Saukerl

Kriminalroman. Kommissar Alois Schöns 1. Fall
 
 
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Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Stall. Ehefrau, Geliebte, Nachbarn - alle hatten Motive, den Frauenheld umzubringen. Die Erkenntnisse, die Hauptkommissar Alois Schön und sein junges Team bei ihren Ermittlungen ans Tageslicht befördern,...
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Schweinebauer Anton Huber liegt erschossen in seinem Stall. Ehefrau, Geliebte, Nachbarn - alle hatten Motive, den Frauenheld umzubringen. Die Erkenntnisse, die Hauptkommissar Alois Schön und sein junges Team bei ihren Ermittlungen ans Tageslicht befördern,...

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Kommentare zu "Saukerl"

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  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 04.03.2016

    Saukerl, Kriminalroman und absolut gelungenes Debüt von Ulrich Radermacher

    Cover:
    Passend zum ländlichen Flair in dem der Mord am „Saukerl“ stattfindet.

    Inhalt:
    Schweinebauer Anton Huber wird von seiner Ex-Geliebten leblos im Schweinestall entdeckt. Schnell wird klar dass er erschossen wurde.
    Bei den Ermittlungen stellt sich schnell heraus, dass es viele Motive für diese Tat gibt. Die Frauen flogen alle auf den „feschen Kerl“ und es war ein offenes Geheimnis, dass er alles mitnahm was ihm geboten wurde.
    Durch den Gestank seiner Schweine, machte er sich auch wieder viele Feinde, denn für die Gastronomie hängt da schon eine Existenz mal in der Luft.
    Sogar seine eigene Familie, Frau und Kinder (Max + Cordula) sind nicht gut auf Anton Huber zu sprechen.
    Wie soll die Polizei nur in einem solchen „Saustall“ aufräumen und die Wahrheit ans Licht bringen?

    Meine Meinung:
    Der erste Fall von Hauptkommissar Alois Schön ist absolut gelungen und ich freu mich jetzt schon auf weitere Fälle.
    Das Team um Alois Schön mit Natascha Frey, den Kommissaranwärtern Julia und Martin ist sehr sympathisch und menschlich. Wir erfahren gerade so viel von ihnen, dass wir uns ein gutes Bild von ihnen machen können, dass es aber die Krimihandlung nicht stört. Besonders der Franke Martin ist mir sowas von ans Herz gewachsen, denn er darf seinen Dialekt einbringen und das sorgt mehr als einmal für einen Lacher meinerseits (z.B. geboschdet = gepostet, Worschdfabrig, und ganz klasse – Dadwaff = Tatwaffe).

    Das Opfer und die vielen Tatverdächtigen werden sehr gut beschrieben und immer wieder werden neue Facetten und Hintergründe ausgegraben, Verdächtige entlastet und wieder belastet. So dass wir bei Lesen immer wieder schwanken und neu ins Grübeln kommen. Hier war für mich ein klitzekleiner Absacker.

    Als dann die Familie immer mehr ins Blickfeld rückt, ahnt man, dass es hier im privaten ein größeres Geheimnis bzw. Probleme gibt und dass hier der Ausgangspunkt zur Tat gesucht werden muss.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend (mit dem lokalen Dialekt wird es sehr authentisch und ein gewisser Humor blitz durch). Je mehr wir uns dem Ende nähern desto mehr werden wir in den Sog der Ermittlungen und Erkenntnisse hineingezogen.
    Und auch wenn wir ahnen, in welche Richtung es geht, gibt es bis zum Ende neue Wendungen und ein gewisses Entsetzten ergreift mich.

    Autor:
    Ulrich Radermacher, geb. 1964 in Trier, studierte nach einer Banklehre BWL. 1990 zog er in den Landkreis Freising. Er ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen und unabhängiger Vermögensberater. Gepackt von der Leidenschaft des Schreibens verfasste er die Manuskripte für zwei München-Krimis und der Entwurf eines Liebesromans liegt ebenfalls in der Schublade.

    Mein Fazit:
    Ein toller Krimi, die Spannung steigt immer mehr und auch wenn man das Ende ahnt gibt es bis zum Schluss Überraschungen. Menschliche Abgründe tun sich auf und aus Opfern werden Täter.
    Bin schon sehr gespannt auf den nächsten Fall.
    Von mir 5 Sterne und eine absolute Kauf- und Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby H., 04.03.2016

    Die Lehrerin Martina Scharf kommt auf ihrer Radtour am Schweinestall von Bauer Anton Huber vorbei. Angelockt vom Gequieke vieler Schweine findet sie den Bauern in seinem Stall - tot - erschossen. Alois Schön, Leiter der Münchner Mordkommission, mit seinem Team beginnt mit den Ermittlungen, die sich wegen der vielen Personen mit einem Motiv, eher schwierig gestalten. Als Ehefrau Maria mit aufgeschnittenen Pulsadern und aufgeschlitzter Kehle im stillgelegten Kieswerk Waldperlach gefunden wird, beginnen die Ermittlungen wieder von vorn und die Ermittler stoßen auf ein Familiengeheimnis, dass sie so nicht erwartet hatten.

    Der Debütroman von Ulrich Radermacher spielt in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, was mich veranlasst hat, dieses Buch unbedingt lesen zu müssen. Und ich habe es absolut nicht bereut. Kommissar Alois Schön ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Und auch seine quirlige Freundin Beate, die ihn mit ihrem Temperament hier und da etwas überfordert, gefällt mir sehr gut. Seinen Kollegen Martin aus dem Frankenland erkennt man sofort an seinem fränkischen Dialekt. Die bayerische Sprache kommt natürlich auch nicht zu kurz und gibt der dörflich angehauchten Geschichte den richtigen lokalen Anstrich. Da ich immer wieder etwas aus dem persönlichen Umfeld der Kommissare aber auch der Dorfbewohner erfahre, lässt mich ganz schnell "mit dazu gehören".

    Der Fall selbst ist etwas verzwickt und spielt in tragischer Weise mehr in die Bauernfamilie hinein, als zuerst vermutet. Hier wird ein familiäres Thema angesprochen, das aus dem Alltäglichen herausfällt. Die Aufklärung und die Motivation des Mörders werden sehr treffend und plausibel dargestellt.

    Der manchmal etwas derbe Ton und der treffende, manchmal bissige Humor haben das Lesen für mich zum absoluten Vergnügen gemacht. Die Seiten sind mir nur so durch die Hände geflogen.

    Mit dem Saukerl ist Ulrich Radermacher ein Debüt gelungen, das von mir die volle Punktzahl erhält. Und ich hoffe, bald mehr von Kommissar Schön und seinem Team zu lesen.

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    janein

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