28 Tage lang, David Safier

28 Tage lang (eBook / ePub)

David Safier

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Was für ein Mensch willst du sein?


Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der...

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  • 5 Sterne

    14 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katja, 18.03.2014

    Als eBook bewertet

    Dies war das erste Mal, dass ich etwas von David Safier gelesen habe. Allerdings habe ich es nicht bereut. Das Buch spielt in der Zeit, in der Hitler an der Macht ist. In der Zeit der Judenverfolgung. Die Hauptprotagonistin ist eine Jüdin, die durch Schmuggeln ihre Familie ernähren muss. Die Geschichte ist spannend und ausführlich geschrieben, was dazu führt, dass man sich gut in die Protagonistin hineinversetzen kann. Man kann ihre Gefühle und Taten gut nachvollziehen und es ist gut verständlich. Fazit: Es lohnt sich, sich das Buch zu kaufen, vor allem, wenn man sich für die Zeit des Nationalsozialismus interessiert. Aber auch wenn man sich nicht sehr für die Zeit interessiert, ist es meiner Meinung nach eine gute Investition.
    <<Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts.>>

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Janine2610 B., 13.04.2016

    Als Buch bewertet

    »Was für ein Mensch willst du sein?« - Diese Frage taucht hier immer wieder auf die eine oder andere Weise - entweder direkt, oder in Form von Entscheidungen der Protagonisten - auf. Die Frage, was du alles dafür tun würdest, um zu überleben, zieht sich durch das gesamte Buch. Und die Antworten darauf sind nicht immer leicht zu verkraften - weder für den Leser, noch für die Protagonisten selbst.

    ~ Ich konnte es immer noch nicht glauben. In einer Welt, in der jeder nur an sich dachte, hatte jemand alles für mich aufs Spiel gesetzt. ~
    (S. 22)

    »28 Tage lang« war nun mein zweites Buch, in dem der Holocaust thematisiert wurde. Und wie auch schon bei »Bis ans Ende der Geschichte« von Jodi Picoult wurde ich auch hier in David Safiers (allererstem ernsten) Roman einfach nur überwältigt - emotional gesehen. Die sinnlosen Gräueltaten, die Verbrechen und unzähligen Morde an den Juden im Warschauer Ghetto ... all das lesen zu müssen, ist schon echt harter Tobak. Oft musste ich schlucken und dann wieder tief Luftholen nachdem ich ein Kapitel beendet hatte. Gleichzeitig wurde ich von der Geschichte enorm gefesselt und mitgerissen, sodass ich am liebsten alles in einem Rutsch gelesen hätte.

    ~ Hannah wäre lieber unsichtbar gewesen als stark. Der Unsichtbare überlebte im Ghetto eher als der Starke. ~
    (S. 50)

    Dies ist eine Geschichte, deren Charaktere zwar fiktiv sind, die Handlung so aber tatsächlich stattgefunden hat. Das hat dem Autor ermöglicht, den Protagonisten eigene Emotionen und Gedanken zu geben. Wären seine Charaktere echte gewesen, hätte er nicht so frei schreiben können.
    Ich persönlich finde, dass Safier hier ein wirklich grandioses Buch gelungen ist! - Ein Buch, in dem er uns einen kleinen Teil dieser fürchterlichen Menschheitsgeschichte durch die Augen von Mira, einer Jugendlichen, die mit allen Mitteln um ihr Leben und das ihrer Schwester Hannah kämpft, sehen und auch miterleben lässt. Das ist tragisch und unglaublich erschütternd, aber es gibt glücklicherweise auch immer wieder Momente, in denen die Hoffnung Mira am Laufen hält.

    ~ Außer Leuten wie Amos glaubte niemand an die Vernichtung.
    Weil es einfacher zu ertragen war, nicht an sie zu glauben? Oder weil die in Wahrheit nur ein Hirngespinst war? Menschen in Lastwagen sperren und sie mit Abgasen zu ersticken ... so krank konnten doch nicht mal die Deutschen sein. ~
    (S. 128)

    Eine Geschichte voller Angst, Furcht, Hass und Erschöpfung, aber auch voller Hoffnung, Fürsorge und Liebe. Alles kann einem Menschen dann doch nicht genommen werden, selbst in noch so aussichtslosen Situationen. Und das zeigt sich in diesem Buch zwischen den Zeilen immer wieder.
    Ein Buch, das während dem Lesen und nach dem Beenden sehr nachdenklich stimmt und mir wieder aufs Neue bewusst gemacht hat, dass Freiheit in unserer Welt nicht immer selbstverständlich ist und theoretisch jederzeit vorbei sein kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tim, 18.03.2014

    Als eBook bewertet

    Ich kenne David Safier als ein Autor, der lustige Geschichten schreibt. Deshalb bewundere ich diese Geschichte viel mehr. Er hat eine berührende Geschichte geschrieben. Ich gehe auch davon aus, dass sie mich tief berühren wird, weil das Thema emotional ist und überhaupt nicht lustig. Mira finde ich jetzt sympathisch. Wie ihr Leben weitergeht, ist noch offen. Aber in der Zeit wird es ihr nicht leicht fallen, einfach weiter zu leben. Zu viele Gefahren lauern überall durch die SS. Durch die Hilfe eines Jungen konnte sie der SS entkommen, aber wie lange soll es gut gehen? Wie geht ihr Leben weiter? Was hat Mira vor?

    <<Kommentar bezieht sich auf die gebundene Ausgabe gleichen Inhalts.>>

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina K., 18.03.2014

    Als eBook bewertet

    Dieser Ausschnitt mach Lust auf mehr! Es ist sehr eindeutig beschrieben, nicht übertrieben. Ich kenne die Biographie von Herrn Ranitzki die auch einen Großen Teil im Gehetto statt findet. Die Gefühle sind gut beschrieben. Die Figuren machen mich Neugierig. Gut dargestellt wie dicht nebeneinander Leid und auch Freude, Mut und Zuversicht liegen können im angesicht des ständigen Todes.

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    janein
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