Mordsacker

Roman. Originalausgabe

Cathrin Moeller

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4Sterne
6 Kommentare
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Ein humorvoller Krimi um eine chaotische Großstädterin, die feststellen muss, dass das Landleben ganz schön gefährlich sein kann.

Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Ehemann und Tochter...

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Kommentare zu "Mordsacker"

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  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby2707, 05.08.2017

    Nachdem Klara Himmel zusammen mit ihrem Mann Paul und Tochter Sophie Berlin verlassen mussten, sind sie im tiefsten Mecklenburg, in dem kleinen Ort Mordsacker gelandet. Klara musste ihren Job als Schauspielerin aufgeben und ist nun "nur" Hausfrau, Sophie arbeitet in einer Landarztpraxis und Paul hat einen Halbtagsjob als Dorfpolizist, aber noch große Pläne. Zufriedenheit sieht anders aus. Gerade als Paul mit einer starken Männergrippe danieder liegt, findet man den Schweinebauern Siggi Schlönkamp tot in seiner Güllegrube. Unfall? Mord? Da Paul ausser Gefecht ist, macht sich Klara, die nicht an einen Unfall glaubt, an die Ermittlungen.

    Klara Himmel ist eine Frau, die ich recht bald in mein Herz geschlossen habe. Sie ist so ganz anders als die Frauen aus dem kleinen Dorf, aber auch anders als z.B. ich selbst. Vielleicht mag ich sie gerade deshalb. Mit allen Mitteln versucht sie eine gute Hausfrau zu sein – was ihr aber nur in allerhöchster Anspannung gelingt. Da widmet sie sich lieber ihren Ermittlungen. Die Methoden, mit denen sie hier versucht, den Unfall, den ihr Mann schon abgeschlossen hat, als Mord aufzudecken sind schon sehr unkonventionell und schräg. In ihrer liebenswerten und humorvollen Art schafft sie es aber immer wieder auch die schwierigsten Hürden zu überwinden. Hier holt sie sich auch Unterstützung von ihrer Tochter Sophie und von einen jungen Bestatter, Herrn Grube.

    Der Schreib- und Erzählstil von Cathrin Moeller hat mir schon bei "Wolfgang muss weg" sehr gut gefallen. In dieser Geschichte geht mir Klara mit ihren skurillen Aktionen hier und da etwas zu weit und ich konnte nicht mehr über ihre Aktionen lachen. Aber eben nur hier und da. Ansonsten habe ich mich gerade durch den hervorragenden Wortwitz auch diesmal sehr gut unterhalten gefühlt. Ein Mord im Dorf Mordsacker, ein Schwein namens Schnitzel und ein Bestattungsunternehmen Grube gibt es nicht alle Tage. Meine Mundwinkel zeigten ca. 90% der Lektüre nach oben.

    Hinter mir liegt ein humorvoller Krimi mit Protagonisten, wie Du und ich (vielleicht ein kleines bischen schräger) und fast ohne Blutvergießen. Meine Leseempfehlung hat sich diese Geschichte absolut verdient.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja W., 07.10.2017

    In ihrem neuesten Werk "Mordsacker" entführt uns die Autorin Cathrin Moeller an die Mecklenburgische Seenplatte. Hier machen wir halt in dem Dorf Mordsacker und lernen hier die unterschiedlichsten Leute kennen, allen voran unsere Protagonistin Klara Himmel und ihre Familie.

    Aus tragischen Umständen hat es die gesamte Familie Himmel ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Klara, die Großstadtpflanze, findet, das hier der Hund begraben ist. Uns so Unrecht hat sie ja gar nicht. Um sich in die Dorfgemeinschaft zu integrieren, versucht es die chaotische Großstädterin als die perfekte Hausfrau. Doch leider scheitert Klara schon am simplen Käsekuchen. Doch dann wird ihr Mann, der hier eine Stelle als Dorfpolizist inne hat, zu seinem ersten Toten gerufen. Da ihr Göttergatte jedoch krank ist, wittert Klara ihre Chance, um endlich mal was zu erleben. Sie nimmt kurzerhand die Ermittlungen auf und bringt dann einige dunkle Dorfgeheimnisse ans Licht. Leider sind ihre Ermittlungen nicht ungefährlich, denn plötzlich schwebt Klara selbst in Lebensgefahr.

    Für mich ist dies der zweite Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe. Und auch diesesmal hat mich die Autorin mit ihrem tollen Schreibstil wieder überzeugt. Die Geschichte ist die perfekte Mischung, sie ist unterhaltsam, aber auch hochspannend. Und es ist alles so wunderbar beschrieben. Man kann sich die Dorfbewohner so gut vorstellen. Doch am besten gefällt mir Klara. Ich kann mir vorstellen, dass es ihr nicht leichtgefallen ist, sich hier zurechtzufinden. Aber schon allein wenn man den Grund dafür kennt, bekommt mann ein Gänsehautfeeling. Und Klara sehe ich vor mir, wie sie von einer komischen Situation in die nächste stolpert. Da kann man sich beim Lesen wirklich das Schmunzeln nicht verkneifen, so wunderbar sind manche Begebenheiten. Und dann ist ja da noch ihr Mann Paul, den mir ja auch total sympathische und mit Leib und Seele in seinem Beruf aufgeht, wenn es denn seine Krankheit zulässt. Die beiden sind einfach ein tolles Gespann. Für mich ist dieses Buch ein gelungenes Gesamtpaket, dem es an wirklich nichts fehlt.

    Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch für unterhaltsame und spannende Lesestunden. Da fühlt man sich beim Lesen einfach pudelwohl. Auch das Cover ist für mich ein echter Hingucker- einfach traumhaft. Und für mich schreit die Geschichte nach einer Fortsetzung, denn in Mordsacker gibt es sicher noch einiges zu erleben. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 13.07.2017

    Klara Himmel lebt mit ihrem Mann Paul im Nirgendwo in Mecklenburg. Hier sagen sich Fuchs und Hase tatsächlich Gute Nacht. Die Beiden sind nicht ganz freiwillig hier. Paul war als verdeckt ermittelnder Polizist ganz nah an der Lösung eines Falles, als Klara, schusselig wie sie ist und von Eifersucht getrieben, seine Deckung auffliegen lässt. Für Beide bedeutet das eine neue Identität, Klara vermisst ihren kleinen Ruhm als Schauspielerin ganz besonders, wo doch die Leute im Dorf so stur sind und sie vor Langweile fast umkommt.

    Aber nur fast – als der Schweinemäster Schönkamp im Gülletank erstickt, ihr Mann Paul nörgelnd und krank im Bett liegt, beginnt sie zu ermitteln. Denn dass der Todesfall als Unfall angesehen wird, liegt sicher nur an Pauls fieberbedingtem Fehlurteil. Schließlich war eine ihrer erfolgreicheren Rollen ja die einer TV Kommissarin.

    Mordsacker sagt schon im Titel zu welchem Genre das Buch gehört. Es ist ein Landkrimi und der Leser fühlt sich sauwohl zwischen Klischees von tratschenden Bäuerinnen, Dorfschönen und eitlen Gockeln und dem unvermeidlichen Tortenbackwettbewerb. Witzig und überzeichnet geschildert, immer mit einer großen Portion Selbstironie darf Klara in der Ich – Perspektive von ihren Ermittlungen berichten, denn eins macht sie gleich klar, sie schreckt vor keinem Einsatz zurück, auch wenn sie selbst fast in den Focus der Revierkollegin ihres Mannes gerät.

    Der Krimi liest sich flott und unterhaltsam, die Slapstick Elemente, die als Running Gag um Klaras Begegnung mit einer Warnbake den Roman durchziehen, haben mich köstlich amüsiert. Dass zu guter Letzt auch noch eine Prise Eifersucht zur Gesundung von Paul beiträgt, zeigt dass Klara das Landleben nicht mehr ganz so langweilig findet.

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    janein
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