Stell dir vor, dass ich dich liebe

Roman

Jennifer Niven

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
39 Kommentare
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Der eine Mensch, der dein Leben verändert

Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu...

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Kommentare zu "Stell dir vor, dass ich dich liebe"

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  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    thebookpassion, 19.07.2017

    Jack zählt zu den beliebtesten Schülern und wird von so einigen bewundert, doch niemand kennt sein größtes Geheimnis. Jack kann sich die Gesichter seiner Mitmenschen nicht merken, denn er ist Geschichtsblind. Ein jeder sieht für Jack gleich aus und so kann er selbst seine Freundin nicht von anderen Frauen unterscheiden. Jack versucht immer cool und lässig zubleiben und alles so wirken zu lassen, als ob es gewollt ist. Libby ist das komplette Gegenteil von Jack, sie ist übergewichtig und absolut nicht beliebt, sie reagiert Leidenschaftlich und ist daher oft nicht lässig. Sie ist auch unglaublich mutig und versucht sich eben nicht vor den anderen Leuten zu verstecken.
    Ich habe schon den Debütroman der Autorin“ All die verdammt perfekten Tage“ gelesen und war absolut begeistert. Ich war daher auf den nächsten Roman sehr gespannt. Ich finde das Cover übrigens absolut schrecklich und hätte ich nicht den eben erwähnten Roman schon von der Autorin gelesen wäre ich an „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ im Bücherladen definitiv vorbeigegangen. Das pinke Cover schreit mir einfach zu sehr nach Kitsch und Klischee. Von der Autorin erwarte ich jedoch eine eher unkonventionelle Geschichte und diese Erwartung wurde auch zum Teil erfüllt. So werden aktuelle Themen wie z.B. Mobbing und auch Body shaming aufgegriffen.
    Mir hat es unglaublich gefallen, dass Libby die deutlich stärkere Figur ist und vielmehr Jack Hilfe benötigt, um sich endlich aus seinem eigenen Gefängnis zu befreien. Libby ist so unfassbar stark und ich liebe ihren Humor und die Art, wie sie Probleme anpackt und sich einfach nicht unterkriegen lässt. Sie ist sich ihrer Schwächen bewusst, kann im Großen und Ganzen jedoch super mit ihnen umgehen und das mach sie definitiv ziemlich offensiv. Durch eine schwierige Phase ist sie extrem dick geworden und kämpft immer noch gegen die Pfunde an. Jack versucht hingegen seine Probleme zu verstecken frei nach dem Motto: Niemand merkt es und dann gibt es auch kein Problem, um das man sich kümmern muss. Er versucht seine Probleme zu verstecken, dabei benötigt er unbedingt jemandem zum Reden. Die Protagonisten versprechen also gerade zu Anfang eine Liebesgeschichte außerhalb von Kitsch und Klischees. Es gibt keine Frau, die von einem Mann gerettet werden muss, denn hier sind die Rollen deutlich vertauscht. Doch gerade das Ende hat mich nicht unbedingt überzeugt. Zum Schluss ging mir vieles einfach zu schnell, sodass die Story rund um Libby und Jack doch in eine eher kitschige Liebesgeschichte abrutscht. Viele Probleme dir aufgekommen sind, wurden mir einfach viel zu leicht und schnell gelöst.
    Insgesamt konnte mich „Stell dir vor, dass ich dich liebe“ gut unterhalten. Vor allem Libby konnte mich absolut begeistern. Selten ist mir so eine witzige, natürliche Protagonistin untergekommen. Leider konnte mich das Ende nicht ganz überzeugen, sodass die Autorin nicht ganz an ihren Debütroman anknüpfen konnte.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Weinlachgummi, 25.06.2017

    Warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte? Weil ich All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven geliebt habe, es war mein Jahreshighlight 2015. Da waren die Erwartungen natürlich hoch. Viel zu hoch. Stell dir vor, dass ich dich liebe hat mir sehr gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie sein Vorgänger, was aber auch klar war. Da die Thematik eine ganz andere ist.

    Das bin ich.
    Nichts wird je wieder gut sein, nichts so, wie es war, aber ich gewöhne mich daran.
    Vielleicht werde ich doch noch ein normales Leben bekommen.
    Seite 99

    In Stell dir vor, dass ich dich liebe oder mit dem Original Titel, den ich schöner und passender finde, Holding Up the Univers, geht es um Jack und Libby. Jack kann keine Gesichter sehen, er leidet an Gesichtsblindheit. Kaum dreht sich jemand um, ist sein Gesicht wie weggewischt und er erkennt die Person nicht mehr. Freunde und Familie auf der Straße erkennen, unmöglich. Und das Schlimmste, niemand weiß davon. Er trägt die Last ganz alleine. Bis Libby kommt. Libby kommt neu an die Schule, davor wurde sie zu Hause Unterricht und davor wurde sie aus ihrem Haus gerettet. Mit einem Kran. Denn Libby war extrem übergewichtig, noch heute ist sie alles andere als schlank. Aber sie will sich nicht mehr vor dem Leben verstecken. Zusammen ergeben die beiden ein herrlich unperfektes Paar.

    Aber was geht die anderen mein Gewicht an?
    Solange ich nicht gerade auf ihnen drauf sitze, was kümmert es sie?
    Seite 367

    Trotz zwei unterschiedlicher Verlagshäuser passen die Bücher optisch super zusammen. Gleiches Format, gleiches Design, da hat sich mein leicht neurotisches Herz gefreut. So auch beim Inhalt. Die Charaktere sind zwar sehr unterschiedlich, aber trotzdem durch ihre Einzigartigkeit und ihre Stärke sehr ähnlich. Genauso wie die Story, wieder geht es um Mut. Mut am Leben teilzunehmen, Mut einen Verlust zu verkrafteten und trotzdem weiter zu machen. Mut, der zu sein, der man ist. Ich liebe die Charaktere von Jennifer Niven, weil sie etwas ganz Besonderes sind. Sie haben Ecken und Kanten, definieren sich aber nicht durch ihre Verluste und Krankheiten, sondern durch ihre innere Stärke. Hier hängt Jack Libby lange zeit hinter her, Libby ist schon einige Schritte weiter und legt eine Einstellung zu Tage, die mehr als Bewundernswert ist. So war sie mir auch sehr sympathisch. Jack hingegen hätte ich manchmal gerne etwas ins Ohr geflüstert, um ihn auf den richtigen Weg zu bringen.

    Es ist anstrengend, die ganze Zeit nach den Menschen suchen zu müssen, die man liebt.
    Seite 134

    Eine 0815 Liebesgeschichte gibt es hier nicht. Trotzdem kommt die Liebe natürlich nicht zu kurz. Sie steht aber nicht im Mittelpunkt, sondern eher die Entwicklung der beiden. Wie Libby es schafft, den normalen Alltag eines Teenager zu meistern. Was, wenn man als Amerikas fettester Teenager in den Schlagzeilen war, nicht so einfach ist. Und wie Jack sich mit seiner Krankheit durch den Alltag mogelt. Bis es irgendwann nicht mehr geht. Die Vorstellung keine Gesichter erkennen zu können ist erschreckend. Ich fühle mich im Winter schon hilflos, wenn ich in ein Restaurant komme, meine Brille anläuft und ich meine Verabredung so nicht sehen kann. Oder wie es für Libby sein muss, immer aufzufallen, immer angestarrt zu werden und leider auch oft beschimpft zu werden. Und genau deswegen macht das Buch auch Mut und hat einen sehr positiven Touch, weil beide trotzdem ihr Leben leben.

    Fazit:
    Wieder ein tolles Buch von Jennifer Niven, mit besonderen Charakteren und einer berührenden Story.
    An All die verdammt perfekten Tage kommt es für mich nicht ran, was aber auch klar war.
    Ein Buch, das Mut macht. Mut zu sich selbst zu stehen, sich zu akzeptieren, sein Leben zu leben und auch wenn es schwerfällt, manchmal anderen zu vertrauen.

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    janein
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