Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Roman

Fredrik Backman

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4.5Sterne
269 Kommentare
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Ein kleines Mädchen, ein großes Abenteuer und die Macht der Fantasie!
Nach dem Mega-Erfolg „Ein Mann namens Ove“ hat ...

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Kommentare zu "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    153 von 219 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Heidrun Täubig, 29.04.2015

    Als Buch bewertet

    Die Leseprone ist lustig und amüsant. Ich bin schon gespannt auf das ganze Buch und auf weitere Werke von diesem Autoren. Es müssen ja nicht immer Krimis sein. Ich habe mir angewöhnt bei Arztbesuchen im Wartezimmer Bücher zu lesen und dieses Buch hier eignet sich sehr gut. In der heutigen Zeit, in der es nicht leicht ist tut es gut , so ein Buch zu lesen. Die Welt um sich herum vergessen und sich einfach amüsieren u beim Lesen laut zu lachen. Ich möchte hier jetzt nicht alles wiedergeben, was in der Leseprobe steht, aber diese Oma ist toll und einzigartig. Ich bin aber auch neugierig wie Superheldin Elsa die Aufgabe meistert, die ihr die Oma aufgegeben hat und wie sie mit dem Wissen umgeht , wie es um die Oma steht. Natürlich hat das auch etwas Trauriges, aber so eine Superoma und eine Superheldin finden bestimmt den richtigen Weg.

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    janein
  • 5 Sterne

    71 von 114 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silvia, 20.05.2015

    Als Buch bewertet

    Der Autor Fredrik Backman stellt drei weibliche Generationen einer Familie vor. Die siebenjährige Elsa ist ein pfiffiges, sehr kluges Kind und ihre Oma mit 77 Jahren ganz schön unkonventionell. Regeln, Gesetze und Vorschriften sind nicht nach dem Geschmack der alten Dame. Dass alles „politisch korrekt“ sein muss, geht ihr mächtig auf die Nerven. Die ausgleichende, vermittelnde Funktion hat die Mutter von Elsa. Sie muss immer alles „ausbügeln“, wenn die Oma wieder einmal über das Ziel hinausgeschossen ist. Nach der Meinung des kleinen Mädchens verkörpert ihre Mutter die Ordnung und die Großmutter das Chaos. Mit der einfallsreichen Großmutter hat Elsa eine unbeschreiblich patente Vertraute und Freundin an ihrer Seite. Sie kommunizieren miteinander in einer Geheimsprache und entwickeln gemeinsam eine kreative, ideenreiche Fantasiewelt. Gleichzeitig bekommt das Kind vorgeführt durch das Verhalten der Großmutter, wo die Grenzen in der Gesellschaft sind. Diese Superoma hat eine „andere Version der Wahrheit“. Sie nennt sie Lügen und frei erfundene Dinge sind „wirklichkeitserweitert“. Die alte und doch so „taffe“ Frau liegt eigentlich trotz ihrer Eskapaden (Einbruch im Zoo) im Krankenhaus und durch Zufall erfährt Elsa, dass ihre Großmutter bald sterben wird. Sie hört, dass sie durch ein Testament Vorkehrungen schaffen will, für die der Anwalt zu bedenken gibt, dass Elsa noch viel zu jung ist. Der Titel des Buches deutet an, dass es im weiteren Verlauf des Buches ernst wird und die Großmutter die Enkelin auf das zukünftige Leben ohne ihre aktive Hilfe vorbereiten möchte. Ich schätze ein, dass uns eine Geschichte erwartet, die leicht und locker mit witzigen Dialogen erzählt wird, aber ganz sicher auch mit philosophischen Tiefgang über den Umgang der Generationen miteinander berichtet. Wertvoll und anregend zum Nachdenken!!!!!

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    janein
  • 5 Sterne

    38 von 59 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 19.09.2015

    Als eBook bewertet

    Elsa lebt mit ihrer Mutter und dem Stiefvater im selben Mietshaus, wie Oma. Oma ist anders. Ganz anders. Und das findet Elsa toll. Elsa ist ein wenig altklug, aber nicht blöd. Und sie arbeitet daran, ein ganz großes Rätsel zu lösen, das Oma ihr hinterlässt. Und Elsa entdeckt märchenhaftes im wahren Leben und wahres Leben in Märchen …

    Dieses Buch steckt so voller wunderbarer Sätze und Gedanken, dass mein Exemplar kunterbunt bestückt mit Pagemarkern ist. Eigentlich müsste so gut wie jeder Satz markiert werden, denn Fredrik Backman hat so viele einzigartige und so treffende Feststellungen in diese Zeilen gesteckt, dass es unmöglich ist, den schönsten Satz zu küren.

    Er hat mit Elsa und ihrer Oma zwei Protagonisten geschaffen, die absolut einzigartig und wirklich komplett „anders“ sind, dass man kaum aufhören mag zu lesen. Doch gleichzeitig habe ich einfach immer wieder Pausen beim Lesen einlegen müssen, weil die Geschichte so sehr unter die Haut ging, so stark gearbeitet hat, dass ich das voll und ganz auskosten wollte. So locker und leicht der Plot zunächst ist, so tiefgründig wird er und lässt den Leser, so er sich auf die Sache einlassen kann, völlig geplättet zurück.

    Anfangs verwirren die Märchen-Elemente ein wenig, aber schnell stellt sich heraus, dass sie Metaphern für das wahre Leben sind. Nicht in dem Sinne, in dem es Märchen immer sind, sondern Oma erzählt Elsa mit den selbsterfundenen Märchen Dinge, die sie ihr „ungeschönt“ nicht sagen mag. Nach und nach entdeckt das auch Elsa und lernt und verändert sich. Nur wenige Tage begleiten wir Elsa und ihre Familie und Mitbewohner. Am Ende haben auch wir viel gelernt.

    Der Stil ist ganz anders, als man ihn von irgendeinem Buch kennt. Er liest sich gleichzeitig flüssig und locker und doch fordert er den Leser bis an seine Grenzen. Backman lässt beim Leser ebenso die Groschen pfennigweise fallen, wie bei Elsa. Man ist mittendrin und erlebt Elsa und all die anderen Protagonisten mal als tolle Zeitgenossen, mal als Nervensägen, mal als Freund und mal als Feind. Besonders Britt-Marie schafft es, dass man sie gleichzeitig hasst und liebt.

    Elsa geht auf Schnitzeljagd und findet einen Schatz. Auch die anderen Menschen im Haus erfahren Veränderungen. Das Leben steht eben nie und nirgendwo still. Auch dann nicht, wenn der Tod immer wieder eingreift und einem nimmt, was man liebt.

    Wer ein durchgehend witziges Buch erwartet, das man auf einen Rutsch durchlesen kann, wird enttäuscht werden. Gute Dinge brauchen Zeit – auch bei Büchern gibt es das. Man sollte es wirklich in Ruhe und ganz langsam genießen, wirken lassen und sich von Backman und Elsa und Oma einfach entführen lassen. Dann entdeckt man auch all die vielen Weisheiten, die darin versteckt sind und die sehr lange nachhallen.

    Dieser Roman ist „Ein Mann namens Ove“ sehr ähnlich und doch total anders. Fredrik Backman zeigt, dass sein erstes Buch kein Zufallstreffer war und er noch sehr viel zu bieten hat. Ich freue mich sehr auf weitere Werke aus seiner Feder und vergebe sehr gerne fünf Sterne für ein Buch, das seinen festen Platz in meiner ewigen Top Ten haben wird!

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    janein
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