Marlene

Roman

Hanni Münzer

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Die lang ersehnte Fortsetzung des Spiegelbestsellers "HONIGTOT".

Übersetzt in 14 Sprachen mit bis dato über 600.000 Lesern.

München 1944: Erschüttert steht Marlene vor dem ausgebombten Haus am Prinzregentenplatz. Ihre Freundin Deborah und...

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Kommentare zu "Marlene"

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  • 5 Sterne

    20 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    annabella, 04.11.2016

    Ich habe soeben das Buch Marlene fertig gelesen und bin wirklich begeistert. Nach Honigtot wartete ich schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Dieses Buch zog mich ebenso in seinen Bann und ich konnte es kaum weglegen. Mir gefällt die einfühlsame Art von Hanni Münzer und dass ihre Geschichten eigentlich nicht wirklich vorhersehbar sind. Es gibt immer noch eine Überraschung, sodass man einfach weiterlesen muss.

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    janein
  • 5 Sterne

    13 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabriele F., 06.10.2016

    Was Marlene während - wie so viele Andere sicherlich auch - der Kriegszeiten mitmachen musste und wie sie manche Gefahren bewältigt hat, wurde hier in diesem Buch sehr gut und auch spannend beschrieben. Ich bin zwar noch nicht ganz durch mit diesem Buch, aber ich kann es auch nur schwer weglegen, es ist die ganze Zeit sehr spannend und gut beschrieben, man kann sich in diese Zeit reinversetzen und lebt richtig mit. Vieles geschah ja gegen ihren Willen und trotzdem hat sie nie aufgegeben weiter zu Leben, eine starke Frau in dieser schrecklichen Zeit, die auch anderen geholfen hat wo es nur ging. Da schätzt man wieder das heutige Leben und merkt wie gut es uns eigentlich geht. Ich wünsche uns Frieden auf Erden so fern dies irgendwann mal möglich ist. Gabriele F.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin, 08.01.2017

    „Freunde sind der Kitt, der das Leben zusammenhält“

    Wir schreiben das Jahr 2012 und Marlene Kalten ist nun über 90 Jahre alt. Sie lebt in Krakau-Kazimierz und schreibt gerade an ihrer Biografie. Marlene hat einige Freunde und Wegbegleiter eingeladen und erzählt ihnen nun ihre Lebensgeschichte. Sie beginnt am 21. Juli 1944, als sie vor den Ruinen des Prinzregentenplatz 10 in München steht. Und ihre Freunde Deborah und das Wolferl für tot hält. Marlene beschließt nach Frankreich zu gehen. Doch dann trifft sie auf die 15-jährige Gertrude – „Trudi“ genannt. Sie ist ebenfalls eine jüdische Spionin und gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Warschau, um für den Widerstand zu kämpfen.

    Marlene ist der zweite Teil der Honigtot-Saga. Es empfiehlt sich auf jeden Fall zuerst „Honigtot“ zu lesen. Denn viele Personen treten in „Marlene“ wieder ans Licht. Und so manch ein Erzählstrang wird wieder aufgenommen und aus einer anderen Perspektive erläutert. Und es werden noch unaufgeklärte Dinge aus dem ersten Teil aufgelöst. Es wird einige Überraschungen geben!

    Der Roman „Marlene“ befasst sich mit dem Thema des jüdischen Widerstandes während des zweiten Weltkrieges. Dies tut er nicht nur auf erzählerische, sondern durchaus auch auf spannende Weise.
    Beim Lesen dieses Romans hat man das Gefühl Marlene würde einige Jahre erleben, doch tatsächlich spielt sich die gesamte Geschichte innerhalb eines Jahres ab. Der Leser taucht mit Marlene in die Zeit zwischen Sommer 1944 und Ende des Krieges 1945 ein. Dieser Roman gehört zu Recht in die „Kopf Kino Edition“. Denn man befindet sich selbst, nach wenigen Seiten, auf den Straßen Kriegsdeutschlands und -polens. Marlene gibt sich ganz dem jüdischen Widerstand her. Das zeigt sich auch durch ihre Aussage gegenüber Trudi auf Seite 81: „Mein Leben und dein Leben sind nicht wichtig. Was wichtig ist, ist die Sache, für die wir kämpfen.“ Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch Zitate von Menschen und Akteuren dieser Zeit, sowie von Fakten oder realen Geschehnissen. Dies finde ich sehr hilfreich, um einordnen zu können, was Fiktion und was Realität ist. Auf mich hat der Roman einen sehr authentischen Eindruck gemacht.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch bildlich. Auch das verstärkt den oben genannten Kopf-Kino-Effekt. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und erhalten ein Gesicht. Es ist Hanni Münzer gelungen, die „Guten“ und „Bösen“ so zu charakterisieren und zu beschreiben, dass sie sympathisch beziehungsweise unsympathisch wirken. Die etwas derbere Sprache von Marlene (z.B. auf S. 14 „…bei meinen feministischen Eiern packen.“) sei ihr aufgrund ihres Erlebten verziehen. Außerdem wirkt sie so härter und abgebrühter, was für ihre Aufgabe als Spionin sicher sehr nützlich ist. Auch die meist sehr nachdenklichen und weise anmutenden Aussagen von ihr gefallen mir sehr. Zum Beispiel auf Seite 57: „[Aber] ein Frieden, der durch Töten erreicht wird, ist ein schrecklicher Frieden.“ Auch Ottilie, die dem Leser noch aus dem ersten Teil sehr präsent ist, ist wunderbar umgesetzt und sehr sympathisch. Ihr bayrischer Akzent und ihr eher bäuerlich, naives oder auch etwas „dümmliches“ Verhalten macht sie, wie es auch im Roman steht, zu einem Original.

    Eine Passage am Ende des Buches hat mich sehr berührt, da sie auch heute (leider) noch sehr aktuell ist. Seite 527: „Frage: Warum werden Milliarden für stetig effizientere Waffen ausgegeben, anstatt dieses Geld in Bildung zu investieren und in die Bekämpfung von Fluchtursachen? Antwort: Weil Krieg das größere Geschäft ist. Es zählt das Geld, nicht die Menschenleben.“

    Mir hat dieser Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe nichts an ihm auszusetzten. Deshalb erhält er von mir fünf von fünf Sternen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Gelinde R., 30.07.2017

    Marlene, von Hanni Münzer

    Cover:
    Eine hübsche Frau, der ich zutraue im Verborgenen zu agieren.
    Die Kette spielt noch eine wichtige Rolle.

    Inhalt:
    Marlene, eine Frau die in der dunkelsten Zeit Deutschlands Widerstand leistet.
    Sie erinnert sich an diese schreckliche Zeit, aber auch an die wunderbaren Menschen die ihren Weg gekreuzt haben, Menschen die trotz den furchtbarsten Bedingungen ihre Menschlichkeit bewahrt haben.

    Meine Meinung:
    Ein Buch das mich gepackt hat, ich bin regelrecht darin versunken. Wenn es auch manchmal an die Grenzen des für mich ertragbaren war.
    Wie muss es dann erst für die Menschen (und vor allem die Frauen) damals gewesen sein, die diese Hölle durchschreiten mussten – unvorstellbar! Unfassbar!!
    Abgründe öffnen sich! Ein Grauen das durch unmenschliche Grausamkeit, Abartigkeit und Menschenverachtung geschürt und genährt wird.
    Dazwischen einzelne funkelnde Sterne, die allerdings dem furchtbaren Wahnsinn nicht genug entgegenzusetzen hatten und deshalb wie die Nadel im Heuhaufen auf mich wirken. Schlimm wie sich das Menschliche und Gute verstecken musste.
    Die Autorin versteht es auf unkapriziöse Weise uns direkt mitten hinein ins Geschehen zu ziehen. Die Grausamkeiten und die Gewalt, der Wahnsinn und Irrsinn wird nicht verherrlicht, aber sie dringt mir beim Lesen unweigerlich direkt unter die Haut und mitten ins Herz.

    Ein Buch das man atem- und fassungslos liest.

    Autorin:
    Hanni Münzer schrieb sich mit ihrem Roman „Honigtot“ in die Herzen von vielen Lesern. Mit „Marlene“ legt sie nun eine fesselnde Fortsetzung vor (die man aber auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann).
    Die Autorin lebt mit an und Hund im Oberbayern.

    Mein Fazit:
    Zitat:
    Ein Plädoyer für den Frieden. „Marlene“ ist zwar nur ein Roman, dennoch ist er das Echo wahrer Begebenheiten.
    Dem will ich mich absolut anschließen und dem ist auch absolut nichts hinzuzufügen.
    Von mir eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl, also 5 Sterne.

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    janein
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