Schöffin Ruth Holländer Band 2: Sündenbock

Ein Fall für Schöffin Ruth Holländer
 
 
Merken
Teilen
Merken
Teilen
 
 
Im Zweifel für die Unschuld - der zweite Fall für Schöffin Ruth Holländer
lieferbar
versandkostenfrei

Bestellnummer: 5861455

Buch9.99
In den Warenkorb
  • Kauf auf Rechnung
  • Kostenlose Rücksendung
lieferbar
versandkostenfrei

Bestellnummer: 5861455

Buch9.99
In den Warenkorb
Im Zweifel für die Unschuld - der zweite Fall für Schöffin Ruth Holländer

Kommentare zu "Schöffin Ruth Holländer Band 2: Sündenbock"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gudrun K., 30.03.2015

    Dies ist der zweite Fall der Schöffin Ruth Holländer. Kenne den 1. Fall nicht, konnte dieses Buch jedoch ohne weitere Vorkenntnisse hervorragend lesen.

    Gleich zu Beginn hat die Autorin die Charaktere und deren spezifischen Eigenschaften ins Bild gesetzt, dass es leicht möglich war, sich in deren Gemütsverfassung hineinzuversetzen.

    Der Schreibstil von Judith Arendt lässt den Leser das Buch einfach nicht mehr weglegen. Spitze.


    Im Kriminalroman dreht es sich um Ruth Holländer, die als ehrenamtliche Schöffin arbeitet. "Ihr" neuer Fall handelt vom Rentner Jürgen Dombroschke und von seiner Frau Margit, der klar zu sein scheint, aber, weit gefehlt.....

    Ausserdem ist das Leben von Ruth alles andere als langweilig und hier werden die unterschiedlichsten Facetten interessant und abwechslungsreich dargestellt.


    Mein Fazit: spannender und interessanter Fall - super lesenswert

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    c, 06.03.2015

    Geglückte Fortsetzung der Krimi-Reihe um Schöffin Ruth Holländer

    Dies ist der 2. Fall um Ruth Holländer, die als Schöffin zu Gericht bestellt wurde. Mittlerweile hat sie schon einigen Gerichstprozessen beigewohnt und nun ist es wieder ein Mordfall. Der Rentner Jürgen Dombroschke soll seine schwer pflegebedürftige und an Parkinson erkrankte Frau langsam mit Rattengift umgebracht haben. Da die Vergiftung mit Rattengift ähnliche Symptome wie die Parkinson-Krankheit verursachte und die Krankheit bei Frau Dobrosche schon seit einiger Zeit schlimmer geworden war, hatte auch der Hausarzt keinen Verdacht geschöpft. Als sie dann starb, hatte ihr Mann sie einige Wochen in der Wohnung liegen lassen und ihren Tod nicht gemeldet. Er war einfach überfordert. Erst als ihn sein Freund besuchte und dieser die Tote aufgrund des schrecklichen Gestanks in der Wohnung bemerkte, wurde die Polizei benachrichtigt und die Dinge nahmen ihren Lauf. Alarmiert durch das seltsame Verhalten des Ehemannes, kam die Polizei dem Verbrechen auf die Spur. Jürgen Dombroschke sprach nicht viel, aber er behauptete, seine Ehefrau bestimmt nicht willentlich mit dem Rattengift umgebracht zu haben, wenn - dann nur aus Versehen.
    Vor Gericht kann sich Ruth ihn auch nicht als kaltblütigen Mörder vorstellen. Der kleine, schmächtige und schüchtern wirkende Mann, der sehr gepflegt in seiner wenn auch altmodischen Kleidung daherkommt, wirkt sehr unscheinbar. Aus der Vernehmung vor Gericht erfährt man, daß er seine Frau sehr geliebt hat und das Tanzen ihrer beider Leidenschaft war. Seine Frau war die tonangebende Person in der Ehe, die leider kinderlos geblieben ist. Beide hatten durch ihre Tanzturniere ein schönes Leben bis es zu der schrecklichen Erkrakung der Frau kam. Danach war sie verbittert und ließ dies ihren Mann deutlich spüren. Somit stellt sich den Schöffen und den Richtern die Frage, ob dies der Auslöser für die Tat war, denn einen anderen Verdächtigen als den Ehemann gibt es nicht. Nur der enge Freund des Verstorbenen irritiert Ruth ein wenig und sie begibt sich auf eigene Spurensuche. Diese wird allerdings sehr gefährlich für Ruth.
    Neben diesem neuen Gerichtsfall beschäftigt sie aber auch wieder ihr Privatleben. Ihre Beziehung zu dem Staastsanwalt, den sie bei ihrem 1. Prozess kennengelernt hat, gestaltet sich alles andere als leicht und auch die fast erwachsenen Kinder sorgen für Trubel. Neben all diesen Sorgen muß Ruth auch schließlich noch ihr Bistro am Laufen halten.
    Schon der 1. Roman um Ruth Holländer hatte mir ausnehmend gut gefallen und ich habe mich sehr gefreut, daß daraus eine Reihe geworden ist. Der 2. Band knüpft wunderbar an den 1. Band an. Die Protagonistin Ruth ist eine sympathische Frau mit normalen Alltagssorgen und einem gesunden Rechtsempfinden, mit der man sich als Leser gut identifizieren kann. Die Handlung wechselt wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit, was angenehme Spannung erzeugt. Die Geschichte berührt auch dies Mal sehr und zeigt wieder, wieviel menschliche Tragödien es doch geben kann.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    mrs-lucky, 18.03.2015

    Schöffin Ruth Holländer und zwei Ehedramen:
    „Sündenbock“ ist der zweite Band aus der Feder von Judith Arendt um die Schöffin Ruth Holländer, für mich war es der Einstieg in die Reihe. Auch wenn ich den ersten Band nicht kenne, bin ich problemlos in die Reihe hinein gekommen. Zu Beginn der Geschichte werden die wichtigsten Charaktere und Zusammenhänge schnell klar. Ruth Holländer ist 50 Jahre alt und wurde vor etwa einem Jahr als Schöffin an das Berliner Landgericht berufen. Es ist nicht immer leicht für sie, die Termine dort war zu nehmen, da sie selbstständig ist und alleine ein kleines französisches Bistro betreibt. Ruth ist ihr Ehrenamt jedoch sehr wichtig, und diesmal wird sie für einen Fall eingesetzt, der sie besonders erschüttert, und der ihr auch außerhalb des Gerichtssaals keine Ruhe lässt. Der Rentner Jürgen Dombroschke soll seine an Parkinson erkrankte Frau vergiftet haben. Besonders erschütternd ist die Tatsache, dass er es nach dem Tod seiner Frau nicht fertig gebracht hat, ihr Ableben zu melden, sondern mehr als 2 Wochen mit der Leiche in der Wohnung verbracht hat. Der Leser bekommt in Rückblenden Einblicke in das Leben des Ehepaars Dombroschke und erfährt Stück für Stück, dass nicht alles so harmonisch war, wie es nach Außen schien. Gar nicht zu der Geschichte scheint zunächst der Handlungsstrang um die Obdachlose Elena zu passen, der zwischendurch auftaucht, am Ende löst sich jedoch alles schlüssig auf.
    Der Krimi verläuft zunächst ruhig, der Fall um Jürgen Dombroschke geht neben Ruths privaten Problemen und Nebenhandlungen unter, gegen Ende gibt es dann jedoch einige hochdramatische Entwicklungen und Überraschungen. Diese Reihe ist etwas Besonderes, weil die Geschichte aus anderer Sicht erzählt wird, das ist aber gleichzeitig auch seine Schwäche. Ruth steht mit ihren familiären Verwicklungen und ihrer problematischen Beziehung zu Staatsanwalt Hannes Eisenrauch etwas zu sehr im Vordergrund, das lässt wenig Spannung aufkommen. Dabei wird gerade die Geschichte um das Ehepaar Dombroschke sehr einfühlsam geschildert, ihr Schicksal hat mich ebenso wie die Auflösung am Ende sehr berührt. Der Fall ist bewegend und schlüssig, insgesamt würde ich das Buch aber eher als seichten Krimi einstufen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

Andere Kunden kauften auch

Mehr Bücher von Judith Arendt

Weitere Empfehlungen zu „Schöffin Ruth Holländer Band 2: Sündenbock “

0 Gebrauchte Artikel zu „Schöffin Ruth Holländer Band 2: Sündenbock“

ZustandPreisPortoZahlungVerkäuferRating
  • Kauf auf Rechnung
  • Kostenlose Rücksendung