Träume am Ende des Weges

Kleine Galerie unsterblicher Namen
 
 
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Besonderen Momenten im Leben großer Persönlichkeiten nähert sich Michael Böhm auf literarischen Pfaden. Er erzählt fesselnd von der Vision Heinrichs des Seefahrers am letzten Tag seines Lebens, schildert einen friedlichen Augenblick Friedrich Schillers auf...
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Kommentar zu "Träume am Ende des Weges"

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 21.09.2019

    Der Autor dieses Buches schreibt über Momente im Leben berühmter Persönlichkeiten und nicht selten erzählt er dabei auch ein ganzes Stück ihrer Biografie.
    Es ist kein besonders wichtiges Buch, aber doch gut lesbar.
    Wenn Michael Böhm die Gedanken oder Gespräche dieser Leute zeigt, sind sie ein Stück fiktiv. Das muss man sich bewusst sein als Leser, ansonsten ist an dieser Vorgehensweise nichts auszusetzen. Ein wenig pathetisch geht es manchmal zu, aber das ist nicht schlimm.
    Die Auswahl ist interessant. Mich überzeugen am meisten die Texte über Schriftsteller, z.B. Lawrence Durrell, das ist auch die titelgebende Geschichte.
    Aber auch Maler oder Musiker, wie Verdi, kommen vor.
    Der längste Text ist ein Essay über Heinrich der Seefahrer.
    Sehr schön ist der informative Text über Fontane. Ich mag auch die Stimmung in der John Steinbeck sich befindet, als er Jenseits von Eden schreibt.
    Meine absolut favorisierten Texte sind aber die, wo der Autor Begegnungen zweier Persönlichkeiten schildert: Monet und Maupassant sowie Die Spaziergänger von Montgnola. Das sind Hermann Hesse und Thomas Mann, gute Freunde seit langen. Im Mittelpunkt der Besuch Thomas Manns bei Hesse im Jahr 1934. eine schwierige Zeit, aber durch die gemeinsam verbrachten Stunden, entsteht eine Gelöstheit.
    Das ist wirklich gut geschildert und ein wenig dieser Atmosphäre überträgt sich auf mich beim Lesen. Ich denke, das ich noch mehrmals zu diesem Buch greifen werde.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

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