Love like blood

Roman
 
 
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Der Bestseller aus Großbritannien!
In einem friedlichen Wohnviertel wird eine Frau in ihrem eigenen Haus mit Säure begossen und brutal ermordet. Der Polizei fehlt jede Spur. Niemand scheint einen Grund gehabt zu haben, der Lehrerin etwas anzutun. Ihre...
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In einem friedlichen Wohnviertel wird eine Frau in ihrem eigenen Haus mit Säure begossen und brutal ermordet. Der Polizei fehlt jede Spur. Niemand scheint einen Grund gehabt zu haben, der Lehrerin etwas anzutun. Ihre...

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Kommentare zu "Love like blood"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ricci, 18.09.2017

    Der Kriminalroman „Love like blood“ von Mark Billingham erschien im Atrium Verlag 2017.

    Inhalt:
    Susan, Nicola Tanner´s Lebensgefährtin, wird in ihrem eigenen Zuhause in London mit Säure übergossen und ermordet. Die beurlaubte Inspektor Tanner, will daraufhin die Mörder fassen. Gemeinsam mit Detective Inspector Di Tom Thorne ermitteln sie über einen weiteren Fall, von zwei Vermissten Jugendlichen, hinter dem Motiv von Ehrenmord. Tanner vermutet einen Zusammenhang zwischen Susan´s Ermordung und die Entführung der Teenager. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

    Cover:
    Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Der Hintergrund ist lila bis schwarz. Lila hat die Bedeutung von Spannungsgeladen, unruhig und widersprüchlich und am Ende doch harmonisch. Das trifft genau auf den Inhalt des Buches zu. Das Buch ist sehr spannend und gibt viele Rätsel auf. Am Ende passt aber alles zusammen. Der Vordergrund zeigt den Big Ben, den Palast of Westminster und einen Mann mit einer Pistole in der Hand. Daran erkennt man sofort den Handlungsort London und das es sich um einen Kriminalroman handelt. Ein sehr gelungenes und ansprechendes Cover.

    Thema:
    Das Hauptthema beinhaltet Ehrenmorde hauptsächlich zwischen den Hindus, Muslime und Sikhs.Es ist vor allem sehr interessant, da das Buch auf einer wahren Begebenheit basiert. Die Polizei verschließt immer wieder die Augen, wenn es um das Thema Ehrenmorde geht. Tanner ist überzeugt, dass es sich um die jüngste Entführung um einen Ehrenmordauftrag handelt. In Di Thorne findet sie einen verbündeten, der ihr helfen will. Die Motive für Ehrenmorde sind immer intime Beziehungen zwischen einem Paar, was nicht verheiratet ist und dadurch die Familie entehrt. Um das in ihren Augen wieder gut zu machen müssen die „Täter“ getötet werden.

    Handlungsaufbau/ Schreibstil:
    Der Roman ist aus der Sicht mehrerer Personaler Erzähler geschrieben. Wir wechseln ständig zwischen den ganzen Charakteren hin und her. Daher sehen wir zum einen aus der Sicht der Protagonisten und zum anderen bekommen wir aber auch einen Einblick in die Gedankenwelt der Mörder. Zudem gibt es noch einige Tagebucheinträge, welche die Gedanken und Gefühle der Opfer intensiv darlegen.Mark Billiham hat einen flüssigen, durchdachten Schreibstil. Als Leser kann man sich die Handlungsorte bildlich vorstellen und sich sehr gut in die jeweiligen Personen hineinversetzen.Es gibt viele kleine Nebenhandlungen, die aber von großer Wichtigkeit für die Auflösung des Buches sind.

    Charaktere:
    Sind sehr gut herausgearbeitet. Vor allem die Protagonisten sind sehr authentisch und wachsen einem im Laufe des Buches sehr ans Herz. Der einzige Kritikpunkt sind die vielen vielen verschiedenen Menschen die in dem Buch auftauchen, sodass man manchmal nicht mehr weiß, welche Rolle diese Person hat.

    Fazit:
    „Love like Blood“ ist ein sehr spannender Kriminalroman, den man nicht mehr aus den Händen legen kann. Die Thematik ist sehr wichtig, da auch in unserem Land immer mehr verschiedene Religionen aufeinander prallen und wir nicht die Augen vor Ehrenmord verschließen sollten.

    Für jeden Krimifan ist das Buch ein Muss.

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    janein
  • 4 Sterne

    HS, 18.09.2017

    Ein spannender Krimi über ein sehr ernstes und leider zeitgemäßes Thema

    Meine Meinung:
    „Hier geht es nicht darum, was Gott will, sondern nur um Männer, die alles beherrschen und Mädchen wie mich in ihre Schranken weisen wollen.“ (S. 302)

    „Love like blood“ ist der mittlerweile 14. Band um den Londoner Ermittler Tom Thorne des britischen Bestsellerautors Mark Billingham (u.a.: „Die Schande der Lebenden“, „Die Scherben der Wahrheit“). Obwohl ich bislang keinen einzigen der Vorgängerbände kenne, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte hinein- und mich im Kreis der Hauptcharaktere zu Recht zu finden. Die Story nimmt mit dem Prolog schon sehr schnell an Fahrt auf, in dem Susan Best, die Lebensgefährtin der zweiten Protagonistin, DI Nicola Tanner, brutal ermordet wird. Diese schreckliche Tat wirft DI Tanner komplett aus der Bahn und krempelt ihre Persönlichkeit nahezu vollständig um. War sie in den Reihen der Londoner Polizei bislang eher als pedantisch und regel-verliebt bekannt, so scheut sie sich in diesem Fall nicht, trotz Beurlaubung Ermittlungen auf eigene Faust aufzunehmen und dabei auch sehr unkonventionelle Wege einzuschlagen. Eigenschaften, die eigentlich eher Tom Thorne zugeschrieben werden, den Tanner kurzerhand um Hilfe bittet. Im Verlauf der Story entwickeln sich die beiden Protagonisten zu einem sehr interessanten Team, in dem Thorne überraschender Weise den Part des eher Bedächtigen und überlegt Handelnden einnimmt. Ein wahrlich sehr interessant zu verfolgendes Spiel der Charaktere, dass Autor Mark Billingham gekonnt mit weiteren interessanten Figuren arrondiert, wie beispielsweise dem flapsigen, homosexuellen Gerichtsmediziner Hendricks oder auch dem eher schüchternen, aber sehr pflichtbewussten DS Dipak Chall.

    Der Fall selbst fusst auf einem grausamen Phänomen, dass man sich selbst eigentlich nicht vorstellen kann, das aber doch leider traurige Realität ist: Ehrenmorde. Entsprechend eng und verschworen sind die Gruppierungen und die Ermittler haben es schwer, hier die sich immer wieder auftürmende Mauer des Schweigens zu überwinden. Sehr geschickt spielt der Autor noch mit einem anderen großen Hindernis für die Ermittlungen: Vorurteilen! Diese ausgewogene Betrachtungsweise Billinghams hat mir dabei sehr gut gefallen!

    Auch der Schreibstil des Autors gefällt und passt perfekt zur Story und zu seinen Charakteren: direkt, schnörkellos und offen. Manchmal blitzt sogar ein feines Quäntchen Humor durch („Kläffendes, kleines Mistvieh. – Die Frau oder der Hund?“ - S. 249), der nicht selten als Schutzschild der Ermittler vor der harten Realität dient. Als sehr gelungen empfunden habe ich es auch, dass uns der Autor schon sehr früh und regelmäßig an den Handlungen und Denkweisen der Täter, einem extrem ungleichen Duo, teilhaben lässt.

    Am Ende, nach einem über weite Strecken intakten Spannungsbogen (mit einem leichten Durchhänger im Mittelteil) gelingt es Billingham, seinen Fall in sich rund und nachvollziehbar aufzulösen. Teile der Auflösung hatte ich hierbei schon vorausgeahnt, mit einem anderen Teil ist es dem Autor aber eindrucksvoll gelungen, mich komplett zu überraschen und doch noch zu schockieren.

    FAZIT:
    Eine starke, spannende Story mit einem ernsten Grundthema und kantigen Charakteren.

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    janein

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