Tief im Wald und unter der Erde

Thriller

Andreas Winkelmann

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Es lebt tief im Wald. Es verfolgt dich. Und es tötet ...

Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie...

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Kommentare zu "Tief im Wald und unter der Erde"

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  • 5 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elisabeth Gl., 08.08.2013

    Als eBook bewertet

    Ich habe diese Buch vor einigen Jahren gelesen und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Spannend bis zur letzten Seite!!! Sehr empfehlenswert. Ich werde es bestimmt nochmals lesen.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine S., 14.01.2019

    Als Buch bewertet

    Mich hat das Cover direkt angesprochen, deswegen, und wegen dem vielversprechenden Klappentext, bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden. Um das schon mal vorweg zu nehmen, leider war es dann aber nicht ganz das, was ich erwartet hatte.

    Direkt am Anfang wird der tragische Unfall der vier Jugendlichen beschrieben, was sehr gut und spannend dargestellt wird. Danach erfolgt ein einjähriger Zeitsprung und auch dies fand ich noch sehr spannend. Melanie, die vor einem Jahr mit hätte im Auto sitzen sollen, entkommt an der Bahnschranke, an der ihre Freunde verunglückt sind, nur knapp einer Katastrophe, aber niemand möchte der verängstigten jungen Frau glauben. Als dann aber Jasmin Dreyer verschwindet, die mit ihrem Fahrrad die Selbe strecke wie Melanie fuhr, beginnt man langsam, Melanies Vermutungen und Ausführungen ernst zu nehmen.

    Polizistin Nele Karminter nimmt zusammen mit einem Team die Ermittlungen im mysteriösen Fall von Jasmin Dreyer auf. Schnell wird klar, dass Jasmin nicht die einzige verschwundene junge Frau bleiben soll und ein Katz- und Maus- Spiel beginnt.

    Das Buch liest sich am Anfang noch ganz gut, aber dann ging es nur noch Berg ab. Zunächst einmal war ich persönlich vom Täter etwas enttäuscht, laut dem Klappentext hatte ich etwas anderes erwartet. Schnell war klar, wer für das Verschwinden und den tödlichen Unfall vor einem Jahr verantwortlich war und so kam bei mir nicht wirklich viel Spannung auf. Die wenigen spannenden Momente waren leider sehr schnell wieder vorbei. Viele Handlungen fand ich sehr vorhersehbar und oft auch ein bisschen langweilig.

    Der Klappentext passt meiner Meinung nach nicht wirklich zu dem, was im Buch erzählt wird. Ich ging davon aus, dass Melanie eine große Rolle spielt, aber sie tauchte gar nicht mehr auf und auch wer oder was die schemenhafte Gestalt ist, ist sehr schnell aufgeklärt und nicht sehr spektakulär. Wirklich gut fand ich dagegen die sehr emotionalen und verstörenden Rückblicke in das Seelenleben des Täters, es konnte das Buch für mich aber auch nicht mehr retten.

    Der Schreibstil des Autors hat mir dagegen ganz gut gefallen. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben, so dass ich es recht schnell lesen konnte. Gelegentlich sind die Beschreibungen sehr brutal, was aber wiederum gut zur Geschichte passt.

    Fazit: Da ich einfach etwas anderes erwartet hatte, war ich ein wenig enttäuscht von dem Buch. Teilweise habe ich mich wirklich gelangweilt, denn eigentlich war nach der Hälfte des Buches für mich klar, wie es enden wird und genauso kam es auch. Die Geschichte war ok, war aber nichts Außergewöhnliches. Von mir ist dieser Thriller daher nur bedingt zu empfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Josefine S., 28.01.2019

    Als Buch bewertet

    … geht tief in die Seele und unter die Haut
    Es ist dunkelste Nacht, nur das Rotsignal der verschlossenen Bahnschranke kämpft vergebens darum die Dunkelheit zurück zu drängen. Ausgerechnet an diesem Bahnübergang starben bei einem mysteriösen Unfall Melanies Freunde. Pure Panik und Angst packen sie, wenn sie hier des nachts halten muss. Jedes Mal fühlt es sich so an, als würde das schwärzeste der Nacht sich zu einer unheilvollen Gestalt manifestieren und seine dunklen Hände nach ihr ausstrecken. Keiner glaubt ihr, dass der angebliche Unfall, keiner war. Selbst ihre Familie denkt, sie kämpfe noch mit dem Schicksal ihrer Freunde als plötzlich ein junges Mädchen Namens Jasmin verschwindet. Nur ihr Fahrrad bleibt zurück – im Unterholz, genau an eben jener Bahnschranke…
    Tief im Wald und unter der Erde ist Andreas Winkelmanns Auftakt zur Nele Karminter Reihe. Erstmals erschienen 2009, erfreut sich das Buch Ende 2018 einer Neuauflage mit sehr ansprechendem Coverdesign. Ebenfalls zur Reihe gehört der Titel: Bleicher Tod. Man begleitet Kriminalhauptkommissarin Nele Karminter bei dem Versuch die verschwundene Jasmin ausfindig zu machen. Was zunächst nach einem entlaufenen Teenager aussieht bekommt mit dem Fund ihres Fahrrades eine grausige Bedeutung. Nele ist auf sich und ihr Team gestellt um den Täter zu finden. Das Problem ist nur er hinterlässt, wie von Geisterhand, keine Spuren. Die Suche wird zur schier unlösbaren Aufgabe für sie, da der Täter immer einen Schritt voraus zu sein scheint.
    Andreas Winkelmann wechselt zwischen Neles Sicht der Ermittlungen, der Opferperspektive und sogar in die des Täters. Es gibt zum Teil ziemlich tiefgreifende Erinnerungen an die Vergangenheit des Entführers. Winkelmanns Beschreibungen lassen dem Leser den Atem stocken und die Tränen in die Augen treiben. Gerade das Geheimnis um die Identität des Täters gestaltet er wie ein Puzzle dessen zu legende Teile er erst nach und nach aufdeckt. Spannung ist durch das alternieren der Perspektiven immer vorhanden. Er schafft es sowohl ein Teil von Neles Privatleben, als auch die Ermittlungsarbeit darzustellen ohne langatmige Passagen zu erzeugen. Die Idee hinter der Story ist ausgefallen und die Umsetzung ist gut durchdacht. Es gelingt ihm dank seines Schreibstils und der Umgebung eine drückende, gar beklemmende Atmosphäre zu schaffen, in der man förmlich den Hauch des bösen im Nacken spürt. Besonders ergreifend fand ich die tief emotional und psychisch belastete Seite des Täters und den Showdown der zwar länger als üblich, jedoch sehr fulminant und Nervenzerreißend ausgearbeitet war. Die Sog Wirkung war enorm, man konnte zum Schluss das Buch kaum aus der Hand legen, geschweige denn alleine in einem dunklen Raum sitzen. So muss ein Thriller sein!
    Fazit: Tief im Wald und unter der Erde ist eine klare Empfehlung an alle, die gerne durchweg Spannung haben und eine mitreißend beängstigende Thriller Story wollen.

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    janein
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