Alpen-Krimis: Scharfe Hunde (eBook / ePub)

Ein Alpen-Krimi

Nicola Förg

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Was haben der renitente Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein holländischer Camping-Urlauber und eine begüterte Werdenfelser Oma miteinander zu tun? Erst einmal nichts, außer dass sie alle an einer Eisenhut-Vergiftung starben. Drei Suizide? Drei...

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Kommentare zu "Alpen-Krimis: Scharfe Hunde"

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  • 5 Sterne

    4 von 72 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Brigitte U., 28.04.2017

    Als Buch bewertet

    Tolles Buch. Regt zum Nachdenken an. Einfach lesen und sich überraschen lassen

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    24 von 97 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    sommerlese, 10.03.2017

    Als Buch bewertet

    Bei einem Oldtimertreffen stirbt der Besitzer einer Outdoor-Agentur in seinem Traktor. Was anfangs noch nach Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich schnell als Vergiftungsfall. Die Garmischer Kommissarin Irmi Mangold und ihre Kollegin Kathi Reindl ermitteln wieder. Kurz darauf gibt es noch weitere Todesfälle, ein holländischer Camper und eine alte Dame sterben ebenfalls an einem tödlichem Gift: Eisenhut. War dieses Gift mit Suizidabsichten genommen worden oder steckt hier mehr dahinter? Die Fälle weisen keinerlei Verbindungen auf und Irmi und Kathi tappen im Dunkeln.

    Die vorliegenden Eisenhutvergiftungen führen die beiden unterschiedlichen Ermittlerinnen Irmi und Kathi in die Touristikbranche ihrer Allgäuer Heimat. Dort herrscht Zwist über eine Ferienkarte, die den Touristen kostenlose Zusatzleistungen ermöglicht. So wie der tote Gleitschirmflieger profitieren nicht alle in der Branche davon und so vermutet Irmi Mangold hier einen Zusammenhang mit den Toten.
    Zusätzlich bringt der Unfall eines ungarischen LKW die Spur auf einen florierenden Handel mit Hundewelpen.

    Wie üblich, bringt Nicola Förg in ihren Krimis ihre Liebe zur Natur und in diesem Fall am Beispiel von Hunden zum Ausdruck. Sie baut die kriminellen Hundewelpenhändler geschickt mit in ihren Krimi ein und zeigt die unschönen Machenschaften dieser skrupellosen Verbrecher. Denn Hundewelpen sind gefragter denn je, besonders Rassehunde will jeder haben, das treibt die Nachfrage und die Preise in die Höhe.

    Es gelingt Nicola Förg sehr stimmig, auf ihrer Suche nach Verdächtigen die Atmosphäre in Ungarn und die gastfreundliche Mentalität seiner Bewohner einzufangen. Aber auch die Probleme im Hotel- und Gaststättengewerbe werden deutlich gemacht. Besonders aussagekräftig ist hier der Konflikt zwischen den Befürwortern und Gegnern einer All-Inclusive-Ferienkarte dargestellt. Wie so typisch für Förgs Bücher, geht es ihr auch in "Scharfe Hunde" um einen fürsorglichen Umgang mit Tieren, in diesem Fall ist Irmi einem skandalösen Handel mit Hundewelpen auf die Schliche gekommen und was dort zum Gelderwerb geschieht, treibt nicht nur Hundehaltern die Tränen in die Augen, sondern gibt auch allen Hundelosen zu denken.

    Neben dieser belastenden Geschichte mit dem traurig stimmenden Hundehandel, ist der Krimi mit dem Privatleben von Irmi und Kathi unterhaltsam angereichert. Förg zeigt ihre menschlichen Sorgen und Nöte und bringt ebenso viel Verständnis für die anderen Charaktere des Buches auf. Viele Figuren hätten ein plausibles Motiv für den Tötungsvorgang gehabt. Da wundert es nicht, dass sich die Kommissarin schnell einer Fülle potentieller Verdächtiger gegenübersieht.

    Vom allgemeinen Handlungsverlauf her, gibt es einige Spannungseinbrüche zu beobachten. Manchmal plätschert es zu sehr vor sich her, um noch als Krimi gelten zu können. Dabei sind die Charaktere sehr interessant und mit hintergründiger Absicht so gewählt und so beschrieben. Auch die Dialoge sind mit etwas Humor gewürzt und wirken wie ihre Sprecher eben sind, launisch oder zickig, liebenswert oder verabscheuungswürdig.

    Mich hat vor allen Dingen das Ende dann noch versöhnt, diese Überraschung habe ich zwar erwartet, aber nicht in dieser speziellen Weise.

    Dieses Buch ist weniger ein Krimi, dafür aber mit großer Liebe zu den Tieren geschrieben und mit der Problematik unserer Zeit, der "Geiz ist geil-Haltung" angereichert. Daher vergebe ich 4 Sterne!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    36 von 112 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke B., 05.03.2017

    Als eBook bewertet

    Wieder ein spannender Krimi der Autorin. Was mir so gut an ihren Büchern gefällt, sind die tollen Hintergrundinformationen.
    Wie schon bei "Stilles Gift" greift sie auch hier kritische Themen auf und informiert darüber, ohne dass der Krimi darunter
    leidet. Ein Krimi, der auch zum Nachdenken anregt. Einfach nur gut.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    1 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 02.07.2017

    Als eBook bewertet

    Irmi Mangold und Kollegin Kathi Reindl – die immer wie eine Bulldogge auf Speed agiert – bearbeiten einen Mord mit Pflanzengift, das Opfer hat sich vehement mit dem allmächtigen Werdenfelser Touristikverband angelegt. Dorthin führen auch erste Spuren. Genug Gelegenheit für Exkurse gegen „Geiz ist geil“-Vertreter, Anzugträger und das alles mit erhobenen Zeigefinger und einer Besserwisser-Attitüde, was mir schon im ersten Drittel immer mal wieder unangenehm aufgefallen ist.

    Der Krimi nimmt dann mit einem Zufallstreffer Fahrt auf, ein LKW verunglückt, die Ladung sind Dutzende illegal eingeschmuggelte Welpen aus osteuropäischen Qualzüchtungen. Irmi findet einige Querverbindungen zu der sonst so honorig wirkenden Dame aus dem Touristikverband und sieht sich mit den schlimmen, skrupellosen Machenschaften der Tiermafia konfrontiert.

    Nachdem ich einige Jahre keinen neuen Krimi der Autorin mehr gelesen hatte, bin ich auf diesen „Alpenkrimi“ neugierig geworden. Aber schon nach einigen Dutzend Seiten war mir wieder deutlich warum Nicola Förg nicht mehr ganz oben auf meiner Liste stand. Sie bringt viele wichtige Themen und ihre persönliche Weltanschauung mit ein, was legitim ist. Aber wie gesagt, geraten ihr diese Szenen manchmal sehr penetrant und belehrend. Wenn sie dann auch darüber vergisst einen spannenden Plot aufzubauen, sich mit holzschnittartigen beschriebenen Figuren und schlichten Dialogen begnügt, leidet das Lesevergnügen erheblich. Gerade bei den Personen hätte mir eine differenzierte Charakterisierung besser gefallen. Ich denke da besonders an die Tourismusexpertin Mann.

    Insgesamt hat mich der Krimi nicht recht fesseln und überzeugen können.

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    janein
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