Zeit der Kraniche, Ulrike Renk

Zeit der Kraniche

Roman

Ulrike Renk

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4.5Sterne
19 Kommentare
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Zeiten des Aufruhrs.

Nach dem dringlich herbeigesehnten Ende des Krieges besetzen die sowjetischen Truppen das Land. Viele Gutsfamilien verlassen ihre Heimat und ziehen in den Westen. Auch Gebhards Brüder und seine Mutter. Er jedoch kann sich...

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Kommentare zu "Zeit der Kraniche"

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  • 5 Sterne

    15 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 15.07.2018

    Als Buch bewertet

    Ich hatte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung dieser Ostpreußen-Saga von Bestsellerautorin Ulrike Renk gewartet.
    Die Menschen sehnen sich nach einem Ende des Krieges. Doch die sowjetischen Truppen kommen immer näher. Die Angst ist groß und immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat, so auch die Familie zu Mansfeld. Aber Gebhard will in seiner Heimat auf seinem Gut bleiben. Doch dann wird er verhaftet und Frederike will nicht ohne ihn weggehen. Das Elend der Menschen, die mit den Flüchtlingsströmen aus dem Osten kommen, ist furchtbar. Frederike versucht zu helfen wo sie kann. Aber das ist auch für sie gefährlich.
    Wieder gelingt es der Autorin mit ihrem wundervollen Schreibstil und ihrer guten Darstellung der Menschen und der Lebensumstände mich zu begeistern.
    Obwohl es den Menschen auf dem Land besser geht als denen in der Stadt, hat auch dort der Krieg seine Spuren hinterlassen. Die Flüchtenden werden in den Gutshäusern einquartiert. Frederike hat sich schon immer verantwortungsvoll gezeigt. Sie will den Menschen helfen. Dass sie gut mit Menschen umgehen kann, hat sie schon immer bewiesen und das hilft ihr auch jetzt. Trotzdem ist es sehr schwierig für sie. Sie ist mutig und steht für die Ihren ein. Doch dann muss auch sie fliehen, doch sie sorgt sich um Gebhard: Was ist mit ihm geschehen?
    Es ist Ulrike Renk wieder sehr gut gelungen, die schwierigen Bedingungen jener Zeit darzustellen. Überall herrscht Not und Elend und alles wird verwendet, um den schlimmsten Hunger zu stillen.
    Auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Frederike ist eine bewundernswerte, starke Frau, der das Leben immer wieder Knüppel zwischen die Füße geworfen hat.
    Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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    janein
  • 5 Sterne

    23 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    silvia w., 27.11.2017

    Als eBook bewertet

    Ohne viele Worte. Einfach nur grossartig!

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    janein
  • 5 Sterne

    20 von 31 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Johanna S., 31.10.2017

    Als eBook bewertet

    Bin schon gespannt, wie es Frederike schafft, die Familie zusammenzuhalten und zu fliehen. Eine fesselnde Familiensaga - spannend geschrieben. Will auch gerne wissen, was aus den anderen der Familie wird und wie die Kinder aufwachsen werden. Kann es gar nicht erwarten, bis das Ebook erscheint. Freue mich sehr darauf.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    11 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge H., 13.07.2018

    Als eBook bewertet

    Ulrike Renks Roman „Die Zeit der Kraniche“ ist der letzte Teil der Ostpreussen – Saga. Das ist ein Roman mit vielen wahren Begebenheiten und tatsächlich damals lebende Personen. Die Geschichte zeigt die Ereignisse im zweiten Weltkrieg bis in den kalten Krieg.
    Baronon Federke und ihr Mann Gerhard haben ihr Gut in der Prignitz. Sie sind hilfsbereit und freundlich, das wird ihnen nicht gedankt. Gerhard wird verhaftet, weil er die Gefangenen zu gut behandelt. Nach dem Krieg wird er denunziert weil er die angeblich misshamdelt hat. Ein erschütterndes wahres Schicksal. Am Ende kann man lesen, was alles wahr ist.

    Die Autorin schreibt den Roman mit viel Gefühl, sie schlägt uns in ihren Bann. Ich kann ihre Romane immer wieder lesen. Ihre Figuren sind glaubhaft und lebendig und mit verschieden Charakteren dargestellt. Dieses Stückchen Familien – und Weltgeschichte ist fesselnd und lesenswert.
    Eine wunderbare Lektüre.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jennifer H., 15.07.2018

    Als Buch bewertet

    Packend trauriges Staffelfinale

    INHALT
    Rund um den Burghof Mansfeld in der Prignitz tobt der Zweite Weltkrieg. Frederike zu Mansfeld, genannt Freddy, muss mit ansehen, wie ihr Mann Gebhard und ihre Schwiegermutter von der Gestapo festgenommen werden und das eigene Gut von einem Nazi treuen Verwalter kommissarisch geleitet wird. Die Familie ihrer Mutter Stefanie von Fennhusen sowie die Familie ihrer Freundin Thea verlassen aus Angst vor den Rotarmisten und Fliegerbomben deren Hofgüter. Wird auch Frederike für sich und die drei Kinder eine neue Heimat suchen? Und was wird aus dem in Potsdam inhaftierten Gebhard werden?

    MEINUNG
    Der letzte Roman von Ulrike Renks Ostpreußen-Trilogie bot wie immer packende Unterhaltung. Das Staffelfinale wurde von einer traurig-düsteren Grundstimmung getragen, wobei der Zweite Weltkrieg mit all seinen Schrecken und Folgen das bestimmende Elemente darstellte. So kam es, das man mit der starken, vom Schicksal arg gebeutelten Hauptprotagonistin Frederike zu Mansfeld stets mitfieberte. Ob Lebensmittelrationierung, Flüchtlingsaufnahme, Verwüstung durch die Rote Armee, Frederike will den Burghof trotz aller Unbillen halten. Doch ist das 1945 überhaupt möglich? Ulrike Renk schilderte die Geschehnisse in dieser unsicheren, trüben Zeit auf eindrücklich realistische Weise, wobei sie allerlei historische Fakten mit einfließen lässt. Der melancholisch-traurige Handlungsvorlauf wurde ein ums andere Mal durch die berlinernden Köchinnen Lore und Frau Schneider durchbrochen, deren herrlich direkte Art mich bis zum Schluss zum Schmunzeln brachte. In diesem Zusammenhang fand ich es zudem toll, dass die Autorin die gängigen Redewendungen (z. B. Schmalhans ist Küchenmeister) und Wörter (z. B. Heckmeck) der damaligen Zeit (30er- bis 40er-Jahre) mit in den Text eingebaut hat. Die familiäre Komponente der Erzählung stand auch im letzten Roman wieder im Focus. Die Veränderungen und Schicksalsschläge, welche die Mansfelds bzw. Fennhusens in den letzten Kriegsjahren erleben, wurden detailreich und spannend dargeboten. Und zum Schluss gab es auch für Frederike persönlich eine Art Happy End. Darüber hinaus sollte man als Leser wissen, dass die geschilderte Lebensgeschichte der zu Mansfelds auf einer echten Geschichte basiert, zu der sogar einstmals eine TV-Dokumentation veröffentlicht wurde.

    FAZIT
    Ein gelungenes Staffelfinale, das Fiktion und Historie kongenial miteinander verbindet. Ich habe wieder bis zum Buchende mitgefiebert und fand es schade, von liebgewonnenen Charakteren Abschied nehmen zu müssen.

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    janein
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