Verdammt perfekt und furchtbar glücklich

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"Jane Austens Emma, in Alkohol getränkt." The Guardian

Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt...
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"Jane Austens Emma, in Alkohol getränkt." The Guardian

Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt...

Kommentare zu "Verdammt perfekt und furchtbar glücklich"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    booklover2011, 10.09.2018

    Realistische und schmerzhafte Liebes- und Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen

    Inhalt (dem Klappentext entnommen):
    Ottila McGregor möchte glücklich werden und zwar verdammt perfekt und furchtbar glücklich. So erklärt sie es ihrem Therapeuten. Noch aber hat sie eine zerstörerische Affäre mit ihrem Chef, verschickt nachts verzweifelte Nachrichten, nur um es hinterher zu bereuen, und trinkt zu viel. Viel zu viel. Um den Tod ihres Vaters zu vergessen, und dass sie ihre Schwester im Stich gelassen hat.
    Bis sie Thales begegnet und sich verliebt. Aber er ist nicht die Lösung der Probleme. Im Gegenteil, mit ihm fängt die Auseinandersetzung erst an.

    Meinung:
    Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch bedient sich verschiedener Erzählelemente. So gibt es Einblicke in Ottilas Tagebuch, aber man liest auch Mitschnitte ihrer Therapiesitzung sowie Emails, SMS und Briefe von und an Ottila. So darf man als Leser*in etwas mitarbeiten und Schlüsse aus den so gewonnen Infos ziehen.
    Ottila hat es nicht leicht im Leben, sie ist Alkoholikerin, muss den Tod ihres Vaters noch verarbeiten und macht sich Sorgen um ihre Mutter und ihre Schwester, welche an Asperger sowie verschiedenen psychischen Erkrankungen leidet, wiederholt Suizidversuche begangen hat und in der Klinik immer wieder erfolglos behandelt wird.
    Ottila ist kein Charakter der es einem einfach macht sie zu mögen, aber nachdem ich sie auf ihrer Reise mit Höhen und Tiefen begleitet habe, habe ich sie in mein Herz geschlossen. Ihre Geschichte ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen, aber dafür ist sie authentisch, offen, schmerzhaft und wie aus dem Leben gegriffen. Trotz der ernsten Themen (Alkohlsucht, Trauer, psychische Erkrankungen, Krebserkrankungen) die im Buch behandelt werden, kommt auch der berühmte englische Humor nicht zu kurz, der die "schwere Kost" wieder auflockert.
    Ottilas Geschichte regen definitiv zum Nachdenken an und vermittelt sehr gut die Botschaft, dass man für sein eigenes Glück selbst verantwortlich ist und sein Leben in die Hand nehmen sollte. Somit kann ich das Buch allen empfehlen, die ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichten lieben und gerne zum Nachdenken angeregt werden. 5 von 5 Sternen für dieses außergewöhnliche Buch mit Ecken und Kanten.

    Fazit:
    Ein außergewöhnlicher, authentischer und zum Teil auch schmerzhafter Roman, der zum Nachdenken anregt. Klare Leseempfehlung für alle die außergewöhnliche Romane lieben und gerne zum Nachdenken angeregt werden.

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    janein
  • 5 Sterne

    Glücksklee, 04.05.2019

    Perfekte Mischung aus Tragik und Humor

    Ein Zitat von The Guardian vergleicht der Roman „Verdammt perfekt & furchtbar glücklich“ von Anneliese MacKintosh mit Jane Austens Roman „Emma“. Obwohl ich mich diesem Zitat nicht unbedingt anschließen würde, kann ich den Roman definitiv weiterempfehlen, denn mir hat er sehr gut gefallen.

    Ottila McGregor, die Protagonistin des Romans, hat an mehr als einer Front ihre persönlichen Kriege zu führen. Gegen den Alkohol, gegen die ungesunde Beziehung mit ihrem Chef, für die mögliche Beziehung zu Thales, auf die sie sich unbedingt einlassen möchte, gegen die Schuldgefühle gegenüber ihrer Schwester… Das klingt jetzt zwar ziemlich deprimierend, aber Anneliese MacKintosh gelingt es durch eine Mischung aus Tragik, Drama, Situationskomik und Humor ein Gesamtpaket zu schnüren, dass den Leser zum einen neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht, zum anderen aber auch ein Auf und Ab auf der Gefühlsachterbahn auslöst, sodass man auch ganz persönlich berührt wird von den Ereignissen im Leben der Ottila McGregor.

    Hinzu kommt, dass der Roman ein Sammelsurium aus Textnachrichten, E-Mails, Tagebucheinträgen, Briefchen und Mitschriften aus Therapiesitzungen etc. ist. Durch die verschiedenen Stilmittel wird die Geschichte zusätzlich aufgelockert, andere Charaktere kommen durch diese Kommunikationsmittel direkt zu Wort, was es dem Leser ermöglicht, sich mit der emotionalen Reaktion von Ottila auf diese Informationen auseinanderzusetzen, ohne dass sie immer direkt beschreiben muss, welche Gefühle das in ihr auslöst.

    „Verdammt perfekt & furchtbar glücklich“ ist ein emotional anrührender Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Wem das Cover ein wenig zu kitschig ist – lasst euch nicht abschrecken, der Inhalt ist nicht übermäßig kitschig. Das Cover wirkt ein wenig altbacken, aber die Geschichte ist sehr modern und trotz aller Tragik und Dramatik in manchen Momenten zum Schreien komisch.

    Von mir erhält der Roman daher fünf Sterne und eine definitive Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    MadVi, 17.08.2018

    Ottila, die Hauptprotagonistin des Buches, ist chaotisch, trinkt zuviel und hat eine Affäre mit ihrem Chef. Kommt einem bekannt vor? Stimmt, Bridget Jones lässt grüßen. Allerdings war es das auch mit den Gemeinsamkeiten. Die Geschichte um Ottila geht viel tiefer. Sei es der Umgang mit dem Krebstod ihres Vaters (der im Übrigen als Wikingerdarsteller (!) arbeitete) oder auch mit den psychischen Problemen ihrer Schwester, die am Asperger- Syndrom leidet und in die geschlossene Abteilung einer Psychatrie eingeliefert wird. Dazu arbeitet Ottila in einem Krebs-Zentrum und merkt mittlerweile, dass sie ein richtiges Alkoholproblem hat. Dann lernt sie Thales kennen, der dort ebenfalls arbeitet und scheinbar ein toller Partner ist, jedoch seinen ganz eigenen Rucksack mit Problemen mitbringt.
    Trotz dieser Umstände kommt der Humor hier keinesfalls zu kurz. Ottilas gegenwärtige und vergangene Erlebnisse haben mich oft zum Schmunzeln, aber auch einige Mal zum lauthalsen Lachen gebracht. Garniert wird das Ganze durch einen erfrischenden Schreibstil, der aus E-Mails, SMS- Nachrichten, Berichten aus ihren Therapiesitzungen und vielem mehr besteht. Dieses gestaltet das Ganze sehr abwechslungsreich und vermittelt - hier nochmal zum Vergleich - einen besseren Blick auf den Verlauf der Story, als der subjektive Blick einer einzelnen Person durch ein Tagebuch.
    Von mir aus hätte das Buch gern nochmal vierhundert Seiten haben können - ich hätte sie gern gelesen. Ganz tolles Buch!

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    janein

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