Nordland. Hamburg 2059 - Freiheit

Roman (Dystopie)

Gabriele Albers

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"Er lenkte die Limousine um die nur scheinbar harmlosen Pfützen herum. Im Schanzenviertel durfte man nichts und niemandem trauen."

Hamburg im Jahr 2059. Die Bundesrepublik ist Geschichte. Die nördlichen Bundesländer haben sich zu "Nordland"...

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  • 5 Sterne

    Mary, 12.07.2018

    Spannungsreicher dystopischer Roman vor heimischer Kulisse

    Deutschland im Jahr 2059: Die Bundesrepublik, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Das Land ist in Teilstaaten zerfallen – einer davon ist „Nordland“.
    Der dystopische Roman spielt in Nordlands Hauptstadt Hamburg, regiert von superreichen Senatoren, die das Stadtgebiet und die Wirtschaftszweige unter sich aufgeteilt haben. Wer wie die junge Lillith zu diesen Familien gehört, hat keine materiellen Sorgen, verfügt über moderne Kommunikationsmittel, Leibwächter und private Hubschrauber.
    Die Rolle der Frauen allerdings ist um Jahrhunderte zurückgeworfen: Männer entscheiden über und für ihre Töchter und Ehefrauen. Selbstbestimmung ist unerwünscht, Polizei und Justiz werden von den Senatoren gesteuert.
    Lillith ist mit der ihr zugedachten Rolle jedoch nicht einverstanden und sucht einen Ausweg.

    Große Teile der übrigen Bevölkerung sind verarmt. Teilweise stehen sie in den Diensten der reichen Familien, teils versuchen sie auf kleinen Stücken Land ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das Menschenbild und Wertesystem, das wir kennen, haben diese Menschen jedoch beibehalten.

    Als ein Bewohner des Schanzenviertels öffentlich hingerichtet wird für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, regt sich die Widerstandsgruppe „Omega“ unter Führung von Bo, Sunna und Alek.

    Die Protagonistin Lillith wechselt zwischen den beiden Seiten. Mit ihrer speziellen Hochsensibilität kann sie Emotionen bei anderen Menschen spüren, eine Fähigkeit, die sowohl in Verhandlungen wie auch in gefährlichen Situationen sehr wichtig ist.

    In diesem Setting entwickelt Gabriele Albers einen gewaltigen Roman, der die persönliche Geschichte Lilliths verfolgt, das Schicksal des „Nordlands“ zeichnet und die Arbeit der Widerstandsgruppe Omega beleuchtet. Dieses große Vorhaben zeigt sich im Umfang des Werkes: Auf insgesamt 667 Seiten, die nur wenige Monate im Jahr 2059 umfassen, begleitet der Leser das Schicksal des Nordlands. Dabei ergeben sich häufig unerwartete Wendungen und verblüffende Entwicklungen. Die Lektüre wird nie langweilig und das Ende ist nicht vorhersehbar, so dass das Buch bis zum Schluss spannend bleibt.

    Leser, die sich in Hamburg auskennen, haben durch ihre Ortskenntnis durchaus einen Vorteil, zum Verständnis des Buches ist das aber nicht entscheidend. Norddeutsche werden sich leichter damit tun, die vielen, sorgfältig gewählten Namen der Handlungsträger einzuordnen. Auch hier aber ist das keine Voraussetzung für das Verständnis.

    Neben der spannenden Handlung transportiert das Buch auch eine Botschaft: Die Demokratie wie wir sie derzeit kennen, ist nicht selbstverständlich und möchte mit Engagement erhalten werden.

    Reizvoll gewählt ist das Jahr 2059: Weit genug entfernt, um technische und politische Entwicklungen glaubhaft darzustellen, nah genug, dass einige Leser dieses Jahr erleben werden. So rückt die Dystopie beklemmend nah an die Gegenwart heran.

    Die Handlung ist flüssig erzählt, das Buch in zahlreiche, sehr unterschiedlich lange Kapitel gegliedert. Dabei wechselt die Perspektive häufig, was aber stets deutlich gemacht wird.

    Ein stimmiges Cover ergänzt den Inhalt: Vor düsterem Hintergrund ist die Silhouette des Hamburger Fernsehturms zu erkennen sowie Vögel bzw. Drohnen, ein Merkmal des Überwachungsstaates Nordland.

    Nach der Lektüre bleibt der Eindruck, dass die Geschichte noch nicht fertig erzählt ist.
    Einige Fragen bleiben offen, zahlreiche Personen haben noch Entwicklungspotenzial.

    Mich hat die Lektüre gefesselt und es fiel mir leicht, mich mit den Protagonisten zu identifizieren. Ein Leben in „Nordland“ wünsche ich allerdings niemandem.

    Ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen und meine damit auch Menschen, die mit dem Genre „Dystopie“ bisher nicht vertraut sind. Auch ältere Jugendliche kann dieses Buch fesseln, zumal die Protagonisten recht jung sind.

    Ich bewerte mit 5 Sternen und wünsche dem Roman viele Leser und eine ebenso spannende Fortsetzung.

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    janein
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