Nur noch ein einziges Mal, Colleen Hoover

Nur noch ein einziges Mal

Roman

Colleen Hoover

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Was als Cinderella-Lovestory beginnt, wird mehr und mehr zu einem aufwühlenden Beziehungsdrama - der neue Roman der Spiegel-Bestsellerautorin Colleen Hoover

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  • 5 Sterne

    Weinlachgummi, 11.12.2017

    Die nackte Wahrheit, dieses Buch hat mich emotional total mitgenommen und wird mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Es hat auch meine Ansichten beeinflusst und mich gezwungen, mich mit meinen eigenen Einstellungen auseinanderzusetzen.

    So was wie schlechte Menschen gibt es nicht.
    Wir sind alle bloß Menschen, die manchmal schlimme Dinge tun.
    Seite 24

    Wie oft beginnt man ein Buch ohne genau zu wissen, was der Titel oder das Cover darüber aussagt. Umso mehr mag ich es, wenn man im Verlauf der Handlung bemerkt, wie sehr doch das Cover zum Buch passt und auch den Bezug zum Titel erkennen. Ich finde das Cover wirklich sehr passend, die zerbrochenen Blume passt einfach perfekt. Viele schätzen den Originaltitel it ends with us mehr als den deutschen, dies verstehe ich, weil er wirklich sehr gut passt. Aber ich finde, auch der deutsche passt zur Geschichte, auch wenn er einen bitteren Nachgeschmack für mich hat, der originale ist positiver und mutiger.

    Häusliche Gewalt ist kein einfaches Thema. Lily ist damit aufgewachsen und ist davon überzeugt, dass sie nie so in die Opferrolle fallen würde wie ihre Mutter. Doch als es zwischen ihr und Ryle zu einer prekären Situation kommt, werden ihre Überzeugungen auf eine harte Probe gestellt. Was macht man, wenn man den Mann, der einen verletzte, trotzdem noch liebt? Ist eine Frau gleich schwach und dumm, wenn sie nicht sofort das Weite sucht. Dies sind nur ein paar Fragen, die sich der Leser unweigerlich stellt, wenn er die Geschichte von Lily und Ryle liest. Aber es ist auch die Geschichte von Lily und Atlas, dem obdachlosen Jungen, dem sie als Teenager geholfen hat. Atlas, der so wenig hatte, aber Lily so viel gegen hat, bis er aus ihrem Leben verschwinden musste. Man merkt schon, die Geschichte ist alles andere als einfach.

    Ich habe davor noch kein Buch mit dieser Thematik gelesen. Umso interessanter fand ich es zu schauen, wie die Autorin dieses heikle und emotionale Thema umsetzt. Und ich finde, dies ist ihr sehr gut gelungen. Viel war für mich vorhersehbar, doch einige Szenen haben mich wirklich sehr überrascht und geschockt. Wie für Colleen Hoover Bücher üblich gab es wieder viele emotionale Momente. Gerade ab der zweiten Hälfte habe ich öfters feuchte Augen bekommen. Und bei dem ein oder anderen Satz bin ich auch ganz in Tränen ausgebrochen. Die Emotionen der Protagonisten kommen einfach so unglaublich gut beim Leser an. Sodass man so in die Geschichte abtauchen kann, dass sie einen kaum kalt lassen kann.

    Nur fünfzehn Minuten.
    Sie reichen, um einen Menschen zu zerstören.
    Und um einen Menschen zu retten.
    Seite 393

    Lily ist eine selbstbewusste junge Frau, wir lernen Sie kurz nach der Beerdigung ihres Vaters kennen. Gleich zu Beginn trifft sie auf Ryle, der angehende Neurochirurg ist sofort begeistert von ihr. Doch er ist sehr ehrgeizig und möchte keine Beziehung. Doch durch Lily ändern sich seine Prioritäten und er möchte sich auf eine Beziehung mit ihr einlassen. Als eine Art Tagebuch hat Lily früher Briefe an eine Show Moderatorin geschrieben, durch diese erfahren wir von ihr und Atlas. Atlas ist ein Obdachloser Junge, um den sich Lily kümmerte. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft und noch mehr, doch muss er wieder aus ihrem Leben verschwinden. Durch die Einträge erfährt man aber auch, was Lily miterleben musste. Wie schlimm ihr Vater, ihre Mutter behandelt hat.

    Ich muss gestehen, dass ich lange Zeit nicht wusste, welches Ende der Geschichte ich mir wünsche. Die Autorin schafft es, so überzeugen, die Gefühle der Protagonisten zu zeichnen, sodass ich es nicht geschafft habe Ryle zu hassen, und immer wieder auch Mitleid mit ihm hatte. Genauso wie natürlich mit Lily. Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht verzeihen. Und doch tat er mir stellenweise so unglaublich leid. Mich hat die Geschichte wirklich sehr bewegt und wird mir auch noch länger im Gedächtnis bleiben. Auch, weil sie mir mal wieder vor Augen führt, es gibt nicht immer nur schwarz und weiß, sondern auch ganz viel grau.

    Vielleicht tut nicht das, was der andere einem angetan hat,
    am meisten weg, sondern die Liebe zu ihm.
    Ohne diese Liebe wäre der Schmerz sicher leichter zu ertragen.
    Seite 351

    Lily und Atlas sagen sich oft einfach schwimmen schwimmen schwimmen (Findet Nemo) als Mantra zum Durchhalten. Ich habe das selbst auch schon gemacht und die Worte im gleichen Sinn genutzt. Aber nicht nur dadurch entstand eine Verbundenheit mit der Protagonistin. Auch so konnte ich mich in einigen Dingen, gut mit ihr identifizieren. Ihre Gedanken und Gefühle waren für mich sehr gut nachvollziehbar. Vermutlich auch, weil ich einiges durch eigene Erfahrungen nachvollziehen konnte. Lily ist für mich eine richtig starke und mutige Protagonistin.

    Es gibt auch ein Nachwort der Autorin, auch dieses hat mich bewegt. Schon die Widmung des Buches hat mich irritiert und das Nachwort hat dann meinen Verdacht bestätigt. Dadurch gewinnt das Buch noch mal an mehr tiefe für mich


    Fazit:
    Als hätte die Autorin mein Herz in der Hand und mit jeder weiteren Seite, schließen sich die Hand immer mehr. Bis sie es am Ende zerdrückt.
    Schon Love and Confess von Collen Hoover hat mich emotional aufgewühlt zurückgelassen, doch ist es kein Vergleich zu Nur noch ein einziges Mal.
    Häusliche Gewalt ist kein einfaches Thema und doch schafft es die Autorin diese Thematik auf so eine überzeugende und vielschichtige Art in die Geschichte einfließen zu lassen.
    Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, Atlas bliebt für mich zwar etwas blass, dafür konnte ich mir Ryle und Lily sehr gut vorstellen, als wären sie reale Menschen.
    Sehr berührend.
    Und gehört zu meinen Top 3 Büchern 2017

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    janein
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