Martins Frühling

Als der Krieg zu Ende ging. Roman
 
 
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"Martins Frühling" beschreibt das Leben in München während der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs. Tag und Nacht heulen in München 1945 die Sirenen, feindliche Flieger lassen Bomben auf die Stadt regnen. Inmitten des Kriegsinfernos versuchen Christa und...
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"Martins Frühling" beschreibt das Leben in München während der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs. Tag und Nacht heulen in München 1945 die Sirenen, feindliche Flieger lassen Bomben auf die Stadt regnen. Inmitten des Kriegsinfernos versuchen Christa und...

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Kommentar zu "Martins Frühling"

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  • 5 Sterne

    Herbstrose H., 07.06.2015

    Als eBook bewertet

    München, Frühjahr 1945. Noch immer wütet der Krieg, Tag und Nacht fallen Bomben auf die Stadt. Die Essensrationen sind knapp, Strom und Wasser meist abgestellt und Brennmaterial muss man sich irgendwie besorgen. Ständig heulen die Sirenen, Fliegeralarm treibt die Menschen in die Keller. Aber auch dort sind sie nicht sicher, Angst ist ihr ständiger Begleiter. Inmitten dieses Infernos kämpft Christa mit ihrem 10jährigen Sohn Martin ums Überleben. Ihr Mann, Martins Vater, ist in Russland vermisst, Christa ist dienstverpflichtet, muss arbeiten. Martin verbringt deshalb viel Zeit mit seinem Freund Horsti, dessen Vater die beiden Jungen unterrichtet. Ihre Streifzüge durch die zerstörte Stadt sind für sie, bei allem Schrecklichen das sie sehen müssen, so etwas wie Abenteuer. Als aber Martin erfährt, dass seine Mutter ihn belogen hat und sie sich trotz ihres Versprechens weiterhin heimlich mit einem französischen Kriegsgefangenen trifft, läuft er davon …

    Siebzig Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen, eine Zeit, die den meisten heute lebenden Menschen sehr weit entfernt ist. Doch es gibt noch Zeitzeugen. Einer davon ist Josef Ebner, der Autor des Romans „Martins Frühling“, der bei Kriegsende acht Jahre alt war. Eindringlich und bewegend veranschaulicht er uns das Grauen dieses Krieges aus Sicht eines zehnjährigen Jungen und seiner Mutter. Man erlebt die Bombennächte im Keller, spürt die Angst der Verschütteten und die Verzweiflung derer, die kein Dach mehr über dem Kopf haben. Heimtücke, Verleumdung und Denunziation sind an der Tagesordnung, aber auch Mitgefühl, gegenseitige Hilfe, menschliche Wärme und Hoffnung kommen zum Ausdruck. Exemplarisch spiegelt das Schicksal der Protagonisten das beinahe aussichtslose Bemühen um etwas Normalität, um in diesen Zeiten zu Leben, zu Überleben und dabei die Hoffnung nicht zu verlieren.

    Fazit: Ein Buch, das an die Geschehnisse vor über siebzig Jahren in Deutschland erinnert und das, angesichts der aktuellen Kriegs- und Krisengebiete, die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges deutlich macht - aber auch eine Geschichte über Liebe, über Hoffnung und über einen Jungen, der ganz schnell erwachsen werden muss. Packend, bewegend und erschütternd!
    Von mir 5* und eine Leseempfehlung an alle Generationen!

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    janein

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