Verschieben wir es auf morgen

Wie ich dem Tod ein Schnippchen schlug

Miriam Maertens

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Sie hat sich nie als Kranke gefühlt, wollte nie jemand sein, bei dem man zuerst an die kaputte Lunge denkt. Deshalb beschloss die Schauspielerin Miriam Maertens, einfach so zu leben, als wäre sie gesund.
Sie will so sein wie alle Kinder, nichts...

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susann K., 22.10.2018

    Da wir in der Familie auch betroffen sind ( Vater ) , habe ich das Buch anders gelesen und ich kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen .
    Frau Maertens lässt den Leser in den Alltag eines Mukoviszidose- Patienten teilhaben .
    Ihr wundervoll flüssig und leicht lesbareres Buch zeigt, dass Ehrgeiz , Mut und Stärke ein Leben mit dieser Diagnose trotzdem lebenswert machen.
    Schon seit ihrer Kindheit lebt sie zwar eingeschränkt , aber nie als Außenseiterin . Sie bricht die Schule ab und erfüllt sich den Traum ans Theater zu gehen .
    Sie wird entgegen ärztlicher Ratschläge mit 30 schwanger und entscheidet sich nun für ein Spenderorgan.
    Wir lesen die Geschichte einer unglaublich starken und sehr ehrgeizigen Frau, die immer das Leben liebt und jedem Hoffnung gibt und Mut macht .
    Ich bin extrem beeindruckt und habe das Buch aufgrund des guten Schreibstils schnell gelesen.

    Hut ab, Frau Maertens !

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dani Ela, 20.10.2018

    Eine total berührende, wahre Geschichte

    Das Buch ist von Miriam Maertens geschrieben, die von Geburt an, an der Erbrankheit Mukoviszidose leidet. In den Siebzigerjahren wurde prophezeit, das dies einen frühen Tod bedeutet, bzw das nur ganz wenige Kinder das fünfte Lebensjahr erreichen.
    Aber trotz aller düsteren Prognosen der Ärzte, bezüglich der diagnostizierten Erkrankung von Miriam, nahm die ganzen Familie den Kampf gegen die Krankheit auf.
    Miriam geht trotz der Erkrankung unbeiirt ihren Weg und strahlt so viel Mut, Zuversicht und Kraft aus, die einem selber, durch die verfassten Zeilen von der Autorin erreichen.

    Ein ganz tolles Buch, welches wunderbar geschrieben worden ist.
    Es liest sich flüssig und gibt einen genauen Einblick in das Leben von Miriam, aber auch in das Gefühlsleben von ihr.
    Ebenso hat sie hat ihre Familie so genau, so ehrlich und so liebevoll beschrieben und ihren Werdegang, das ich das Gefühl hatte, ich war live mit dabei und ich würde ihre Familie in echt kennen.

    Miriam Maertens hat ihre Worte mit Bedacht gewählt und sie erreichen den Leser.

    Ihre Kraft und Zuversicht strahlen aus den Zeilen heraus und man sagt sich, wahnsinn und absolut bewunderswert, wie sie ihren Weg gegangen ist.
    Wie sie aus kleinen Dingen" Kraft" geschöpft hat, die für die meisten Menschen doch einfach selbstverständlich sind und hingenommen werden.

    Ein ganz tolles Buch, welches mich nicht kalt gelassen hat und wo man zum Nachdenken angeregt wird.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Leseratte, 23.10.2018

    Wenn man sich nur allein das Cover betrachtet, könnte man denken es handelt sich um einen leichten Roman über einen Urlaubsort. Wenn man jedoch die Inhaltsangabe liest, weiß man um was es geht.
    Miriam Maertens wurde 1970 mit der Diagnose Mukoviszidose geboren. Dass man bei ihr die Krankheit relativ schnell diagnostizierte, war mehr oder weniger Zufall . Damals war diese Krankheit noch nicht so bekannt und eine Behandlung , geschweige denn eine sinnvolle Behandlung, war noch nicht bekannt.
    Getragen durch ihre Familie, die immer hinter ihr stand und sie alles ausprobieren ließ , hatte die Krankheit nicht die Priorität Eins in ihrem Leben, bzw. sie setzte sich nicht in die Ecke und bedauerte ihr Schicksal.
    Der Schreibstil ist wunderbar leicht und man könnte das Buch in einem durchlesen. Beim lesen musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis zurückrufen, dass es sich nicht um einen Roman handelt.
    Ich bewundere Menschen die so mit ihrem Schicksal umgehen und sich versuchen nicht unterkriegen zu lassen.
    Habe das Buch gern gelesen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Alexa2009, 12.10.2018

    Gib niemals auf

    Miriam Maertens ist 48 Jahre alt. Sehr früh wurde bei ihr die Krankheit Mukoviszidose diagnostiziert, ihr wurde keine hohe Lebenserwartung zugeschrieben. In ihrem autobiografischen Buch beschreibt sie ihr Leben. Wie sie schon als Kind angefangen hat, dafür zu kämpfen, genauso sein zu können, wie andere Kinder auch. Auch später geht sie ihren Weg, sie verlässt mit 16 Jahren die Schule, um Schauspielerin zu werden. Sie hat zwar auch die Gedanken im Kopf, dass das mit ihrer Krankheit eigentlich gar nicht gehen dürfte, aber sie gibt nicht auf und verwirklicht ihren Traum. Auch als sie später den Wunsch nach einem Kind hat, bei dem alle, auch ihre behandelnden Ärzte, ihr sagen, dass das niemals funktionieren wird, da sie alle Kraft schon für sich selbst benötigt, glaubt sie an sich selbst und das sie es schaffen kann. Später geht es ihr jedoch immer schlechter, die Ärzte raten ihr, sich eine Lunge transplantieren zu lassen. Miriam ist zuerst strikt dagegen, entscheidet sich dann aber doch dafür. Sie kämpft sich auch nach der Transplantation durch, und schafft es…

    Mit Spannung habe ich den Lebensweg von Miriam verfolgt. Die Schreibweise des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich war sofort drin in der Lebensgeschichte von Miriam, bin mit ihr durch die Höhen und Tiefen gegangen. Ich bin sehr beeindruckt, wie sie alles gemeistert hat, auch, dass Miriam über so viele Jahre die Krankheit gegenüber vielen Menschen geheim halten konnte, ihr Doppelleben leben konnte.
    Auch habe ich einiges über die Krankheit Mukoviszidose erfahren. Bisher wurde ich mit dieser Krankheit nicht konfrontiert, ich bin jedoch froh, nun einmal einen kleinen Eindruck in dieses Krankheitsbild bekommen zu haben.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es gibt eine klare Leseempfehlung von mir.

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    janein
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