Warum wir denken, was wir denken

Wie unsere Überzeugungen und Mythen entstehen

Jordan B. Peterson

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Das Standardwerk vom renommierten Psychologen und Bestsellerautor der "12 Rules for Life" Jordan B. Peterson

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Kommentar zu "Warum wir denken, was wir denken"

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    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ghostreader, 04.12.2018

    Mein Eindruck

    Dieses Buch ist eine neue Orientierung in der Welt wo Chaos herrscht.
    Ganze 1008 Seiten incl. des Stichwortverzeichnisses, der Bibliografie und der Anmerkungen besitzt dieses Monumentalwerk. Es ist deutsche Erstausgabe von „Maps of Meaning“ und wurde von der Münchner Verlagsgruppe am 03.12.2018 herausgebracht.
    Der Autor Jordan Peterson ist ein kanadischer Psychologe, Kulturkritiker und Professor für Psychologie an der Universität von Toronto. Er forscht hauptsächlich über die Psychologie des religiösen und ideologischen Glaubens. Das sinnbildhafte Cover mit dem sehr bekannten Bild „Erschaffung Adams“ zeigt mir das Feingefühl und in welcher großen Dimension wir dem Buch begegnen. Dieses Werk kann man nicht so einfach in ein Sachbuch einordnen, denn es verkörpert Mythologie, Psychologie, Neurobiologie, Gesellschaft sowie Individuum und sogar Politik, Geschichte, Epochen und den kalten Krieg. Ich kann mich gar nicht erinnern, ob ich je so ein Werk in dieser Zusammenfassung zu Gesicht bekommen habe und könnte vorsichtig sagen: „Es ist eine Bibel der neuen Zeit“, ein Richtwerk für das Leben, es ist das Buch der Bücher und ebenso ein großartiges, philosophischer Band.
    „Maps of Meaning“ ist eine Landkarte psychologischer Grundlagen des sozialen Miteinanders. An den chaotischen Zuständen der Kulturen führt kein Weg vorbei, da wir unablässig nach Sicherheit auf Kosten der Verkörperung von Freiheit streben. Wir richten uns lieber nach den Buchstaben des Gesetzes und nicht nach unserem Geist. Von Geburt an werden wir gesellschaftlich mit Überlieferungen konfrontiert und glauben daran. Sei es z.B. in der Religion, der Wissenschaft oder der Ökonomie und vielleicht stellen wir es sogar in Frage. Es passieren Dinge und gerade jetzt in der vernetzten Welt, die unsichtbar sind. Wer sagt denn, dass sie nicht doch existieren? Wir senden mit unserem Handeln Botschaften in den Äther, die sich entsprechend im Kosmos auswirken. Es geht um die Dinge, die notwendig sind, um „Mensch zu werden“ und sich zu fragen weshalb wir leben.? Herr Peterson erwähnt öfters dabei das zu besiegende Chaos und wie sich dieser Ur-Kampf in Geschichtenerzählung und der menschlichen Psyche niederschlägt. Mit dem Sündenfall hob sich der Vorhang für das Drama der menschlichen Geschichte. Menschen wollen aber selten bei sich selbst anfangen, sondern warten immer darauf, dass es andere tun. Alles was im Großen und im Kleinen geschieht, ist von unseren Erwartungen und den zwischenmenschlichen Umgang geprägt. Moral und Ideologie spielen hier eine große Rolle. Dies bedeutet, dass wir trotz der Tatsache, dass wir alle emotional vom Leben verletzt sind, etwas finden können, dass es sich lohnt zu leben. 12 Grundregeln für das moderne Zusammenleben hat der Autor aufgestellt, die erkennen lassen warum das Böse regiert und welche Rolle es hat. Instinkt sagt uns, wann wir am richtigen Ort sind, und er sagt, dass der richtige Ort in der Mitte zwischen Chaos und Ordnung liegt. Die Individualität zu opfern heißt, auf die Chance zu verzichten, die individuelle Stärke zu entwickeln und zu entdecken und die Welt voranzubringen.

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    janein

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