Unter pinken Sternen

Sabrina Schuh

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    Die Buchlilie, 13.01.2019

    Meine Meinung:

    „Ich war nicht mehr als eine namenlose Kreatur, voller Asche und Dreck, ihrer Träume beraubt und im Innersten zerstört.“ (Unter pinken Sternen)

    Kann man in unserer heutigen Gesellschaft wirklich so schnell mit nichts dastehen, von anderen verachtet oder ignoriert? Die traurige Antwort der Autorin lautet: Ja, man kann. Denn Sabrina Schuh erzählt in „Unter pinken Sternen“ frei nach dem Märchen Sterntaler eine äußerst dunkle, aber authentische Geschichte einer Heldin, der genau dieses Schicksal widerfährt. Eine junge Frau, die nach dem Vorbild der Grimm’schen Erzählung zur Waise und Obdachlosen wird, lediglich mit dem ausgestattet, was sie am Leib trägt, und die doch immer mehr verliert. Obdachlosigkeit: eine unschöne Komponente unseres Alltags, vor der wir nur zu gern die Augen verschließen, denn wer blickt schon gern dem Hässlichen, Stinkenden und Erbärmlichen entgegen? Ja, die Autorin hält einem mit diesen Zeilen mehr als einmal den Spiegel vors Gesicht, denn in den Reaktionen der Menschen findet man sich leider – wenn auch nicht in böswilliger Absicht – des Öfteren selbst wieder. Umso wertvoller ist dieser Roman, weil er sich diesem sensiblen Thema annimmt. Die Autorin räumt darin nicht nur aus der Perspektive einer Betroffenen mit Vorurteilen auf, sie verschweigt auch keinerlei unschöne Tatsachen, über die nicht länger hinweggesehen werden sollten.

    „Unter pinken Sternen“ ist somit zwar keine leichte Kost, dennoch zieht sie einen unmittelbar in ihren Bann. Das liegt zum einen an der Protagonistin selbst, die man aufgrund ihrer Menschlichkeit einfach mögen muss. Trotz aller Umstände behält sie das Herz am rechten Fleck, auch wenn sie Fehler macht. Vor allem jedoch muss sie lernen, sich selbst zu verzeihen, denn die Geschichte ist auch eine über Schuld. Ebenso überzeugen die übrigen Charaktere, allen voran der Stadtstreicher Fabian. Die Geschichte fesselt aber auch deshalb, weil man man mit der Heldin von einer Katastrophe in die nächste stolpert und gar nicht mit solch einem negativen Ausgang rechnet. Ich war des Öfteren wirklich schockiert! Wird einem schon wegen seines ungepflegten Äußeren der Zugang zu öffentlichen Spinten verwehrt? Schlimm, so etwas!

    Wer die Sterntaler kennt, mag sich nun vielleicht gefragt haben, wie die einzelnen Elemente im hiesigen Buch verarbeiten worden sind. Man findet die Zentralsten wieder, wenn man nach ihnen Ausschau hält, allerdings auch auf andere Weise, als in der Vorlage. Die Geschichte ist ein eigenständiges Werk, die es sich erlaubt, das ein oder andere ihrem Inhalt anzupassen. Mir gefällt die Umsetzung definitiv.


    Fazit:

    Eine Geschichte, schonungslos ehrlich, schockierend und tiefberührend. „Unter pinken Sternen“ ist es mit jeder Silbe wert, erzählt zu werden. Nicht nur, weil sie Realität und Fiktion feinsinnig miteinander verwebt, sondern auch, weil sie auf wahren Begebenheiten beruht, wie man dem Nachwort entnehmen kann. Ich vergebe fünf Sterne.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

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