseln)“ (S.288,f.) sowie „In Honig karamellisierter Rhabarber & Apfel (mit Kastanienmus, Salbei-Minz-Pesto und Apfelringen)“ (S.293-295) begeistern. Allerdings war ich über den doch sehr hohen Fleischanteil überrascht und muss gestehen, dass gerade Rezepte für Innereien nicht meinen Geschmack treffen. Dies ist jedoch meinen persönlichen Vorlieben zuzuschreiben…
    Sehr gelungen ist meines Erachtens auch die Idee, dass bei jedem Rezept die Koordinaten angegeben und im Inhaltsverzeichnis auch die Entfernungen in Kilometer jeweils ab München zu finden sind.

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    janein

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