Werte, Andreas U. Sommer

Werte

Warum man sie braucht, obwohl es sie nicht gibt

Andreas U. Sommer

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Werte sind selbstverständlich. Über sie redet jeder. Und jeder nimmt sie für sich in Anspruch. Häufig für Widersprüchliches: beispielsweise ebenso dafür, sich für Flüchtlinge einzusetzen, wie dafür, sie abzuweisen. Werte scheinen allgegenwärtig...

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    herbert h., 04.12.2016

    Andreas Urs Sommer, Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Kulturphilosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, legt mit dem Essay „Werte. Warum man sie braucht, obwohl es sie nicht gibt” eine tiefgründige philosophische Betrachtung zu den Werten und der Wertediskussion vor. Wer eine Hilfe für die Lebensführung erwartet liegt allerdings falsch.
    Im Inhaltsverzeichnis fallen viele Fragen auf, die normalerweise niemand stellt, wie: „Was haben Werte?”, „Was tun sie?” Im Text folgen noch viele weitere solcher Fragen, beispielsweise gleich in der Vorrede: „Warum soll ich an Werte zu glauben genötigt sein”. Der Essay will diese Fragen, die u.a. der Begriffsklärung dienen, beantworten und bewusst machen, warum wir glauben uns über Werte definieren zu müssen.
    Durch alle Kapitel ziehen sich zwei Themen:
    1) Werte gibt es nicht, sie sind Fiktion
    2) Die Wertediskussion wird schlampig geführt.
    Wichtige Ergebnisse der folgenden Diskussionen:
    Werte sind Eigenschaften, die man allen Möglichen zuschreiben kann. Sie grenzen immer gegen anderes ab, da sie immer im Vergleich zu etwas Anderem zugeschrieben werden. Wertvoll ist etwas, wenn man es ungleich besser findet als etwas anderes. Einen absolut gültigen Wert gibt es nicht, stellt Sommer fest.
    Werte sind dynamisch, perspektivenabhängig, personengebunden und wandelbar.
    Das Reden über Werte bleibt häufig nebulös (nicht im besprochenen Werk). Werte mutierten von der Eigenschaft zu einer „Als-ob-Substanz”.
    Im letzten Kapitel dann gibt Sommer endlich die Antwort auf die Frage, die der Untertitel aufwirft: „Warum brauchen wir Werte, wenn es sie nicht gibt?” Seine Antwort enttäuschte mich (er hatte aber schon unterwegs im Text bessere anklingen lassen): „Weil wir Fiktionen brauchen. Fiktionen sind nicht starr, sondern wandelbar, anpassungsfähig an unsere Bedürfnisse”.
    Ein hohes Verdienst des Essay ist es, zu zeigen, dass das Wertegerede in der Politik meist Sonntagsreden sind. Denn jeder hat Werte: auch der Ehrenmörder.
    Allerdings muss man recht aufmerksam lesen um hinter der Demontage der Werte und der damit zusammenhängenden Begriffe und Diskussion die positiven Aussagen aufzunehmen.
    Die Lektüre ist besonders in den ersten Kapiteln, in denen der Autor das Terrain absteckt, schwierig. Das bezieht sich auf den Inhalt (Sommer versucht Fragen zu beantworten, die einem Laien nicht einfallen würden) als auch auf die Sprache. Wenn alle Warntafeln stehen und sich der Autor selbst auf die Wertediskussion begibt wird es flüssiger und die Leser können viel mitnehmen. Wie eingangs erwähnt: Wer eine Hilfe für die Lebensführung erwartet liegt falsch. Für die Wertediskusssion erhält man aber wertvolles Rüstzeug.

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    janein

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