Pfeif drauf - morgen hast du's eh vergessen!, Jürgen Brater

Pfeif drauf - morgen hast du's eh vergessen!

Vom Vergnügen, entspannt alt zu werden

Jürgen Brater

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Endlich Zeit für den eigenen Garten. Oder für ausgiebige Urlaube, unabhängig von allen Ferienzeiten. Und lange, nette Weinabende mit guten Freunden - wann immer Sie Lust darauf haben!

Moment - das klingt so gar nicht nach Ihrem Alltag jenseits...

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Kommentare zu "Pfeif drauf - morgen hast du's eh vergessen!"

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  • 4 Sterne

    Elke S., 14.04.2018

    Vier Sterne plus und eine Empfehlung fürs Altwerden

    „Wenn ich Glück habe bin ich ja gar nicht gemeint. Vielleicht klammert sich ja hinter mir ein humpelnder Fünfundneunzigjähriger krampfhaft an seinem Rollator fest, oder der Bauch einer Hochschwangeren schwuppt in jeder Kurve gegen ihre Stehnachbarn.“ Alles beginnt mit der schockierenden Erkenntnis, „Das Sitzplatzangebot gilt zweifelsfrei mir.“ Im Bus von Jüngeren den Platz angeboten zu bekommen, ist der schockierende Auslöser für Jürgen Brater, sich übers Älterwerden Gedanken zu machen.

    Der Autor erzählt aus der Ich-Perspektive. Er reflektiert seine Gewohnheiten und Spleens, nimmt die anderer unter die Lupe und gibt Tipps, wie sich am besten zufrieden alt werden lässt. Er streift dabei fast so jedes Thema, das den Alltag im Ruhestand ausmacht, betont die Vorteile, verschweigt aber auch die negativen Seiten nicht, auch wenn sich die logerweise hauptsächlich bei anderen finden lassen. Bei dem Luxusproblem, wohin mit der vielen Freizeit angefangen, über die Gelassenheit oder die Frage „Warum habe ich im Gesicht so viele Falten, wo doch am Hintern so viel Platz dafür wäre?“ und Altersbeschwerden, bis hin zu moderner Technik, soziale Kontakte und fit bleiben im Alter ist hier alles vertreten.

    Der lockere, humorvolle Sprachstil lässt sich äußerst kurzweilig und entspannt lesen. Die angenehme Schriftgröße und zahlreiche Absätze machen das Vergnügen perfekt, auch dann, wenn die Augen nicht mehr ganz so fit sind. Man darf unheimlich viel schmunzeln, wofür viele witzige Sprüche und Gedanken, wie z.B. „Wenn man sich beim Schuhe-Binden denkt: “ und auch spitze Kommentare sowie Vergleiche der Art „Bei denen Rentner in Rudeln aus Bussen quellen wie Japaner auf Deutschlandtour“ zum Thema Gruppenreisen für Senioren, oder „Kleider allzu dürrer Frauen mangels Füllung mindestens genauso viele Falten werfen wie ihr Körper.“, um das Ruhestandsbäuchlein zu rechtfertigen, sorgen. Auch so manche Episode, die von seinen eigenen Pleiten berichtet, lässt einen beim Lesen breit grinsen. Geht es mir doch jetzt noch so, wenn ich nur daran denke, wie er der Bekannten Lydia, wegen fehl geschlagener Mnemotechnik beim Einkauf Putenschnitzel beim Grillen untermogeln muss, obwohl die kein Geflügel isst.

    Jürgen Brater ist ein zufriedener Ruheständler, der, auch wenn es nicht immer klappt, stets gute Vorsätze fasst. Den Kindern nicht zu viel reinreden, die Zeit nicht mit Jammern verschwenden, sich das Gute vor Augen halten, möglichst viele soziale Kontakte pflegen, aber eben nur mit Menschen, die einem gut tun. Ich denke er hat das Rezept für ein glückliches Alter gefunden und es wäre super, wenn er damit möglichst viele Leser anstecken könnte.

    Wirklich amüsant, fand ich seine eigenen Schusseligkeiten, von denen er berichtet. Richtig gut hat mir sein Optimismus gefallen, der stets zu spüren ist. Ich denke so einen Opa, Papa oder auch Ehemann kann sich jeder nur wünschen. Auch wie er seine Tipps präsentiert, als Empfehlung zumindest darüber nachzudenken, aber eben ohne erhobenen Zeigefinger, fand ich sehr angenehm und gelungen. Nicht ganz so gut hat mir gefallen, dass er Dinge, die andere gern tun, wie z.B. Ehrenamt, Vereinsleben, Volkshochschulkurse oder auch Rentner WG´s schon ein wenig ins Lächerliche zieht bzw. madig macht, weil sie für einen eigenbrötlerischen Menschen wie ihn, der liebend gerne stundenlang auf dem Hochsitz seiner Jagdleidenschaft nachgeht, nichts sind. Wobei sich die Spleens und Problemchen anderer, die noch viel schlimmer sind, vor Augen zu halten, aber eben vielleicht einfach zufriedener macht. Ab und an empfand ich beim Lesen die eine oder andere Länge, aber insgesamt hatte ich wirklich amüsante Unterhaltung. Ich bin jetzt vierzig und ich habe mir fest vorgenommen, mir diese Tipps, spätestens wenn ich in Ruhestand gehe, noch einmal zu Gemüte führen werde. „Jedes Lebensalter hat seine Vor- und Nachteile. Man muss die Vorteile nach Kräften nutzen und die Nachteile in Gottes Namen in Kauf nehmen.“ Ich hoffe, dass ich das auch in seinem Alter noch so sehen kann, wie er.

    „Es ist wichtiger, den Jahren mehr Leben zu geben als dem Leben mehr Jahre“ mit dem Zitat, das der Autor von Curd Jürgens entlehnt, möchte ich die Besprechung schließen, denn ich denke, wenn man seine Tipps beherzt und sich vom Optimismus und der Gelassenheit Jürgen Braters anstecken lässt, hat man die besten Chancen darauf. Ich kann mir das Buch auch super als Geschenk zum Ruhestand vorstellen oder auch für diejenigen, bei denen der Altersstarrsinn zu sehr zugeschlagen hat, aber auch für alle anderen, die gerne etwas dafür tun wollen, gelassenen und vergnügt alt zu werden.

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    janein
  • 4 Sterne

    katikatharinenhof, 18.04.2018

    Wie oft hört man, dass man im Ruhestand endlich Zeit für all das hat, was sonst im Hintertreffen ist. Der vernachlässigte Garten, Zeit für Freunde, endlich in Ruhe einen guten Wein genießen und vor allen Dingen Urlaub in der günstigen Nicht-Ferienzeit.
    Doch dann steht man am Beginn des neuen Lebensabschnitts und was passiert - genau: Es wird gejammert.

    Damit das nicht passiert, hat Jürgen Bräter diesen wundervollen, humorigen Ratgeber zum gelassenen Älterwerden verfasst und mit seinen Tipps und Anregungen den Weg zum ersehnten Ruhestand perfekt geebnet. Kurzweilig und mit sehr bildlichen Szenen werden hier die ersten Schritte in das Leben ab 60+ beschrieben und es steht für mich fest - so macht das älter werden definitiv Spaß und es geht kein Funken Lebensfreude verloren. Ein Mut-mach-Buch für alle, die dem letzten Lebensabschnitt gelassen, humorvoll und mit einer guten Portion Selbstironie entgegenblicken wollen :-)

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    janein

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