Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich

Silke Lambeck

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"Otto hat gesagt, wir sind viel zu brav, und seitdem denke ich über das wilde Leben nach. Und ob er recht hat. Und was wir tun sollen, falls er recht hat. Denn falls ja, kann es nicht so bleiben."
Matti und Otto kennen sich schon ihr ganzes...

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Kommentare zu "Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich"

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  • 5 Sterne

    HS, 06.09.2018

    Ein tolles, modernes Kinderbuch für Klein und Groß

    „Ich schluckte eine Antwort runter und setzte mich. Was dazu führte, dass sie mir unangenehm im Hals hing.“ (S. 126)

    Meine Meinung:
    In diese Geschichte findet man wirklich ganz schnell hinein, denn sie ist wie aus dem Leben gegriffen und beginnt wunderbar „normal“. Die Schüler Matti und Otto, die allerbesten Freunde, sollen für Musik einen eigenen Rap schreiben und vortragen. Das passt eigentlich ganz prima, denn die beiden Jungs finden, dass ihr Schülerleben zwischen Yogakurs, Fechtstunden und Klavierunterricht ruhig ein bisschen „wilder“ sein dürfte. Sie könnten doch auch mal ein bisschen „Gangsta“ sein, so wie der erfolgreiche YouTube-Star „Bruda Berlin“. Aber worüber sollen sie bloß rappen? Da bietet sich doch gleich der motzige Kioskbesitzer und Kinderfeind Horst „Hotte“ Zimmermann an. Doch als sie Hotte und seinen leicht abgewetzten Kiosk mal genauer unter die Lupe nehmen wollen, stellen sie fest, dass hier etwas Böses droht und die Geschichte nimmt von da ab einen ganz unerwarteten Lauf…

    Otto und Matti – ein wirklich wunderbares Duo, das man von Anfang an nur gern haben kann! Aus Kindersicht freut es sicherlich, dass die beiden mal ein bisschen rebellisch sein wollen (vielleicht sogar mal eine Yogastunde schwänzen?), aus Elternsicht freut es mich, dass die beiden sich dabei aber einig sind, dass sie mit dem „Rebellentum“ niemandem wirklich schaden wollen. So entspinnt sich eine moderne und spannende Geschichte, in deren Verlauf Autorin Silke Lambeck für ihre beiden Helden und auch die Leser die ein oder andere Überraschung bereithält. So macht es wirklich Spaß, Otto und Matti auf ihrem kleinen Großstadtabenteuer zu begleiten, mit ihnen mitzuzittern, mitzufiebern, mitzuleiden und mitzufreuen.

    Das besondere an dieser Geschichte sind aber nicht „nur“ die gelungenen Charaktere und die unterhaltsame Story, sondern insbesondere auch die vielen ernsten Themen, die ganz „nebenbei“ und oft unterschwellig mitschwingen und diesem Kinderbuch eine gehörige Portion Tiefgang verleihen. Ganz konkret geht es hier u.a. um Klischees und Vorurteile, Freundschaft, Vertrauen und Mut. Daneben geht es auch noch um Gentrifizierung und das Recht auf Selbstbestimmung, gerade für Kinder. Es ist wunderbar zu lesen, wie Otto und Matti über sich hinauswachsen und für andere einstehen, und toll, wie sie Erwachsenen aufzeigen, dass Vorurteile meist nichts anderes sind als Vor-Urteile. Hier zeigen die „Kleinen“ den „Großen“ mal, wie man es richtig macht. Eine tolle Botschaft, gerade für die jüngeren Leser!

    FAZIT:
    Ein modernes Buch für mehr Mut, Zusammenhalt und Vertrauen - Und ein Buch gegen Vorurteile, Klischees und Fremdbestimmung. Einfach toll!

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    janein
  • 5 Sterne

    mabuerele, 07.09.2018

    „...Otto sagt, wir sind viel zu brav. Seitdem denke ich über das wilde Leben nach. Und ob Otto recht hat. Und was wir tun sollen, wenn er recht hat. Denn dann kann es nicht so bleiben...“

    Mit diesem Zitat beginnt ein humorvolles Kinderbuch, was sich aber auch ernsten Themen widmet. Matti und Otto gehen in die fünfte Klasse und kennen sich schon seit dem Krabbelalter. Sie sind beste Freunde. Während Matti den Klavierunterricht besucht, geht Otto zum Yoga. Das soll ihm helfen, weil er gern über die eigenen Füße stolpert. Das Ergebnis des Kursbesuches liest sich bei Otto so:

    „...Und Otto sagt, sie haben damit völlig recht: er tut sich beim Fallen nicht mehr so weh...“

    Matti ist der Ich-Erzähler. Der Schriftstil ist perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten. Die Jungen sagen, was sie denken und fallen dabei auf manch Klischee rein. Da Matti in passenden und manchmal auch unpassenden Momente in eine Lachsucht verfällt, kann er damit die eine oder andere Situation entschärfen.
    Die Musiklehrerin hat eine ausgefallene Idee. Sie zeigt den Kindern das Video eines rappenden Jungen auf Youtube und gibt ihnen die Hausaufgabe, selbst einen Rap zu schreiben. Matti und Otto wollen die Aufgabe gemeinsam angehen. Leider kann Otto nicht singen. Zuerst einmal aber benötigen sie ein Thema. Sie denken an Horst Zimmermann, Kioskbesitzer, der Kinder nicht leiden kann und sie bei jeder Gelegenheit anbrüllt. Matti äußert sich darüber:

    „...Mutter sagt immer, dass Leute, die besonders unfreundlich sind, irgendetwas Schlimmes im Leben passiert ist. Vielleicht stimmt das ja. Aber ehrlich. Weil man selbst etwas Schlimmes erlebt hat, ist das doch kein Grund, das Schlimme im Leben von anderen zu sein...“

    Sehr schön wird dargestellt, wie die Freunde zueinander stehen und sich gegenseitig helfen. Dann bekommen sie mit, dass Horst Zimmermann von Immobilienhaien bedroht wird, die seine Zeitungen auf die Straße werfen. Die Jungen sehen sich nur kurz an und sammeln die Zeitungen wieder ein. Dabei lernen sie einen ganz anderen Horst Zimmermann kennen.
    Ihre Einsatzbereitschaft und ihr ideenreiches Vorgehen führt die Jungen in andere Teile von Berlin, Sie gewinnen neue Freunde und lernen eine Menge für das Leben. Dabei sind nicht mehr so brav wie bisher. Das aber lässt sich verschmerzen. Nebenbei haben beide auch Probleme mit ihren Müttern. Matti mag den Freund der Mutter nicht und Otto möchte den Blog seiner Mutter am liebsten abschalten.
    Einige Schwarz-Weiß-Bilder veranschaulichen die Handlung. Sie sind kindgerecht gezeichnet.
    Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie ist mitten aus dem Leben gegriffen, enthält viele amüsante Momente und nimmt manch Klischee gekonnt auf die Schippe.

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    janein
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