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Roman ohne U

Roman
 
 
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Der neue Roman von Bestseller-Autorin Judith W. Taschler!

"Die Schreibmaschine funktioniert noch einwandfrei. Nur das U macht Faxen."
So beginnt ein gebrochener Mann Mitte der Sechziger Jahre, nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, seine...
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Kommentare zu "Roman ohne U"
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  • 5 Sterne

    11 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Beate H., 20.03.2018

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Zu Beginn konnte ich mich nicht gleich in die Schreibweise einfinden (verschiedene Personengeschichten), aber als mir dann alle Personen vertraut waren, gings sehr flüssig voran.
    Ich fand auch schön, wie zum Schluss alles "zusammenläuft" und "-hängt".

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  • 5 Sterne

    7 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lorelai, 09.03.2020 bei bewertet

    Der »Roman ohne U« hat mich wie nur wenige seiner Art beeindruckt. Judith W. Taschler zeigt darin ihr einzigartiges Erzähltalent. Sie konstruiert einen Stoff auf geniale Weise, die Figurenkonstellation ist komplementär. Das Buch ist spannend, denn Judith W. Taschler hat auch ein perfektes Gefühl für die erzählte Zeit. Sie macht Andeutungen, hebt sich Details auf, verschweigt, solange es nötig ist, damit Wendungen ihren optimalen Aha-Effekt bei ihren LeserInnen auslösen können. So bleibt es bis zur letzten Seite Atem raubend, denn auch bis dahin hat sie sich ein Detail aufgehoben, das man auf die falsche Art zu kennen glaubte.

    Judith W. Taschler hat ein literarisches Juwel geschaffen, etwas, das der belletristischen Vollkommenheit unglaublich nahekommt. Dabei wirkt sie nicht befremdlich-intellektuell, treibt keine Scherze mit dem Verständnis ihrer LeserInnen, lässt nichts im Unklaren. Sie wirft Fragen auf, die sie beantwortet, irgendwann später vielleicht und nach einigen Hakenschlägen; doch auf jeden Fall werden sie beantwortet.

    Diese wunderbare österreichische Erzählerin bleibt sich dabei treu, sie läuft geradeaus, obwohl einen manchmal das Gefühl zu täuschen scheint. Etwas, was Schriftsteller nicht immer tun, was aber eine gute Schriftstellerin ausmacht: Taschler schreibt nicht vordergründig für sich, sondern für ihre LeserInnen. Sie nimmt sie immer mit, hält sie sicher in ihren Armen, auch wenn der Weg gelegentlich verworren wirkt. Dieses tröstliche Vertrauen, das entsteht, ist angenehm und nimmt die LeserInnen für den Roman, seine Helden und die Autorin ein.

    Drei Dinge ragen diesbezüglich besonders hervor: Da ist der permanente Hinweis zu Beginn jedes Kapitels, aus welcher Figurenperspektive die folgenden Absätze erzählt werden. Das ist wichtig, da diese Perspektiven alternieren. Daneben fügt Taschler den Kapiteln eine gewisse chronologische Ordnung zu, die Erwähnung des (fiktiven) Datums lässt den Leser erkennen, ob dies eine Rückschau ist und wenn ja, in welches Jahr sie reicht. Das ist sehr hilfreich und erhöht die Lesbarkeit immens. Ein drittes Moment ist die direkte Ansprache ihrer LeserInnen, diese ist, wenn sie denn vorgenommen wird, ein amüsantes, originelles Detail. Folgend zwei Beispiele, zunächst auf Seite 110: »… (Es war dieses Erröten, das Julius zutiefst irritieren und den Verlauf ihrer Beziehung wesentlich beeinflussen sollte. Aber dazu später.)« Oder nicht weniger neckisch auf Seite 253: »… (Stephanie empfahl ihm das Interalpen-Hotel, das sich dreißig Kilometer westlich von Innsbruck, mitten im Wald, befand, wir erinnern uns daran.)«

    Natürlich muss man den wunderbaren Stoff, die Geschichte, erwähnen. Mehrere ineinander verwobene Handlungsstränge bilden den Plot. Katharina, eine Vierfach-Mutter, arbeitet als Biografin. Ihr Mann Julius war viele Jahre Außendienstler und hat eine Affäre mit einer Architektin. Diese gab Katharina Aufzeichnungen ihres Onkels Thomas, der 1945 durch einen Dummen-Jungen-Streich von den Russen von Österreich nach Russland deportiert wurde und nach zwanzig Jahren sibirischer Haft (Gulag) 1965 traumatisiert nach Österreich zurückkehrte. Seine Lebensgeschichte vertraute er damals seiner Schreibmaschine an, die den Buchstaben U nicht mehr lesbar anschlagen kann.

    Man muss das Buch lesen, um zu begreifen, wie alles zusammenhängt, man sollte es lesen, denn es ist unglaublich spannend. Genau genommen erschüttert es zutiefst, macht betroffen, bestärkt den überzeugten Pazifisten, mag kaum Hoffnung machen und bleibt bis zum letzten Satz unvorhersehbar. Ein ausgesprochen lesenswertes Buch.

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